Wo immer noch das Chaos herrscht
In Minya in der ägyptischen Provinz ist der Widerstand radikaler Islamisten gegen die neue Führung ungebrochen. Christen sind den Angriffen der Eiferer schutzlos ausgeliefert.
In Minya in der ägyptischen Provinz ist der Widerstand radikaler Islamisten gegen die neue Führung ungebrochen. Christen sind den Angriffen der Eiferer schutzlos ausgeliefert.
F.A.Z. FRANKFURT, 24. September. Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta hat die Kämpfe zwischen Sicherheitskräften und militanten Islamisten im ...
Die Entwarnung kam womöglich zu früh. Das seit Tagen besetzte Einkaufszentrum in Nairobi sei wieder unter Kontrolle, verkündete das Innenministerium. Aber die Angreifer haben nach eigenen Angaben noch Geiseln in ihrer Gewalt.
Die Belagerung eines Einkaufszentrums in Nairobi dauert bereits seit drei Tagen an. Die Einsatzkräfte rücken immer weiter vor. Offenbar haben sie die Terroristen in die Enge getrieben. Ergeben wollen sich die Islamisten aber nicht.
Auch einen Tag nach dem Terrorangriff auf ein Einkaufszentrum in Kenias Hauptstadt Nairobi halten sich die Angreifer noch mit einer unbekannten Zahl von Geiseln in dem Komplex verschanzt. Bislang wurden 68 Tote gezählt.
pca. BERLIN, 22. September. Der Verfassungsschutz sieht gewaltbereite Islamisten als Hauptbedrohung für die Sicherheit in Deutschland.
Keiner Macht darf man den Einsatz von Massenvernichtungswaffen durchgehen lassen. Aber der Westen verschließt die Augen vor dem Rest des syrischen Kolosses.
ISTANBUL/KAIRO/SANAA, 20. September (dpa/AFP). Im Jemen sind bei Angriffen militanter Islamisten nach Berichten örtlicher Medien annähernd 30 Soldaten und ...
KAIRO, im September. Ramy Essam musste neue Lieder schreiben. Eines heißt: „Wir gehören nicht zu ihnen und zu ihnen und zu ihnen.
F.A.Z. FRANKFURT, 19. September. Bei Kämpfen zwischen Islamisten und ägyptischen Sicherheitskräften in dem Ort Kerdasa nahe Kairo ist am Donnerstag der ...
Syriens Opposition wartet auf Hilfe aus dem Westen. Waffenlieferungen bleiben aus – und Konflikte unter den Rebellengruppen spitzen sich gefährlich zu.
Der Somalier Najiib Ahmed hat Asyl beantragt, weil seine Eltern von Islamisten ermordet wurden. Angeblich. Ob das stimmt, müssen Beamte entscheiden. Wird Ahmed abgeschoben, wurde entweder ein Lügner entlarvt - oder einem Flüchtling unrecht getan.
Der Terrorismus, so das Credo der Autorin Marita Neher, dürfe nur unter Einhaltung der Grund- und Menschenrechte bekämpft werden, sonst spiele man den Terroristen in die Hände.
KAIRO, 6. September. Die Anhänger des gestürzten ägyptischen Präsidenten Muhammad Mursi zeigten sich bestürzt ob des Attentatsversuchs gegen einen ihrer ...
FRAGE: In jüngster Zeit ist Hessen immer mehr zum Zentrum salafistischer Aktionen geworden. Wie bewerten Sie es, dass am Samstag der Prediger Pierre Vogel zum ...
Am Dienstag will die Muslimbruderschaft gegen die Anklage gegen den gestürzten ägyptischen Präsidenten Mursi protestieren. Die Proteste stehen unter dem Motto „Der Putsch ist Terrorismus“. Aber auch die Übergangsregierung kämpft „gegen den Terrorismus“.
Der amerikanische Präsident Obama will militärisch gegen den syrischen Präsidenten Assad vorgehen, aber auf eine Genehmigung des Kongresses warten. Luftschläge seien militärisch „jetzt genauso wirksam wie nächste Woche oder in einem Monat“.
Dass gezielte Militärschläge in Syrien einen Umschwung bringen, wird von westlichen Fachleuten bezweifelt. Die syrische Opposition ist optimistischer: Die Machtbalance im Land werde sich ändern.
Gut 17.000 Extremisten jeglicher Couleur hat der Verfassungsschutz in Hessen im Visier. Die Rechten glaubt die Behörde im Griff zu haben, am schnellsten radikalisiert sich die Islamistenszene.
Eine Satireshow auf Youtube verulkt Ägyptens liberale Elite - bei Armeechef Sisi aber hört der Spaß auf.
Die im Westen vorherrschende politische Kodierung nach „demokratisch/undemokratisch“ vermag die heutige Welt weder zu erklären noch zu strukturieren.
Beirut, 25. August (dpa). Nach dem verheerenden Doppelanschlag in der libanesischen Stadt Tripoli hat die Polizei zwei sunnitische Geistliche festgenommen.
Während in Kairo langsam der Alltag zurückkehrt, sendet die Regierung immer wieder eine Botschaft: Wir sind im Krieg gegen den Terrorismus. Viele glauben daran.
cheh. KAIRO, 23. August. Angespannt und voller Sorge vor möglichen Ausschreitungen hat Ägypten am Freitag neuen Protesten entgegengesehen.
frs. FRANKFURT, 23. August. In der politischen Krise Tunesiens haben sich die Fronten weiter verhärtet. Die Opposition wies ein Gesprächsangebot der ...
Nach dem angeblichen Chemiewaffeneinsatz in Syrien sendet Präsident Obama eine Warnung an Machthaber Assad - und an die Falken in Washington. Das Pentagon entwirft Optionen für ein militärisches Eingreifen.
Kairo wird seit über einer Woche von blutigen Zusammenstößen erschüttert. Der Deutsche Michael Wurche lebt in der ägyptischen Hauptstadt. Im FAZ.NET-Interview spricht er darüber, wie er sich vor den Unruhen schützt und warum er sich um einen Bekannten sorgt.
cheh. KAIRO, 20. August. Durch die Festnahme des Anführers der Muslimbruderschaft, Muhammad Badie, haben die ägyptischen Sicherheitsbehörden ihren Druck auf ...
In Ägypten will die Muslimbruderschaft ihren Kampf gegen die Übergangsregierung auch nach der Verhaftung ihres Oberhauptes Badie fortsetzen. Die EU ist weiter von einer politischen Lösung überzeugt.
Ägyptens Militärs behaupten, sie kämpften „nur“ gegen Terroristen. Aber die zögen sie sich, zumindest zum Teil, selbst heran. Genau so, wie es anfangs bei Al Qaida der Fall war.
Die EU will ihre Beziehungen zu Ägypten überprüfen. Kanzlerin Merkel schließt ein Ende der Waffenlieferungen nicht aus. Die Machthaber in Kairo wehren sich: Man setze Recht und Ordnung durch. Ein Fluchtversuch gefangenen Muslimbrüder endete blutig.
Die Muslimbruderschaft wirkt ratlos. Nach den politischen Erfolgen der Vergangenheit droht ihr nun der Absturz in die Bedeutungslosigkeit.
Amerikanische Vermittler in Ägypten wurden offenbar von der Militärführung düpiert. Es geht der Verdacht, dass auch andere Verbündete ein doppeltes Spiel gespielt haben.
Polizisten und Soldaten haben die von Demonstranten besetzte Fateh-Moschee in Kairo gestürmt. Die Übergangsregierung droht den entmachteten Muslimbrüdern mit dem Verbot.
In Ägypten herrschen Anarchie, Blutvergießen und Hass. Längst protestieren nicht mehr nur Anhänger der Islamisten. Es gehen auch Leute auf die Straße, die schockiert sind über die Massaker.
Tausende versammelten sich auf dem Ramsis-Platz. Die Demonstranten bezichtigten Armeechef Abd al Fattah al Sisi, ein „Mörder“ zu sein, und forderten seine ...