Netanjahu: Krieg wird lang und schwer
Hamas-Kämpfer töten Hunderte Israelis, es kommt zu Dutzenden Geiselnahmen. Israel erklärt, das Land befinde sich im Kriegszustand.
Hamas-Kämpfer töten Hunderte Israelis, es kommt zu Dutzenden Geiselnahmen. Israel erklärt, das Land befinde sich im Kriegszustand.
Entwicklungsministerin Schulze will das Engagement für die Palästinensischen Gebiete „auf den Prüfstand stellen“. Das Auswärtige Amt geht von mehreren Geiseln mit deutschem Pass aus, die von Hamas-Kämpfern verschleppt wurden.
Wie sehr wird der neue Konflikt die Wirtschaft belasten? Gegenüber der F.A.Z. wagen die Spitzenökonomen Lars Feld und Clemens Fuest erste Einschätzungen. Die Lage sei anders als vor 50 Jahren im Jom-Kippur-Krieg.
Samstagnacht ruft mein Freund an: Die Terroristen der Hamas haben seine Schwester ermordet. Sie wollen Israel vernichten.
Der Süden Israels wird von dem Großangriff der Hamas besonders hart getroffen. Kibbuz-Bewohner an der Grenze zu Gaza schildern dramatische Szenen – und berichten von zahlreichen Getöteten, Verletzten und entführten Geiseln.
Israel wird sich gegen die Hamas durchsetzen. Aber der brutale Angriff wirft viele Fragen über die israelische Politik und Strategie auf. Der Westen muss auf der Seite des jüdischen Staates stehen – auch Deutschland.
Als Ägypten und Syrien im Oktober 1973 Israel gleichzeitig an zwei Fronten angriffen, trafen sie auf ein Land, das sich in Sicherheit wähnte. Auch damals hatten die Geheimdienste versagt. Der WDR-Reporter Werner Sonne war dabei und erinnert sich.
Nach dem Großangriff der islamistischen Hamas hat Israel mit harten Vergeltungsschlägen reagiert. Regierungschef Benjamin Netanjahu kündigt einen „langen und schwierigen Krieg“ an.
Die EU-Mitgliedstaaten verurteilen die „sinnlosen Angriffe“ der Hamas scharf. Erst Mitte September hatte die EU versucht, den Friedensprozess wiederzubeleben.
Die Hizbullah beschießt aus dem Süden des Libanons israelische Stellungen in der Region der Sheeba-Farmen, Israel antwortet mit Artilleriefeuer. Doch eine weitere Eskalation scheinen beide Seiten vorerst vermeiden zu wollen.
Hunderte Tote, Dutzende entführte Israelis: Vorerst eint der überraschende Hamas-Überfall die politischen Lager in Israel. Die Islamisten gehen mit ihrer Offensive ein hohes Risiko ein.
Nach dem großangelegten Angriff der islamistischen Hamas schwört Israel Rache und bombardiert den Gazastreifen. Die Kämpfe innerhalb Israels sind noch nicht vorüber. Die Hamas hat eine erhebliche Zahl Israelis als Geiseln genommen. Der Überblick.
Von traditionell mit Israel verfeindeten Ländern und Organisationen wird die Offensive der Hamas als gelungenes Husarenstück gefeiert. Andere Stimmen erinnern an das Unrecht der israelischen Besatzung und rufen zur Mäßigung auf.
In Folge der Terrorattacken militanter Palästinenser gegen Israel ist die Empörung groß. Deutsche Politiker sehen Handlungsbedarf – unter anderem bei den Finanzhilfen für den palästinensischen Gazastreifen.
„Wir sind im Krieg“, verkündet Israels Ministerpräsident Netanjahu nach dem Angriff der Hamas. Seine Regierung ruft den Notstand aus. Die Opposition will mit ihm zusammenarbeiten.
Unter der Führung Irans sind die Feinde Israels zuletzt enger zusammengerückt. Die Hizbullah war über den Angriff der Hamas offenbar besser informiert als der israelische Geheimdienst – und feiert ihn nun überschwänglich.
Der israelische Choreograph Ohad Naharin kooperiert mit dem Moskauer Stanislawski-Theater. Beim Hessischen Staatsballett scheint das niemanden zu stören. Am Wochenende feiert „Minus 16“ in Darmstadt Premiere.
Israelis als Geiseln in den Händen der Hamas? Viele dachten, es könnte nicht mehr schlimmer kommen als im Gaza-Krieg 2014. Der neue Angriff trifft Israel unvorbereitet.
Die Hamas greift Israel mit Tausenden Raketen und Kämpfern am Boden an. Es könnte eine lange militärische Auseinandersetzung folgen.
Bei massiven Angriffen aus dem Gazastreifen auf Israel wurden mindestens 70 Menschen getötet und Hunderte verletzt. Das Land wurde in Kriegsbereitschaft versetzt, teilte die Armee mit.
Die radikal-islamische Hamas bekannte sich zu dem Raketenbeschuss. Sie habe damit einen „Krieg“ gegen den Staat Israel begonnen, sagt der israelische Verteidigungsminister Joav Gallant.
Israel wurde in der Nacht zum Ziel einer Attacke aus dem Gazastreifen mit Hunderten Raketen. Bewaffnete Kämpfer sollen auf israelisches Gebiet eingedrungen sein. Nach unbestätigten Berichten gab es dabei israelische Opfer.
Michael Krüger analysiert das Gedicht „Jerusalem“ von David Rokeah.
Nachricht aus dem Heiligen Land: Ein Gedicht des ersten israelischen Dichters, der im Deutschland der Nachkriegsjahre wahrgenommen wurde.
Im Israel-Museum in Jerusalem soll ein Amerikaner antike Statuen zerstört haben. Sie seien „götzendienerisch“. Die Polizei nahm den Mann fest.
„Jerusalem“ von David Rokeah, gelesen von Thomas Huber.
Vor fünfzig Jahren griffen Ägypten und Syrien gemeinsam Israel an. Der „Jom-Kippur-Krieg“ führte jedoch zum Frieden zwischen Kairo und Jerusalem.
Sie wollen gegen die Justizreform oder die Besatzung protestieren und gehen lieber ins Militärgefängnis, als eine Uniform zu tragen. Unter jüdischen Israelis finden das die meisten falsch.
Die Bundesregierung will das Land mit einem Abwehrsystem aus Israel besser gegen Raketenangriffe verteidigen. Am Donnerstag haben die beiden Verteidigungsminister den Kauf vereinbart. Wie funktioniert Arrow 3?
Seit Tagen kommt es zwischen Israel und Gaza wieder zu Gewaltausbrüchen. Die Sorge vor einer Eskalation des Konflikts wächst. Dabei könnte auch Qatar eine Rolle spielen.
Im Gazastreifen halten die Unruhen an. Nun reagiert die israelische Armee abermals auf Gewalt gegen ihre Soldaten. Die Sorge vor einem neuen größeren Konflikt wächst.
Die Proteste gegen die umstrittene Justizreform in Israel halten weiter an. Auch in der 38. Woche gehen wieder Tausende auf die Straße. Netanjahu ist derweil zu Besuch in den USA.
Ins „Kuli Alma“ geht man am besten hungrig – die Portionen sind kaum zu schaffen, obwohl das israelische Restaurant auf Tierprodukte verzichtet.
Ist mit den Äußerungen des saudischen Kronprinzen ein Frieden mit Israel in Reichweite? Das amerikanische Kalkül geht möglicherweise noch weiter.
Wegen der umstrittenen Justizreform zeigte Biden Netanjahu längere Zeit die kalte Schulter. Nun sprachen beide in New York miteinander.
Als er Botschafter in Israel wurde, war Steffen Seibert vor allem mit der deutsch-israelischen Geschichte befasst. Inzwischen wird der frühere Journalist und ehemalige Merkel-Sprecher immer öfter kritisiert. Ein Porträt.