Wie an jedem Tag
Terroranschläge gegen Zivilisten geschehen in Israel leider allzu oft. Dass im März 2002 aber ausgerechnet der Pazifist und Humanist Dov Chernobroda bei einem Anschlag in Haifa ermordet wurde, war ein besonderer Schock.
Terroranschläge gegen Zivilisten geschehen in Israel leider allzu oft. Dass im März 2002 aber ausgerechnet der Pazifist und Humanist Dov Chernobroda bei einem Anschlag in Haifa ermordet wurde, war ein besonderer Schock.
Vor dem erwarteten Antrag von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf UN-Vollmitgliedschaft in New York sind die Sicherheitskräfte in Israel in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Es wird befürchtet, dass es schon nach den Freitagsgebeten zu Ausschreitungen kommen könnte.
Dieter Hildebrandt polemisiert gegen das Berliner Schloss, Das Buch Benedikts XVI. über Jesus von Nazareth wird debattiert. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Irans Präsident Ahmadineschad hat wieder einen Eklat in der UN-Vollversammlung provoziert. Den Westen machte er für Kriege, Massenmord und Armut verantwortlich. Amerika warf er vor, die Anschläge vom 11. September selbst angezettelt zu haben.
F.A.Z. NEW YORK/RAMALLAH, 22. September. Der iranische Präsident Ahmadineschad hat wieder für einen Eklat in der UN-Vollversammlung gesorgt. "Einige europäische Länder nutzen jetzt noch, nach sechs Jahrzehnten, den Holocaust als Ausrede, die Zionisten in Israel mit Geld zu versorgen", sagte er.
Noch in der Nacht nach ihrer Wahl wandte sich Shelly Yacimovich selbstbewusst an Ministerpräsident Netanjahu. Er solle sich in New York nicht mit einer brillanten Rede vor der UN-Vollversammlung begnügen, sondern den Palästinensern ...
Zu "Tiefstratege" (F.A.Z. vom 7. September): Ihr im Übrigen fundierter und gut recherchierter obengenannter Beitrag bedarf einer kleinen, aber wesentlichen Ergänzung (oder Korrektur?): Das Verhältnis zwischen der Türkei und Israel ...
Zu den Berichten über Israel: Man vermisst bei israelischen Äußerungen konstant ein Gefühl für das eigene Unrecht. Wo bleibt der Aufschrei der Öffentlichkeit, wenn Netanjahu und Goldmann behaupten, Jerusalem sei seit dreitausend ...
Zu "Beschossene Landschaften" (F.A.Z. vom 13. September): Es ist zu vermuten, dass Hans-Christian Rößler den Text "Beschossene Landschaften" über die wachsende jüdische Besiedlung der israelischen Negev-Wüste geschrieben hat, bevor am 11.
In New York dringen die Palästinenser auf die Aufnahme als Vollmitglied der UN. Sie verweisen dabei auf Obama, der eine Mitgliedschaft als Folge einer Friedenslösung im Nahen Osten in Aussicht gestellt hat. Doch Washington beharrt darauf: Zuerst muss der Frieden mit Israel kommen, dann die UN-Mitgliedschaft.
Der Konflikt um die Anerkennung eines Palästinenserstaates durch die Vereinten Nationen schwelt weiter: UN-Chef Bank Ki-moon forderte Israel auf, besonnen und verantwortungsbewusst auf den Vorstoß der Palästinenser zu reagieren.
Was ist dran am kirchlichen Relativismusverdacht, an der Befürchtung, das Katholische werde protestantisiert? Drei Bücher werfen ein theologisches Licht auf den Papstbesuch.
Nach Israel fährt die Reederei Costa in diesem Herbst. Auf ihren sieben Kreuzfahrten durchs östliche Mittelmeer wird die "Costa Pacifica" auch die israelischen Häfen Ashdod und Haifa besuchen. Damit wird das Schiff auf der ursprünglich ...
Palästinenserpräsident Abbas wird die Mitgliedschaft in den UN beantragen - es sei denn, es geschähe ein Wunder. Israels Regierungschef Netanjahu, der Gespräche anbietet, hat bisher nur Raunen vernehmen lassen.
Die Zeitung "Aftenposten" (Oslo) schreibt zur bevorstehenden Abstimmung in der UN-Vollversammlung über die Anerkennung Palästinas als vollwertiger Staat: "Palästina hat in New York nur wenig Chancen auf die Erfüllung des Wunsches, als vollwertiger Staat anerkannt zu werden.
Zu "Isoliert und missverstanden" (F.A.Z. vom 15. September): Gil Yaron hat recht mit seiner Erkenntnis, dass sich weite Teile Europas von Israel abgewandt, um nicht zu sagen, mit diesem Staat gebrochen haben.
GAZA, 20. September. Zwischen knatternden Motorradrikschas und Eselskarren zieht Nader al Masri seine Bahn. "Du musst doch nicht abnehmen, du bist doch schon so dünn", rufen dem drahtigen Palästinenser manchmal Passanten zu.
hcr. JERUSALEM, 20. September. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu und der palästinensische Präsident Abbas haben ihre Bereitschaft bekundet, sich noch vor dem palästinensischen UN-Antrag in New York zu treffen.
Israels Rechte hat auf die palästinensische Staatsgründungs-Initiative mit einem kulturellen Paukenschlag reagiert. Am Montagabend wurde in der nahe Hebron gelegenen Siedlung Kirjat Arba ein neues Kulturhaus feierlich eröffnet.
Die Muller-Familie, der Antwerpener Oberkantor Benjamin Muller und seine drei Kantoren-Söhne Israel, Joseph und Rafael, würde bei einem gemeinsamen Auftritt die Kelly-Family wohl von der Bühne singen.
Mit einem mitreißenden Konzert sind die Jüdischen Kulturwochen in der Frankfurter Synagoge zu Ende gegangen.
Die Tageszeitung "Berlingske Tidende" (Kopenhagen) schreibt zur politischen Offensive des türkischen Regierungschefs Erdogan dieser Tage im Nahen Osten: "Israel gerät durch die Revolutionen in arabischen Ländern in Bedrängnis .
hcr. JERUSALEM, 19. September. In New York haben intensive Bemühungen begonnen, die Palästinenser von ihrem Antrag auf UN-Vollmitgliedschaft abzubringen. Laut Presseberichten arbeitet das Nahost-Quartett (Amerika, Russland, EU und ...
WASHINGTON, 19. September Selbst wenn Moses, Jesus und Mohammed vom Himmel herabgestiegen wären, hätten sie es nicht vermocht, den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu und Palästinenserpräsident Abbas zu einem Friedensvertrag zu bringen, sagt Aaron David Miller.
Tosender Applaus ist Mahmud Abbas gewiss. Selbst manche arabische Regierung scheint zwar den Antrag für unklug zu halten, in dem der Palästinenserpräsident am Freitag die Aufnahme eines Staats Palästina in die UN verlangen will.
In New York haben intensive Bemühungen begonnen, die Palästinenser von ihrem Antrag auf UN-Vollmitgliedschaft abzubringen. Der palästinensische Präsident Abbas will aber daran festhalten. Das Nahostquartett arbeitet an einem Kompromissvorschlag.
Mahmud Abbas will den UN-Sicherheitsrat auffordern, Palästina als Vollmitglied aufzunehmen. Amerikanische Nahost-Gesandte wollten ihm das ausreden. Israel hofft, dass Staaten wie Deutschland gegen den Antrag stimmen.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat den palästinensischen Präsidenten Abbas dafür kritisiert, bei den UN die Vollmitgliedschaft zu beantragen. Abbas bekräftigte, dass er ein Ende der israelischen Besatzung anstrebe.
Mahmud Abbas war zu Scherzen aufgelegt und sichtlich guter Dinge. Als der palästinensische Präsident sich am Freitagabend an sein Volk wandte, wirkte er nicht wie ein Politiker, der mit dem Rücken zur Wand steht.
hcr. JERUSALEM, 18. September. Für einige fromme Israelis drohte schon die Wiederkehr von Sodom und Gomorrah. Nicht weit von der Stelle entfernt, in der die biblische Stadt Sodom gelegen haben könnte, versammelte der Fotograf Spencer ...
hcr. GAZA, 18. September. Die in Gaza regierende Hamas und die israelische Regierung haben die Ankündigung des palästinensischen Präsidenten Abbas kritisiert, am Freitag die Vollmitgliedschaft Palästinas bei den Vereinten Nationen zu beantragen.
hcr. GAZA, 18. September. Die in Gaza regierende Hamas und die israelische Regierung haben die Ankündigung des palästinensischen Präsidenten Abbas kritisiert, am Freitag die Vollmitgliedschaft Palästinas bei den Vereinten Nationen zu beantragen.
Die Palästinenser wollen in die Vereinten Nationen aufgenommen werden, doch was sie täglich erleben, ist alles andere als ein palästinensischer Staat. Nur mit ihren Postboten sind sie jetzt schon auf dem besten Weg in die Staatenwelt.
Die Sonne geht fast so schnell unter in Jerusalem wie ein Stein im Wasser. Wüstenklima. Gerade war die Luft noch weißglühend, jetzt schwimmt schon der Vollmond überm Saum der Stadtmauer. Vom Turm des YMCA ruft das Carillon herüber, besser, wir nehmen ein Wolltuch mit ins Konzert.
Es geschah im Sommer 2004, und niemand nahm sonderlich Notiz davon. Recep Tayyip Erdogan, der türkische Regierungschef, sagte in einem Interview, die Türkei müsse der Europäischen Union nicht beitreten.
Seit einem Jahr ist der Frankfurter Dieter Graumann Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Konnte er seine Ankündigung wahr machen, ein frisches Judentum zu präsentieren?