Abgelehnt und ausgestrahlt
Der Film „Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa“, den Arte und WDR nicht senden wollten, sei nun ein „Weltereignis“, sagt Michael Wolffsohn. Das hat, bei allen Mängeln des Stücks, sein Gutes.
Der Film „Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa“, den Arte und WDR nicht senden wollten, sei nun ein „Weltereignis“, sagt Michael Wolffsohn. Das hat, bei allen Mängeln des Stücks, sein Gutes.
Das Erste und Arte zeigen nun doch den Film „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“. Ein Gespräch mit Joachim Schroeder, dem Regisseur der zunächst abgelehnten Arte-Dokumentation.
Erstmals seit Jahrzehnten hat Israel mit dem Bau einer neuen Siedlung im Westjordanland begonnen. Regierungschef Netanjahu will damit in die Geschichte eingehen. Doch das Vorhaben torpediert den Friedensprozess.
In der Altstadt von Jerusalem ist eine Polizisten erstochen worden, die Polizei erschoss die drei Attentäter. Sowohl der „Islamische Staat“ als auch die Hamas reklamieren die Tat für sich.
Die Kampagne der nationalistischen Kulturministerin Miri Regev gegen unliebsame Künstler trifft eine israelische Institution: Das Theaterfestival in Akko droht zu scheitern.
Schon vor Jeremy Corbyn war die Labour Party von antisemitischer Fäulnis zersetzt, aber jetzt stinkt diese schlimmer als je zuvor. Eine einstmals große Partei verwechselt den demokratischen Sozialismus mit einem Sozialismus von Irren. Ein Gastbeitrag.
Es war ein Konflikt, der den Nahen Osten für immer veränderte: Der Sechstagekrieg vor fünfzig Jahren hat Israelis und Palästinenser zusammengeführt – und doch einander fremder gemacht denn je. Eine Zeitzeugen-Reportage.
Ein Dokumentarfilm über neue Formen des Antisemitismus wird sehr gelobt. Aber Arte und der WDR wollen ihn nicht zeigen, weil er nicht „ausgewogen“ sei. Die Autoren verstehen die Welt nicht mehr.
In nur sechs Tagen besiegten die israelischen Streitkräfte mit überraschenden militärischen Operationen die gegen sie verbündeteten arabischen Truppen. Israels weit überlegene Armee besetzte in der Folge Gebiete in Ägypten, Syrien und Jordanien. Hunderttausende Palästinenser flohen in Lager im Libanon und Jordanien oder kamen unter israelische Besatzung.
Bei Bassenge in Berlin kamen im Frühjahr Alte Kunst, Klassische Moderne und Bücher unter den Hammer - darunter eine kolorierte Weltchronik und die Ansicht der Grabeskirche in Jerusalem.
Lange war über die Verlegung der amerikanischen Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem diskutiert worden. Nun bleibt sie, wo sie ist – zumindest vorerst.
Für rund 50 Millionen Euro soll eine Seilbahn von Westjerusalem zum Ölberg und zur Klagemauer gebaut werden. Das seit mehr als zehn Jahren wiederholt vorgebrachte Projekt hat zahlreiche Kritiker.
1970 gedenkt Willy Brandt auf Knien der toten Juden Europas. 2017 legt Frank-Walter Steinmeier einen Kranz für Arafat ab und Sigmar Gabriel interpretiert den Holocaust neu. Warum passieren einigen Sozialdemokraten solche Versehen, wenn es um Juden, um Israel geht?
Der G-7-Gipfel auf Sizilien ist das große Finale der ersten Auslandsreise des Präsidenten Trump. Die diplomatischen Töne im Mittleren Osten und der Konfrontationskurs in Europa sind kein Widerspruch. Denn Trumps Adressaten sitzen woanders.
Der Besuch Donald Trumps in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem schlägt in Israel auch nach seiner Abreise noch Wellen. Der Spott entzündet sich am Eintrag des Präsidenten in das Gästebuch.
Ein friedliches Miteinander im Nahen Osten, das könnte in der Wüste Jordaniens gelingen, wo der Elektronenspeicherring „Sesame“ seinen Betrieb aufgenommen hat. Über die Chancen dieses einzigartigen Projekts sprachen wir mit dem Präsidenten des Sesame-Rats, Rolf Heuer.
Zum Abschluss seiner Reise in den Nahen Osten wiederholt Trump die bekannten Parolen gegen Iran und beschwört den Frieden. Streitpunkte klammert er aus.
Trump blieb länger als zunächst geplant in der Gedenkstätte Yad Vashem. Er will, wie er in Bethlehem sagte, alles dafür tun, den Friedensvertrag zwischen Israel und Palästina zu ermöglichen.
Bei Trumps Staatsbesuch in Israel sorgt eine kurze Szene für Aufregung in den sozialen Netzwerken: Melania lehnt seine Einladung zum Händchenhalten brüsk ab.
Mit dem ersten Besuch eines amtierenden amerikanischen Präsidenten an der Klagemauer hat Donald Trump schon jetzt Geschichte geschrieben. Der Symbolkraft folgte jedoch wenig Gehaltvolles.
Der amerikanische Präsident Trump setzt seine Auslandsreise fort. In Israel spricht er von einer seltenen Chance auf Frieden und Stabilität im Nahen Osten – und droht einem potentiellen Gegner.
Kurz vor der Ankunft des amerikanischen Präsidenten Donald Trump ist in Tel Aviv ein arabischer Autofahrer in eine Menschenmenge gerast. Mehrere Passanten wurden verletzt. Nach Polizeiangaben handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Unfall.
Präsident Trump besucht Israel und die Palästinensergebiete. Die EU macht sich startklar für die Brexit-Gespräche. Die SPD hat wegen ihres Wahlprogramms noch Beratungsbedarf.
Präsident Trump besucht Israel und die Palästinensergebiete. Die EU macht sich startklar für die Brexit-Gespräche. Das Urteil über die Millionen-Forderung des Drogerie-Unternehmers Müller gegen Schweizer Bank wird erwartet.
Wenn Donald Trump am Montag in Tel Aviv landet, dann ist die Begeisterung in Israel nicht mehr so groß wie noch vor Monaten. Das Waffengeschäft mit Saudi-Arabien und der Geheimdienstskandal trüben die Stimmung.
In Jerusalem verdichtet sich eine politische Problemlage, deren realistische Lösungsperspektiven verschwunden sind. Wie lässt sich in dieser Stadt unter permanenter existentieller Bedrohung leben?
Fünf Länder in acht Tagen: Angeschlagen von schweren innenpolitischen Turbulenzen begibt sich Amerikas Präsident auf seine erste Auslandsreise. Sie führt ihn in die Herzkammern der Weltreligionen.
Fettnäpfchen voraus! Für seine erste Auslandsreise als Staatsoberhaupt hat sich Donald Trump viel vorgenommen. Die heimischen Probleme dürfte er aber kaum abschütteln können. Auch, dass er so lange unterwegs ist, könnte für Trump noch heikel werden.
In Jordanien ist der Elektronenspeicherring „Sesame“ eingeweiht worden. Die Anlage soll die Wissenschaft und den Friedensprozess im Mittleren Osten fördern.
Alltagstauglich ohne Bindestrich: Zu seinem Siebzigsten schreibt der Historiker Michael Wolffsohn die Geschichte seiner Familie. Dabei seziert er so manches Klischee mit dem bissigem Humor eines Querdenkers.
Donald Trump steht in der Kritik, weil er sensible Informationen vom israelischen Geheimdienst an Russland weitergegeben haben soll. Nun hat sich der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman zu Wort gemeldet.
Wer zum Surfen nach Israel reist, spürt Spannung nicht nur auf dem Brett. Aber er lernt, dass Menschen, die miteinander surfen, auch miteinander leben können
Der erste Israelbesuch als Bundespräsident ist für Frank-Walter Steinmeier eine Herausforderung. Er findet klare Worte und macht damit deutlich, welche Rolle er als Präsident einnehmen möchte.
Bundespräsident Steinmeier hat vor seinem Zusammentreffen mit Israels Regierungschef Netanjahu am Sonntagnachmittag einen „ehrlichen und offenen Dialog“ der beiden Länder eingefordert.
Die Reise des Bundespräsidenten begann unerwartet entspannt in einem Kneipenviertel. Mit Spannung dagegen wird das für heute geplante Treffen mit Regierungschef Netanjahu erwartet.
Wenn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Samstag nach Israel reist, ist das die bislang heikelste Reise seiner jungen Amtszeit. Nach dem Eklat zwischen Außenminister Gabriel und Ministerpräsident Netanjahu will er die Wogen glätten.