Israel lehnt Waffenruhe mit Hizbullah ab
Israel lehnt den Vorstoß von USA und Frankreich für eine Waffenruhe mit der Hizbullah ab. Außenminister Katz erklärt, Israel wolle „Kämpfen bis zum Sieg“.
Israel lehnt den Vorstoß von USA und Frankreich für eine Waffenruhe mit der Hizbullah ab. Außenminister Katz erklärt, Israel wolle „Kämpfen bis zum Sieg“.
In Israel gehören Krieg und Militarismus zum Alltag. Deutschland ist fern davon. Doch wie lange noch? Sind wir verantwortungslos, wenn wir uns nicht auf den Ernstfall vorbereiten? Und wo ist eigentlich der nächste Bunker in der Stadt?
Amerika und Frankreich dringen auf eine dreiwöchige Kampfpause in Libanon. In Israel stößt der Vorschlag auf Ablehnung. Auch ein Einlenken der Hizbullah erscheint zweifelhaft.
„Es wird keine Waffenruhe im Norden geben“, betont Israels Außenminister Katz auf der Plattform X. Zuletzt hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem Militär befohlen, die Einsätze in Libanon fortzusetzen.
Seit Tagen bemühen sich westliche und arabische Staaten in New York um eine Deeskalation im Nahen Osten. Nun setzen sie Israel und die Hizbullah unter Druck.
Die Hizbullah beschießt erstmals die Gegend südlich von Haifa. Israel setzt seine Luftangriffe in Libanon fort.
Israels Luftwaffe bombardiert unablässig Ziele der Hizbullah in Libanon – und schlägt damit auch zehntausende Zivilisten in die Flucht. Regierungschef Netanjahu hält trotz Kritik an seinem Kurs fest. Der Überblick.
Iran hat die Hizbullah einst mit aufgebaut, nun stellt die Eskalation in Libanon das Regime vor ein Dilemma. Teheran will sich nicht in einen Krieg mit Israel hineinziehen lassen, aber auch nicht schwach erscheinen.
Israel hat jedes Recht, sich gegen die Hizbullah zur Wehr zu setzen. Doch wie im Gazastreifen gilt: Ohne Plan für ein Danach wird jeder militärische Sieg verpuffen.
Die Eskalation im Nahen Osten und der Ukrainekrieg drohen Joe Bidens Bilanz zu trüben. In den letzten Monaten seiner Amtszeit möchte er Erfolge präsentieren.
Die israelische Armee legt nach den Angriffen vom Montag nach und setzt die Hizbullah weiter unter Druck. In Israel warnen manche vor voreiligem Siegestaumel.
In den vergangenen Tagen nahmen die Spannungen zwischen Israel und der Hizbullah zu. Aber welche Rolle spielt die Hizbullah im Libanon und wie ist der Konflikt mit Israel entstanden?
Nach der tödlichsten israelischen Angriffswelle in Libanon seit Oktober ist offen, wie sich die Eskalation weiterentwickelt. Dass die Hizbullah kapitulieren könnte, scheint unwahrscheinlich.
Nach israelischen Angriffen auf Libanon soll es Hunderte Tote und Verletzte geben. Im Süden herrscht offenbar Panik. Israel verhängt einen landesweiten Ausnahmezustand.
Die israelische Luftwaffe hat am Montag in Libanon die schwersten Luftangriffe seit dem Beginn des Abnutzungskrieges mit der Hizbullah geflogen.
Israel hat seine Luftangriffe auf ganz Libanon ausgeweitet – und warnt vor weiteren Schlägen. Tausende flüchten vom Süden Richtung Beirut. Doch auch dort ist mancherorts schon von Kriegsstimmung die Rede.
Der Westen wurde von Israels Vorgehen gegen die Hizbullah kalt erwischt. Es war aber absehbar: Die Hamas ist stark dezimiert, die größere Gefahr geht vom Norden aus.
Mit großem Aufwand suchen die israelischen Geheimdienste seit dem 7. Oktober nach Yahya Sinwar. Inzwischen fragen sich manche, ob er noch am Leben ist.
Die libanesische Hizbullah-Miliz und die israelische Armee haben sich in den letzten Tagen heftige Gefechte geliefert. Israel hat nun angekündigt, seine Angriffe noch zu verstärken und rief Zivilisten auf, die Gegenden um Hizbullah-Stellungen zu verlassen.
Angeblich erwägt Israel, den Norden des Gazastreifens komplett abzuriegeln – auch von Hilfslieferungen. Alle Bewohner müssten vorher das Feld räumen. Iran hat derweil zwölf angebliche israelische Agenten festgenommen.
Netanjahu sagt, Israel werde der Hizbullah weiter zusetzen, „bis sie die Botschaft verstanden hat“. Die Schiitenmiliz feuert so weit nach Israel wie noch nie.
Der israelische Luftangriff auf Beirut hat nicht nur Teile der militärischen Führung der Hizbullah eliminiert – sondern auch Wut und Verzweiflung hinterlassen. Und den Wunsch, zurückzuschlagen.
Der arabische Sender Al Jazeera hat in Israel bereits seit Monaten ein Sendeverbot, nun darf er auch im Westjordanland vorerst nicht mehr arbeiten. Israel wirft ihm vor, ein Sprachrohr der Hamas zu sein.
Der gegenseitige Beschuss zwischen Israel und der Hizbullah geht mit voller Wucht weiter. Raketen der libanesischen Miliz treffen Häuser im Norden Israels. Das israelische Militär beschießt Hunderte Stellungen.
Der in Beirut getötete Hizbullah-Militärkommandeur Aqil wollte angeblich mit seiner Miliz in Nordisrael eindringen. Libanons Außenminister warnt unterdessen vor einer „großen Explosion“. Der Überblick.
Triftige Einsichten, die in der Folgezeit missachtet wurden: Hannah Arendts Texte über Palästina.
Seitdem am Dienstag Tausende Funkempfänger von Hizbullah-Kadern detonierten, streiten Juristen über die Frage: Ist ein solcher Angriff rechtlich zulässig?
Im Guerillakampf gegen Israel war die Hizbullah immer erfolgreich. Doch gerade wird sie in einem Abnutzungskrieg aufgerieben. Bei einem Angriff in Beirut wurde nach israelischen Angaben ein hoher Militärkader getötet.
Israelische Soldaten sollen nach einer Razzia tote Palästinenser von einem Dach gestoßen haben. Die Armee untersucht den Vorfall. Das Verhalten stimme nicht mit den Werten des Militärs überein, heißt es.
Die israelische Armee verlegt Elitetruppen in den Norden. Der Hizbullah-Chef bezeichnet eine mögliche Bodenoffensive Israels als „Chance“. Während er spricht, donnern israelische Kampfflugzeuge über Beirut.
Eine Resolution fordert von Israel, die Besatzung der palästinensischen Gebiete in zwölf Monaten zu beenden. Warum hat sich Berlin nur enthalten?
Nach zwei Explosionswellen mit Dutzenden Toten und Tausenden Verletzten steht Libanon unter Schock. Wie reagiert die Hizbullah? Deren Erzfeind Israel zieht im Norden Kräfte zusammen. Der Überblick.
Hizbullah-Chef Nasrallah hält eine Rede, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen besucht Flutgebiete in Breslau und Leverkusen und Leipzig müssen in der Champions League ran. Der F.A.Z.-Newsletter.
Israel soll die Vereinigten Staaten erst kurz vor den Pager-Explosionen in Libanon gewarnt haben. Joe Biden und Kamala Harris verhagelt die Eskalation den Wahlkampf.
Tausende Pager explodieren in Libanon und die Blicke richten sich nach Israel. Denn für solche Operationen sind die Geheimdienste bekannt. Ein Überblick über die spannendsten Fälle.
Internationale Fluggesellschaften reagieren auf die steigende Bedrohung in Nahost nach der Pager-Sabotage.