Der Fall Schweinsteiger
Kein Training, kein Spiel: Die malade Wade ihres Mittelfeld-Chefs beschäftigt die Nationalelf mehr, als sie will. Beim letzten Test gegen Israel wird schon Ersatz gesucht.
Kein Training, kein Spiel: Die malade Wade ihres Mittelfeld-Chefs beschäftigt die Nationalelf mehr, als sie will. Beim letzten Test gegen Israel wird schon Ersatz gesucht.
Bundespräsident Gauck weiß gut, dass er Politik nicht zu betreiben hat, sondern zu repräsentieren. Gesten sind es daher, die bisher seinen Israel-Besuch prägen.
Es ist wichtig, Israel der unverbrüchlichen Solidarität Deutschlands zu versichern, ohne die Punkte zu verschweigen, an denen die Meinungen auseinandergehen. Auch der Bundespräsident weiß das.
Bei seinem ersten Besuch in Israel hat Bundespräsident Joachim Gauck sich klar zum Existenzrecht Israels bekannt und Jerusalem die Unterstützung Deutschlands versichert. Zugleich warnte er vor einem „Präventivschlag“ gegen Iran.
Russische Antiviren-Spezialisten haben eine neue Bedrohung im Internet entdeckt. Sie heißt „Flame“ und ist komplexer als alle bisher bekannten Schädlinge. Gut möglich, dass „Flame“ von einem Geheimdienst stammt.
Bundespräsident Gauck ist in Jerusalem mit militärischen Ehren empfangen worden. Nach der Kritik des Schriftstellers Günter Grass an der israelischen Politik sind die Erwartungen an den Gast aus Deutschland hoch - in Israel und in den Palästinensergebieten.
Der Fund eines Lehmsiegels macht Furore: Zum ersten Mal scheint ein archäologischer Nachweis für die historische Existenz der biblisch-judäischen Stadt Bethlehem vorzuliegen.
Nach gewaltsamenen Angriffen auf afrikanische Einwanderer protestieren Israelis gegen den zunehmenden Rassismus im eigenen Land - und gegen die Regierung: Ministerpräsident Netanjahu will die Migranten abschieben.
Hessen hat eine langfristige Zusammenarbeit mit der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel vereinbart. Die Übereinkunft zielt vor allem auf Schulpartnerschaften.
Israel fordert eine Schweigeminute bei der Eröffnung der Sommerspiele in London zur Erinnerung an die Attentats-Opfer von 1972. Das IOC weigert sich aus Rücksicht auf seine arabischen Mitglieder.
Vier junge Palästinenser bereiten sich trotz vieler Widrigkeiten auf die Spiele in London vor. Hans-Christian Rößler hat zwei von ihnen in Gaza und Bethlehem besucht.
Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck vertraut auf Innovationen aus Israel. Dabei setzt das Unternehmen auf die Biotech-Branche des Landes. Jung-Unternehmen sind willkommen.
Die Meinungsfreiheit deckt auch das umstrittene Israel-Gedicht: Die deutsche PEN hat Günter Grass nach kontroverser Diskussion die Ehrenmitgliedschaft nicht aberkannt.
Ganz Israel rätselt über das Motiv Netanjahus, nun doch eine große Koalition anstatt Neuwahlen anzustreben. Eine Erklärung ist: er verfügt nun über eine komfortable Mehrheit für das Gesetz zur Wehrgerechtigkeit.
Überraschung in Israel: In geheimen Verhandlungen haben sich Benjamin Netanjahu und Schaul Mofas von der oppositionellen Kadima-Partei auf eine Regierungsbildung geeinigt. Damit fällt die angekündigte Neuwahl aus.
Ein Vorfall, verschiedene Versionen: Rolf Hochhuth hat die Akademie der Künste in Berlin verlassen. Diskussionspunkt, Streitfall, Zankapfel war das Israel-Gedicht von Günter Grass.
Einst brachte sie Guttenberg zu Fall, als sie sich öffentlich schämte. Jetzt sieht sich Bildungsministerin Annette Schavan selbst Plagiatsvorwürfen ausgesetzt.
Bei den Skyliners stehen vorerst vier Basketballprofis für die neue Saison unter Vertrag. „Der Spielermarkt ist gerade dabei, aufzuwachen.“
Schon die Androhung eines „Erstschlags“ Israels gegen Iran verstößt gegen die Charta der Vereinten Nationen.
Kommando zurück bei Schiesser: Um seine Gläubiger auszuzahlen, strebt der Wäschehersteller nicht länger an die Börse. Stattdessen wird das Traditionsunternehmen an einen Konkurrenten aus Israel veräußert.
Die Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten ist in weite Ferne gerückt. Was soll stattdessen aus den Palästinensergebieten und Israel werden?
Dort der Kinderreichtum als Bürgerpflicht, hier nur das Gewissen als Verpflichtung: Die deutsch-israelischen Literaturtage in Berlin waren völlig auf Familie und Beziehung eingestellt - ohne Ausnahme.
Ägyptische Lieferanten wollen Israel nicht länger mit Energie versorgen. Trotz der Drohung ist in Israel keine Panik aufgekommen: Das Land könnte bald selbst Erdgas exportieren.
Der Stopp der Gaslieferungen aus Ägypten nach Israel hat wirtschaftliche Gründe - aber eigentlich geht es doch um Politik. Die Beziehungen verschlechtern sich stetig.
Dem ägyptisch-israelischen Verhältnis droht ein neuer herber Rückschlag: Ägyptische Energieversorger haben angekündigt, die Gaslieferungen an ihren Nachbarn einzustellen. Israelische Politiker befürchten Stromausfälle und warnen vor einem Präzedenzfall.
Die Regierung von Benjamin Netanjahu hat nichts dazu beigetragen, den Konflikt mit den Palästinensern zu entschärfen. Stattdessen versucht Israel, sich durch Sicherungsanlagen zu schützen. Der Belagerungszustand ist zum Habitus geworden.
In einem Schreiben an den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu warnt der PLO-Chef Abbas vor dem Zusammenbruch der Autonomiebehörde. Unter bestimmten Vorraussetzungen bietet er Verhandlungen an.
Zum Schutz vor Flüchtlingen, Schmugglern und Terroristen errichtet Israel eine 240 Kilometer lange Barriere an der Grenze zu Ägypten. Jeden Tag wächst das Ungetüm aus Stahl um bis zu 800 Meter.
Ein Youtube-Video sorgt in Israel für Aufruhr. Es zeigt die brutale Gewehrattacke eines israelischen Kommandeurs auf einen dänischen Aktivisten. Seine Vorgesetzten distanzieren sich von der Tat.
In der Sendung „Günther Jauch“, die an sich nicht schlecht war, wurde Günter Grass vom moralisch fragwürdigen, politisch rechthaberisch-blinden Verseschmied zum seriösen Leitartikler promoviert.
Die deutsche Nahost-Politik muss begründet werden. Sonst entsteht Raum für Populisten und Antisemiten. Wie im Falle des Gedichts von Günter Grass reicht es nicht, wenn sich die Politik als Gralshüterin der Staatsmoral geriert.
Josef Buchmann, „Immobilienkönig“ von Frankfurt, hat viel Böses erlebt. Er hat nicht viele Worte gemacht, wenn er half. Zum Beispiel Oskar Schindler.
Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie zugegeben, schreckt aber damit seine Feinde ab. Auch an der Raketenabwehr wird intensiv gearbeitet.
Befremden und Bedauern: Der amerikanische Historiker Fritz Stern äußert sich in der Samstagsausgabe des F.A.Z.-Feuilletons zu Günter Grass, der Debatte über dessen Gedicht und konstruktive Kritik an Israel.
Die Notwendigkeit der Kritik rechtfertigt nicht diese Form der Anklage: Ein Gespräch mit dem Historiker Fritz Stern über Günter Grass, die Debatte über dessen Gedicht und konstruktive Kritik an Israel.