Die Zukunft in den Händen der Justiz
Drei Monate hat der ehemalige Präsident Bolsonaro in Florida verbracht. Den „Urlaubsrückkehrer“ erwarten in der Heimat unangenehme Fragen – und Konkurrenz.
Drei Monate hat der ehemalige Präsident Bolsonaro in Florida verbracht. Den „Urlaubsrückkehrer“ erwarten in der Heimat unangenehme Fragen – und Konkurrenz.
Nach seiner Ankunft am Flughafen von Brasilia kam Bolsonaro mit Parteikollegen zusammen. Er kehre mit großem Stolz zurück, so der Rechtspopulist, der rund drei Monate in Orlando verbracht hatte.
Hunderte Anhänger begrüßten Bolsonaro am Flughafen in Brasilia. Er war kurz vor der Amtsübergabe an Lula da Silva in die USA gereist – weil er Ermittlungen aus dem Weg gehen wollte, sagen Kritiker.
Seit seiner Wahlniederlage verweilt Ex-Präsident Bolsonaro in den USA. Wenn er heute nach Brasilien zurückkehrt, sieht er sich dort mit allerlei Vorwürfen konfrontiert. Unter anderem geht es um wertvolle Geschenke der saudischen Regierung.
Der Schutz des Regenwaldes hat für Präsident Lula da Silva innenpolitisch keine Priorität, solange Menschen in seinem Land Hunger haben.
Die ITB kehrt als Präsenzveranstaltung zurück, kleiner und nur für Fachpublikum. Die Euphorie fürs Reisen und die weite Welt ist dennoch groß
Nicht nur Deutschland hat sich über den neuen Präsidenten Brasiliens gefreut. Der aber lässt nun iranische Kriegsschiffe anlegen. Das sollte nicht verwundern.
Auf dem CPAC-Treffen in Washington präsentiert sich der frühere Präsident als Anführer der Republikaner. Doch die Veranstaltung der amerikanischen Konservativen ist zu einem Trump-Folklore-Verein verkommen.
Scholz spricht über die Zeitenwende, Baerbock erwartet beim G-20-Treffen Einigkeit gegen Russland – und ein Gericht verhandelt erstmals wegen „Handy-Blitzern“. Der F.A.Z.-Newsletter.
Dem ehemaligen brasilianischen Präsidenten droht Ungemach in der Heimat. Deshalb hält er sich derzeit in den Vereinigten Staaten auf. Die Frage ist: Wie lange noch?
Der abgewählte Präsident hat seine Rückkehr nach Brasilien angekündigt. Dort will er die politische Opposition gegen Präsident Lula anführen. Bolsonaro war noch vor Ende seiner Amtszeit nach Florida abgereist.
Der brasilianische Senator Marcos do Val schilderte der Polizei vier verschiedene Versionen eines möglichen Staatsstreichs. Nun wird gegen ihn wegen Falschaussage und Verleumdung ermittelt.
Während eines geheimen Treffens soll ein Senator in einen Putsch-Plan eingeweiht worden sein. Doch die Aussagen des Zeugen ändern sich ständig.
Ein Vertrauter des früheren brasilianischen Präsidenten habe ihn in eine Verschwörung eingeweiht, sagt der Senator Marcos do Val. Jair Bolsonaro sei bei dem Treffen auch dabei gewesen.
In Südamerika tritt Scholz als Reisender in Sachen Zeitenwende auf. Dort trifft er aber auch Politiker, die seine Sicht auf den Krieg gegen die Ukraine nicht teilen.
Nach seiner Wahlniederlage war der frühere brasilianische Präsident Bolsonaro nach Florida geflogen. Laut seinem Anwalt hat er nun ein sechsmonatiges US-Visum beantragt.
Die Lage des indigenen Volks, das im größten Reservat Brasiliens lebt, ist alarmierend. Der Präsident Lula da Silva spricht von Völkermord. Sein Vorgänger Bolsonaro kopiert als Antwort eine alte Mitteilung.
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro reist überraschend nicht zum Celac-Gipfel nach Argentinien. Alter und neuer „Stargast“ ist Brasiliens Präsident Lula da Silva.
In Brasilien hat das Militär nicht erst unter Bolsonaro kräftig an Einfluss gewonnen. Jetzt legt sich der neue Präsident mit der Armeespitze an.
Nach dem Sturm auf das brasilianische Regierungsgebäude in der Hauptstadt Brasília will Präsident Lula hart gegen Rechtsextremismus und Korruption im Land vorgehen. Zahlreiche ranghohe Polizeibeamte wurden bereits entlassen.
Der niedergeschlagene Aufruhr hat Brasiliens Regierung politisch gestärkt. Wirtschaftlich bleiben die Herausforderungen.
Der brasilianische Präsident Lula hat rund 40 Militärangehörige aus seiner Residenz entlassen. Er verdächtigt sie, den Sturm auf das Regierungsviertel unterstützt zu haben.
Die Zahl der postierten Polizisten um Präsidentenpalast, Kongress und Oberstes Gericht soll dauerhaft verdoppelt werden. Laut Vize-Justizminister ermittelt die Polizei, ob es „Profis“ unter den Randalieren gab.
Nach dem Putschversuch hofft Brasiliens Präsident Lula da Silva auf Versöhnung. Doch die Extremisten genießen Sympathie bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Sie werden es wieder versuchen.
Präsident Lula da Silva dürfte es schwer haben, das Land zu versöhnen. Er selbst ist für die Spaltung mitverantwortlich.
Der Oberste Gerichtshof begründet den Haftbefehl gegen Anderson Torres mit dem Verdacht von Versäumnissen und Duldung im Zusammenhang mit den Krawallen in Brasilia.
Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Ex-Präsidenten im Zusammenhang mit dem Sturm auf das Regierungsviertel in Brasilia „geistige Urheberschaft“ vor. Bei seinem ehemaligen Justizminister waren zuvor Pläne für einen Staatsstreich gefunden worden.
Brasiliens Präsident hat Teilen der Sicherheitskräfte vorgeworfen, mit gewalttätigen Bolsonaro-Anhängern zusammenzuarbeiten. Es stehe fest, dass irgendjemand ihnen die Tür geöffnet haben muss, so Lula.
Den früheren US-Präsidenten Donald Trump und Brasiliens Ex-Staatschef trennt politisch wenig – nun wohnen beide Polit-Rentner auch noch in Florida. Ob Bolsonaro in Florida weilen dürfe oder ausgewiesen werden sollte, wird in den USA gestritten.
In Brasilien sollen die radikalen Anhänger von Bolsonaro vor ihrem Sturm finanziert worden sein. Die Frage ist: Von wem?
Nach Ankündigung Präsident Lula da Silva, die Verantwortlichen für den Ausbruch der Gewalt vor Gericht zu ziehen, kam es zu ersten Verhaftungen. 1500 Personen sollen festgenommen worden sein.
In Brasilien beginnt die Aufarbeitung der jüngsten Ereignisse. Einige Politiker fordern die Auslieferung des früheren Präsidenten Bolsonaro, der am Montag kurzzeitig in einem amerikanischen Krankenhaus behandelt wurde.
Wir blicken heute auf den Mobilitätsgipfel im Kanzleramt, freuen uns über die Erfolge deutscher Wasserstoff-Forscher und warten mit Spannung auf die Vergabe der „Golden Globes“ in Hollywood.
Jair Bolsonaro leidet eigenen Angaben nach unter starken Bauchschmerzen. Derweil äußert sich die US-Regierung nach den Krawallen vom Sonntag zu einer möglichen Auslieferung des Ex-Präsidenten.
Der Sturm auf das Regierungsviertel in Brasilien löst weltweit Entsetzen aus. Scholz und Baerbock sichern dem neuen Präsidenten Lula ihre Unterstützung zu.
Der Sturm auf den brasilianischen Kongress folgte dem Drehbuch des früheren US-Präsidenten. Jetzt kommt es auf die Sicherheitskräfte an, die dem Spuk immerhin erst einmal ein Ende bereiteten.