Wieder viele Tote bei Zusammenstößen in Ägypten
cheh./sat./tko. KAIRO/BERLIN/FRANKFURT, 16. August. In Ägypten hat es am Freitag abermals Dutzende Tote bei Zusammenstößen zwischen den Sicherheitskräften und ...
cheh./sat./tko. KAIRO/BERLIN/FRANKFURT, 16. August. In Ägypten hat es am Freitag abermals Dutzende Tote bei Zusammenstößen zwischen den Sicherheitskräften und ...
Unversöhnlich stehen sich in Ägypten Säkulare und Islamisten gegenüber. In vielen anderen arabischen Ländern ist die Lage nicht besser. Im dritten Jahr der Arabellion ist die arabische Welt ein Pulverfass wie nie zuvor in der jüngeren Geschichte.
Nach den blutigen Unruhen mit mindestens 522 Toten ist es zu neue Ausschreitungen in Ägypten gekommen. Amerikas Präsident Obama sagte ein Manöver mit Ägypten ab.
Mali hat einen neuen Präsidenten. Schon vor Bekanntgabe des offiziellen Resultats erkannte Soumaila Cissé den Sieg Ibrahim Keïtas an. Den neuen Präsidenten erwarten schwere Aufgaben.
Entführungen sind noch immer Alltag am kaukasischen Südrand Russlands. Junge Männer folgen Salafisten in den Untergrund. Die wenigen Mutigen, die sich dagegen wehren, zahlen einen hohen Preis.
Luftabwehrgeschütze der israelischen Armee haben eine auf den Badeort Eilat zuhaltende Rakete zerstört. Militante Islamisten vom Sinai bekannten sich zu dem versuchten Anschlag.
cheh. Kairo, 12. August. Angesichts der angedrohten Räumung ihrer Protestlager haben die Anhänger des gestürzten Präsidenten Muhammad Mursi Tausende weitere ...
In Damaskus studierten die jungen Musiker zusammen und spielten in Orchestern - bis der Bürgerkrieg sie auseinanderriss. In Berlin haben sie sich nun wieder getroffen.
Seit Wochen protestieren die Anhänger des gestürzten ägyptischen Präsidenten Mursi. Jetzt will die Polizei ihre Zeltstädte auflösen. Weiteres Blutvergießen will sie vermeiden - und stattdessen keine Lebensmittel mehr durchlassen.
Die Arabellion scheint in ihrem dritten Jahr ein neues Stadium erreicht zu haben: das der „Komprehension“, einer Verschärfung oder Zuspitzung jener wohl
Nach einer langen Periode der Stagnation und des Verfalls sind in den vergangenen Jahren mehrere arabische Schlüsselstaaten unerwartet von Umwälzungen erfasst
Niederlage für Ägyptens Übergangsregierung. Einen Monat nach dem Sturz ihres Präsidenten hat die Muslimbruderschaft offenbar sämtliche Angebote für eine politische Lösung abgelehnt. Sie fordert die Wiedereinsetzung Muhammad Mursis.
Außenminister Kerry bezeichnet den Sturz Mursis in Ägypten als legitim. Zudem kündigt er ein Ende der Drohnenangriffe in Pakistan an.
Als erster westlicher Außenminister seit dem Umsturz in Ägypten hat Außenminister Westerwelle in Kairo die neue Führung getroffen. Westerwelle forderte beide Seiten zu einer Lösung ohne weitere Gewalt auf.
Die Regierungskrise in Tunesien dauert an. Innenminister Jeddou bot seinen Rücktritt an. Im Grenzgebiet zu Algerien wurden Soldaten von Extremisten getötet.
Nach den Zusammenstößen zwischen Islamisten und Regierungsgegnern hat Tunesiens Regierung für Dezember eine Neuwahl angesetzt. Ministerpräsident Larayedh schloss einen vorzeitigen Rücktritt aus.
F.A.Z. Frankfurt, 28. Juli. In Ägypten sind bei den schwersten Auseinandersetzungen mit Islamisten seit dem Sturz von Präsident Muhammad Mursi mindestens 80 ...
Wenn an diesem Sonntag in Mali ein neuer Präsident gewählt wird, soll auch die Armee für Sicherheit sorgen. Doch selbst die Bevölkerung kann sie nicht ernst nehmen. Eine Trainingsmission der EU versucht nun, aus einem Lotterhaufen eine Armee zu machen.
Die abermaligen Gewaltausbrüche mit vielen Toten in Ägypten haben international Kritik ausgelöst. Washington äußerte sich „tief besorgt“. Bei Protesten waren am Samstag mindestens 72 Menschen getötet worden.
Nahe Benghasi sind mehr als 1000 Gefangene aus einem Gefängnis ausgebrochen. Angesichts der gewaltsamen Proteste gegen die Islamisten in Libyen soll zudem die Regierung umgebildet werden.
Elf Monate herrschten islamische Extremisten in Timbuktu. Hinterlassen haben sie zerstörte Häuser und Kulturdenkmäler sowie eine paralysierte Verwaltung. Viele Menschen werden sich von der Schreckensherrschaft nie mehr ganz erholen.
Bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern des gestürzten Präsidenten Mursi sind viele Menschen getötet worden. Die Muslimbruderschaft spricht von mehr als 120 Toten, die Regierung von 21. Sie will die Proteste der Islamisten verbieten.
In Ägypten verschärft sich der Ton. Armeechef Sisi will ein Mandat des Volkes für den Kampf gegen die Muslimbrüder. Diese wiederum sind kampfbereiter als von den Generälen erwartet.
An der Grenze zu Ägypten rüstet sich Israel für den Kampf gegen ausländische Dschihadisten. Seit dem Putsch in Kairo ist die Gefahr deutlich gestiegen.
Aufständische in Syrien sehen sich in einem Zweifrontenkrieg gegen Regime und Islamisten. Die Hoffnung, Assads Diktatur zu brechen, ist darüber stetig geschwunden. Das Land zerfällt in Einzelteile.
In Mali sind die radikalen Islamisten besiegt, es soll ein neuer Präsident gewählt, das Land rundum erneuert werden. Doch ein Blick auf die Kandidaten zeigt, dass ein personeller Neuanfang in weiter Ferne liegt.
Viele im neuen ägyptischen Kabinett waren schon in den alten Regierungen vertreten. Schlüsselpositionen sind mit Leuten besetzt, die am Sturz Mursis mitgewirkt hatten.
Der Salafisten-Prediger Pierre Vogel will einen „Islamischen Friedenskongress“ in Frankfurt. veranstalten. Führende Islamisten in Rhein-Main nähern sich an.
Muhammad Mursi vertraute dem Armeechef bis zuletzt und hielt ihm die Treue. Geholfen hat es dem gestürzten islamistischen Machthaber nichts: Abd al Fattah Sisi hat das Rad der Revolution in Ägypten zurückgedreht.
In Kairo haben am Freitag Zehntausende Anhänger und Gegner des vom Militär gestürzten Präsidenten Mohammed Mursi demonstriert. Die Gefolgsleute des entmachteten Islamisten wollten mit ihren Protesten die Freilassung und Wiedereinsetzung des früheren Staatschefs erreichen.
Eine Kommission hat das Versagen der Führung Pakistans bei der Suche nach dem Al-Qaida-Führer erforscht. Ihr Bericht ist nun durchgesickert. Niemand kommt gut weg - weder Islamabad, noch Washington, noch der Tote.
Ägypten soll in etwa einem halben Jahr ein neues Parlament wählen. Interimspräsident Adli Mansur bestimmte den früheren Finanzminister Hazem al Beblawi vorerst zum Ministerpräsidenten. Friedensnobelpreisträger Mohamed El Baradei wird Stellvertreter Mansurs.
Nach dem Massaker an mehr als 50 Anhängern der Muslimbruderschaft in Kairo gerät die politische Lage in Ägypten immer weiter außer Kontrolle. Die salafistische Hizb al Nur kündigte an, sich aus dem politischen Übergangsprozess zurückzuziehen.
tos. JOHANNESBURG, 8. Juli. Nach dem Massaker an Schülern und Lehrern im nordnigerianischen Mamudo hat der Gouverneur des Bundesstaates Yobe die Schließung ...
Die salafistische Hizb al Nur hat sich aus der neuen Kairoer Führung zurückgezogen. Das macht die Versöhnung nicht leichter. Ein verhängnisvolles Zweckbündnis droht.