„Muslimbrüder werden in die Militanz getrieben“
Der ägyptische Präsident Mursi ist durch das Militär entmachtet worden. Für die Islamisten ist der Schritt ein verheerendes Signal, berichtet F.A.Z.- Korrespondent Markus Bickel aus Kairo.
Der ägyptische Präsident Mursi ist durch das Militär entmachtet worden. Für die Islamisten ist der Schritt ein verheerendes Signal, berichtet F.A.Z.- Korrespondent Markus Bickel aus Kairo.
Die Suche nach einer tragfähigen neuen Regierung in Ägypten bleibt schwierig. Der ehemalige IAEA-Chef und designierte Ministerpräsident El Baradei lotet nun Kompromissmöglichkeiten mit den Islamisten aus. Auf der Straße sammeln sich schon seine Gegner.
Das neue Bündnis der ägyptischen Demokraten mit Schergen des alten Regimes ist gefährlich. Wenn Linke und Liberale nicht bald zivile Institutionen aufbauen, wird die Armee als alleiniger Gewinner aus der langen Revolution hervorgehen.
mrb. KAIRO, 5. Juli. Bei Zusammenstößen zwischen ägyptischen Soldaten und islamistischen Demonstranten sind in Kairo am Freitag mindestens drei Menschen ...
Die Führung der Hamas steht bei Ägyptens Armee nicht hoch im Kurs. Sie scheint nun wie paralysiert.
Die ägyptischen Sicherheitsbehörden gehen weiter gegen die Muslimbruderschaft vor. Auf den Straßen bekämpfen sich Anhänger und Gegner des vom Militär gestürzten Präsidenten Mohamed Mursi.
Die Armee führt Ägypten auf vermintes Gelände. Die Muslimbrüder werden nicht klein beigeben. Doch der Sturz Mursis birgt vor allem Chancen.
Der Westen darf seinen Einfluss auf das Geschehen in Ägypten nicht überschätzen. Groß ist der wirklich nicht.
Das ägyptische Volk hat kein Problem mit Frömmigkeit, wohl aber mit Bevormundung. Wie in Tunesien haben die Islamisten in Ägypten ihr Mandat überreizt.
Nach dem Sturz von Muhammad Mursi ist der Präsident des Verfassungsgerichts, Adli Mansur, in Kairo als Übergangspräsident vereidigt worden. Mursi und die Muslimbruderschaft sprechen von einem Putsch durch das Militär.
Das ägyptische Militär hat Präsident Mohammed Mursi abgesetzt. Der Präsident des Verfassungsgerichts soll das Land vorübergehend führen. Er hat bereits neue Präsidentschaftswahlen angekündigt. In Kairo feiert man die Nachricht von Mursis Entmachtung.
Die Armee schien schon weitgehend von den Islamisten entmachtet - jetzt greift sie wieder in die ägyptische Innenpolitik ein. Präsident Mursi setzt auf Konfrontation.
In Ägypten hat ein Fernsehprediger zu seiner Ermordung aufgerufen: Der deutsch-ägyptische Autor Hamed Abdel-Samad über die Legitimation Mursis, den sanften Putsch und die Rolle der Religion in der Politik.
Die Ereignisse in der Türkei dürften eine unter Wissenschaftlern schon länger kontrovers geführte Diskussion noch verschärfen.
Die Shabaab-Miliz reibt sich zunehmend selbst auf. Nach Auseinandersetzungen innerhalb der Extremisten setzte sich Sheik Hassan Dahir Aweys ab. Nun sitzt er in einem Gefängnis in Mogadischu.
Gegner und Anhänger von Präsident Mursi rüsten sich für einen heißen ägyptischen Sommer - im Hintergrund mischt das alte Regime kräftig mit.
Ein Jahr nach dem Amtsantritt des Islamisten Mursi herrscht in Ägypten eine Stimmung wie in den Tagen der Revolution gegen seinen Vorgänger Mubarak. Dieser Sonntag wird zeigen, ob die Macht der Straße ihn nicht doch zu Neuwahlen zwingt.
Ein Jahr nach der Wahl von Präsident Mursi nimmt der Unmut in Ägypten zu. Die Wirtschaft liegt noch immer am Boden, das Land ächzt unter Treibstoffknappheit. Am Wochenende soll es Massenproteste geben. Es wird mit Toten gerechnet.
rüb. WASHINGTON, 26. Juni. Washington und Kabul sind bemüht, den jüngsten diplomatischen Streit über die mögliche Aufnahme von Friedensgesprächen mit den ...
pca./rso./ff. BERLIN/STUTTGART/MÜNCHEN, 25. Juni. Islamisten haben in Deutschland möglicherweise Anschläge mit Hilfe von Modellflugzeugen geplant.
In Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen hat die Polizei mehrere Wohnungen duchsucht. Zwei Männer stehen unter Verdacht, einen Anschlag mit ferngesteuerten Modellflugzeugen geplant zu haben.
pca. BERLIN, 24. Juni. Verfassungsschutz und andere Sicherheitsbehörden verfolgen mit wachsender Besorgnis Reisebewegungen junger Islamisten aus Deutschland in ...
Der Hessentag ist ein Fest zum Mitmachen und Anfassen. Sogar die oft unnahbar scheinenden Verfassungsschützer stellen sich und ihre Arbeit vor. Das Interesse an ihnen ist stark.
Mogadischu, 19. Juni (AFP). Ein Kommando der islamistischen Shabaab-Miliz hat am Mittwoch einen der schwersten Angriffe der vergangenen Jahre auf die Vereinten ...
Bei einem Anschlag auf ein UN-Gebäude in Mogadischu sind offenbar zahlreiche Menschen verletzt worden. Die islamistische Shabaab-Miliz bekannte sich zu dem Anschlag.
Gut einen Monat vor der Präsidentenwahl in Mali haben die Regierung und Tuareg-Rebellen eine Friedensvereinbarung unterzeichnet, die die Wahl ermöglichen soll.
Washington will direkte Gespräche mit den Taliban führen. Die Islamisten eröffneten ein Verbindungsbüro in Qatar. Sie zeigten sich ebenfalls gesprächsbereit und wollen auch mit der afghanischen Regierung verhandeln.
Vor dem Washingtoner Senatsausschuss hat NSA-Geheimdienstchef Keith Alexander die amerikanische Datenspionage verteidigt. Der Whistleblower Edward Snowden warf Amerika Cyberangriffe auf China vor.
Die frühere Hauptstadt ist ein Tummelplatz für Salafisten. Einige von ihnen ziehen in den Dschihad, andere planen Anschläge in Deutschland oder rufen zum Mord auf.
Fundamentalistische Drohgebärden: Islamisten bedrohen den Publizisten Abdel-Samad. Regierung und Staatsanwaltschaft üben sich in erschreckender Zurückhaltung.
Qusair ist verwüstet. Als Assads Armee und die Hizbullah den Grenzort einnahmen, zerstörten Islamisten die Häuser. Von der Revolution wollen die wenigen Rückkehrer nichts mehr wissen.
Nach seinem islamkritischen Vortrag in Kairo haben Islamisten zum Mord an dem deutsch-ägyptischen Publizisten Hamed Abdel-Samad aufgerufen. Er ist abgetaucht.
Vor 25 Jahren war der Schriftsteller Matthias Politycki zum ersten Mal in Usbekistan. Damals entstand die Idee zu einem Roman, der nun fertig ist. Das Land aber ist inzwischen ein anderes geworden.
In der Partei und im Kabinett von David Cameron mehren sich die Zweifel an der Haltung des Premierministers gegenüber Syrien. Mindestens fünf Minister sollen bereits ernste Bedenken am Kurs der Regierung geäußert haben.
Die bisherige UN-Botschafterin Susan Rice wird neue Sicherheitsberaterin des amerikanischen Präsidenten. Damit nimmt Obama eine Konfrontation mit den Republikanern in Kauf.
Die amerikanische Regierung hat erstmals millionenschwere Kopfgelder auf fünf Terroristen in Westafrika ausgesetzt. Unter ihnen ist auch der mutmaßliche Chef von Boko Haram, Abubakar Shekau.