Eine Mehrheit und viel Kritik
Nach zähen Verhandlungen hat eine Resolution zur humanitären Lage in Gaza in der UN-Generalversammlung die nötige Mehrheit erhalten. Israel spricht von einer „Schande“. Deutschland wiederum enthält sich.
Nach zähen Verhandlungen hat eine Resolution zur humanitären Lage in Gaza in der UN-Generalversammlung die nötige Mehrheit erhalten. Israel spricht von einer „Schande“. Deutschland wiederum enthält sich.
Markiert die Ankündigung den Beginn der weithin erwarteten israelischen Bodenoffensive? Das ist zunächst unklar. Die israelische Armee bombardiert den Gazastreifen offenbar massiv. Alle Kommunikations- und Internetdienste fallen vor Ort aus.
Die palästinensische Terrororganisation habe das Ziel, die Juden auszulöschen, sagt das Grünen-Urgestein Daniel Cohn-Bendit. Auch er als säkularer Jude sei damit gemeint. Es sei an der Zeit, wieder eine Zweistaatenlösung ernsthaft anzustreben.
Nach massiven Beschuss des Gazastreifens werden aus dem Palästinensergebiet zahlreiche Raketen Richtung Israel abgefeuert. Die humanitäre Lage im Gazastreifen verschlimmert sich.
Unter den Todesopfern und Geiseln der Hamas-Terroristen stellen die Thailänder die größte ausländische Gruppe. Bangkok holt nun Tausende aus Israel zurück – doch an der Regierung gibt es auch Kritik.
Mehr als 200 Menschen aus Israel werden von der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen als Geiseln gefangen gehalten. Zum Auftakt des Schabbat wird in Berlin und Frankfurt mit einer Solidaritätsaktion an sie erinnert.
Der neue Sprecher des Repräsentantenhauses stellt sich gegen das gemeinsame US-Hilfspaket für die Ukraine und Israel. Mike Johnson will die Milliarden für Israel vorziehen, zur Ukraine gebe es Fragen.
Nicole Faktor leitet die jüdische Hilfsorganisation WIZO Deutschland, die viele Einrichtungen in Israel unterstützt. Doch Faktor bemüht sich auch um ein besseres Verständnis zwischen Juden und Nichtjuden in der Bundesrepublik.
Israel hat am Freitag einen kurzen Bodeneinsatz im Gazastreifen durchgeführt. Amerika bombardiert Ziele in Syrien. Die EU fordert humanitäre Feuerpausen.
Israels UN-Vertreter nutzt die Vollversammlung für eine Abrechnung mit den UN selbst. Irans Außenminister richtet eine unverhohlene Drohung an die USA.
In Israel gibt es Überlegungen über Möglichkeiten, die Geiseln im Gazastreifen freizubekommen. Die UN weist Vorwürfe zurück, die Hamas stehle Treibstoff.
Jeden Tag werden aus dem Gazastreifen mehr Tote durch israelische Angriffe gemeldet. Inzwischen gibt es Kritik, auch von Joe Biden. Wie kommen die Zahlen zustande?
Mehr als 120 deutsche Schriftsteller unterstützen einen Offenen Brief ihrer Kollegen Björn Kuhligk und Marcus Roloff, der Solidarität des Literaturbetriebs mit Juden und Israel einfordert.
Bewegungstherapie für Traumatisierte, Kampfeinsätze statt Training und die Hoffnung auf ein Danach – was passiert, wenn Sportler in Israel zu Soldaten werden.
Ricarda Louks Tochter wurde von der Hamas entführt. Die Mutter aus Ravensburg versucht alles, um ihr Kind zu retten. Im Gespräch erzählt sie, wie sie die vergangenen Wochen erlebt hat.
Auf einer Pressekonferenz in Jerusalem nannte UNRWA-Generalkommissar Philippe Lazzarini die Todeszahl. Er fügte hinzu, dass eine „bedeutende und ununterbrochene“ Hilfe für die Zivilisten im Gazastreifen nötig sei.
Man wolle die Ukraine zwar nicht alleinlassen, so der neue Sprecher des Repräsentantenhauses nach einem Treffen mit Präsident Biden. Aber die USA müssten vor allem zu Israel stehen.
Präsident Macron hat sich an Israels Seite gestellt – aber im Land grassiert der muslimische Antisemitismus. Er ist nur eine Variante der Aggressivität, welche die französische Gesellschaft immer wieder erfasst.
Janis Sarts ist Direktor des NATO-Kompetenzzentrums für Strategische Kommunikation. Im Interview spricht er über Desinformation im Krieg der Hamas, Lehren aus der Ukraine – und Moskaus Propaganda auf der Plattform X.
Die EU-Staaten streiten über das Vorgehen gegen die Hamas. Wofür Kinder ihr Taschengeld ausgeben, bestimmen oft Erwachsene. Und Bettina Böttinger nimmt Abschied vom „Kölner Treff“. Der F.A.Z. Newsletter.
Die EU-Staaten und die USA fordern ungehinderten Zugang für Hilfslieferungen nach Gaza und humanitäre Feuerpausen. Israel will das zunächst nicht kommentieren. Amerika verlegt 900 Soldaten in den Nahen Osten. Der Überblick.
Lange und kontrovers haben die EU-Staaten über den Krieg in Nahost diskutiert. Am späten Abend verständigen sie sich auf eine Forderung an Israel – manchen geht sie nicht weit genug.
Israels UN-Vertreter nutzt die Dringlichkeitssitzung der Generalversammlung für eine Abrechnung mit den Vereinten Nationen selbst. Irans Außenminister richtet eine unverhohlene Drohung an die Vereinigten Staaten.
Die Staats- und Regierungschefs der EU sichern Kiew Hilfe zu, solange es nötig ist. Doch kommen erste Zweifel auf. Das betrifft insbesondere einen Plan des Außenbeauftragten Josep Borrell.
Wie schon in der Ukraine zeigt der amerikanische Präsident im Nahostkrieg einen starken Willen zur Führung. Das kann nicht einmal ein hochgerüstetes Land wie Israel ignorieren.
Noch immer werden in Israel Todesopfer des Terrorangriffs der Hamas gefunden. Auf einer Militärbasis arbeiten Hunderte daran, sie zu identifizieren.
Lange und kontrovers haben die EU-Staats- und -Regierungschefs am Donnerstag diskutiert. Am späten Abend verständigten sie sich auf eine Forderung an Israel.
Präsident bietet neuem Sprecher des Repräsentantenhauses Zusammenarbeit an
Seit dem Angriff der radikal-islamischen Terrorgruppe Hamas auf Israel am 7. Oktober halten die israelischen Gegenangriffe an. Laut den Angaben von Al Jazeera wurde die Frau, der Sohn und die Tochter eines Korrespondenten getötet.
Eine Israel-Flagge wurde vom Hanauer Marktplatz gestohlen. Noch ist offen, ob ein Video ihre Schändung zeigt. Die Stadtregierung verurteilt die Tat als widerwärtig und hat längst eine neue Flagge gehisst.
Die Hamas ist eine islamistische Terrororganisation, aber was bedeutet „islamistisch“ in diesem Fall? Und was könnte nach der Herrschaft der Hamas in Gaza kommen?
Fridays for Future hat ein Pamphlet zum Krieg zwischen Israel und der Hamas verfasst. Wer jetzt noch glaubt, die selbst ernannten Klimaretter stünden auf der richtigen Seite, dem ist nicht zu helfen.
Christoph Heusgen, langjähriger Diplomat, will sich vermittelnd zum Krieg in Nahost äußern. Das geht gründlich schief. Israels Botschafter nennt ihn kaltherzig und ungeheuerlich.
Über internationale Accounts der Klimabewegung Fridays for Future werden immer wieder israel- und judenfeindliche Beiträge verbreitet. Deutsche Aktivisten kritisieren das und bekennen sich zum Existenzrecht Israels.
Die CDU ist bereit, auf das Angebot von Bundeskanzler Scholz zur Zusammenarbeit einzugehen. Aber bisher ist eine Wende in der Migrationspolitik nicht zu erkennen. Ein Gastbeitrag des CDU-Bundesvorsitzenden.
Nach der Wahl des Abgeordneten aus Louisiana zum Sprecher des Repräsentantenhauses fragt sich Washington, wie viel Beinfreiheit ihm Donald Trump gewährt.