Kurden-Partei soll nicht an Friedensgesprächen teilnehmen
Noch ist unklar, wer an den Syrien-Verhandlungen teilnimmt. Die wichtigste Kurden-Partei erhielt keine Einladung. Das könnte den Erfolg der Gespräche gefährden.
Noch ist unklar, wer an den Syrien-Verhandlungen teilnimmt. Die wichtigste Kurden-Partei erhielt keine Einladung. Das könnte den Erfolg der Gespräche gefährden.
Europa blockiert sich selbst, Amerika hält sich zurück. Der Westen glaubt nicht mehr an sich, diagnostiziert die Münchner Sicherheitskonferenz. Mit Blick auf Syrien verheißt das wenig Gutes.
In der Stadt Homs haben Attentäter einen Kontrollposten der syrischen Armee angegriffen und mehr als zwanzig Menschen getötet - darunter Soldaten und Zivilisten.
2017 droht zum Schicksalsjahr zu werden. Antworten werden beim fünften F.A.Z.-Forum Sicherheitspolitik gesucht: Auf Terrorgefahr, den Aufstieg des Rechtspopulismus und immer neue Krisen in Europa und an seinen Rändern.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ könnte groß angelegte Anschläge verüben, warnt die europäische Polizeibehörde Europol. Der IS verfüge über „neue gefechtsartige Möglichkeiten“ und habe Europa besonders im Visier.
In Genf sollen in dieser Woche die Friedensgespräche für Syrien beginnen. Schon das Ringen um die Einladungsliste mit den Kriegsparteien zeigt, wie sehr jetzt Diplomatie gefragt ist – und der Zeitplan ist ambitioniert.
Sie enthaupten Geiseln, drohen dem Westen und werden als Helden inszeniert: Ein neues Propagandavideo zeigt offenbar die Mörder von Paris, bevor sie zu ihrer Tat aufbrachen. Ein europäisches Land stellen sie besonders heraus.
Kämpfer der IS-Terror-Miliz griffen am Donnerstag einen wichtigen libyschen Ölhafen an und setzten ihn teilweise in Brand. Nun ist das Feuer offenbar aus.
Sollte es im Syrien-Konflikt keine Aussicht mehr auf einen politischen Ausweg geben, wüssten sich die Vereinigten Staaten militärisch zu helfen. Vizepräsident Joe Biden zufolge habe eine friedliche Einigung jedoch oberste Priorität.
Amerikas Außenminister John Kerry ist sich sicher: „Der Kampf gegen den IS wird gewonnen.“ Für die Friedensverhandlungen gab er sich optimistisch. Für die Flüchtlinge müssten die Geberländer deutlich mehr Geld in die Hand nehmen.
Der mutmaßliche IS-Terrorist Nils D. beschreibt im Prozess in Düsseldorf, wie er Festgenommene in Syrien ins Gefängnis der Miliz gebracht hat – und wie sie über lange Zeit massiv gefoltert wurden.
Um im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ größere Fortschritte zu erzielen, fordert Amerika eine direkte Beteiligung der Nato am Einsatz in Irak und in Syrien ein. Auf Bundeswehrsoldaten könnte ein weiterer Einsatz zukommen.
Satellitenaufnahmen zeigen, dass das einst bedeutende Kloster des Heiligen Elias, Deir Mar Elia, im Irak dem Erdboden gleichgemacht wurde. Der IS hat eine weitere Stätte des frühen Christentums ausgelöscht.
Offenbar verkaufen manche Peschmerga im Nordirak Bundeswehr-Waffen illegal weiter. Ein Grund dafür ist die angespannte wirtschaftliche Lage im Land.
Ein britischer Richter sagt, Russlands Präsident Putin könnte den Mord an Litwinenko gebilligt oder befohlen haben. Moskau zeigt sich unbeeindruckt. Selbst London hält sich mit Reaktionen merklich zurück. Warum?
Nils D. ging aus Dinslaken nach Syrien zum „Islamischen Staat“. Vor Gericht gibt er nun bereitwillig Auskunft. Doch will er nicht an Gewalttaten beteiligt gewesen sein.
Im Interview spricht der Islamwissenschaftler Gilles Kepel über den Dschihadismus in französischen Städten und erklärt, warum Frankreich mehr Dschihadisten hervorbringt als andere europäische Länder.
Wieso griffen mutmaßlich aus Nordafrika stammende Männer in der Silvesternacht Frauen in Köln an? Liegt es an der Herkunft, am Islam oder an der sozialen Lage? Die Täter sind nicht gefasst, aber es gibt schon Erklärungsversuche. FAZ.NET stellt die wichtigsten vor.
Die Unterstützung durch Sarah Palin könnte Donald Trump im ultrakonservativen Lager helfen. Viele Nutzer sozialer Netzwerke fühlen sich eher an eine Filmkomödie erinnert.
Sie sind die Hoffnung des Westens, die Bundeswehr bildet im Nordirak ihre Kämpfer aus: Kurdische Truppen, die im Irak gegen die Terrorgruppe IS kämpfen. Doch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe.
Der „Islamischer Staat“ hat den Tod des aus Enthauptungsvideos berüchtigten Mörders „Dschihadi John“ bestätigt. Eine Drohne habe Mitte November ein Auto getroffen und ihn getötet.
Der Islamische Staat erlitt in jüngster Vergangenheit zum Teil herbe Rückschläge. Anscheinend wirkt sich das nun negativ auf die Zahlungsmoral der Terrormiliz aus.
Nils D. soll Mitglied einer Spezialeinheit der Terrormiliz „Islamischer Staat“ gewesen sein. Nun beginnt in Düsseldorf der Prozess gegen ihn. Er spekuliert wahrscheinlich auf eine milde Strafe.
Kann man nach den Anschlägen noch nach Istanbul reisen? Man sollte es. Denn sonst wäre das Ziel der Terroristen erreicht
Auf dem Weltwirtschaftsforum zeigt sich Top-Sponsor Audi knauserig. Ob das an dem VW-Skandal liegt?
Korruption, fehlende Sicherheit und konfessionelle Spannungen: Die Bilanz der irakischen Regierung ist verheerend. Daran hat auch die Rückeroberung der Stadt Ramadi aus den Händen des „Islamischen Staats“ wenig geändert.
Seit Anfang des Jahres sollen auch Bundeswehr-Tornados den Kampf gegen die Terrororganisation IS unterstützen. Nachts allerdings können die Flieger einem Bericht zufolge nicht eingesetzt werden – weil die Cockpitbeleuchtung die Piloten blendet.
Wegen „direkter Verbindungen“ zu den Paris-Attentätern ist ein Belgier in Marokko festgenommen worden. Der Mann marokkanischer Abstimmung soll auch in Syrien für den IS gekämpft haben.
Verteidigungsministerin von der Leyen blickt sorgenvoll auf Afrika. Dort versuche die Terrororganisation „Islamischer Staat“ ein verhängnisvolles Bündnis zu schließen. Einen Einsatz der Bundeswehr schloss sie deshalb nicht aus.
In Syrien tobt der Bürgerkrieg weiter: Im Osten des Landes tötete der „Islamische Staat“ nach Angaben von Menschenrechtlern mehr als hundert Menschen, 400 sollen entführt worden sein.
Als sich im belebten Istanbul ein IS-Terrorist in die Luft sprengte, tötete er dabei zehn deutsche Touristen. Ihre sterblichen Überreste sind nun in Deutschland angekommen und sollen bald obduziert werden.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im F.A.Z.-Gespräch über die Flüchtlingskrise, den Trend zur Renationalisierung in Europa und zu den Entwicklungen im Nahen Osten.
Jakarta geht seit Jahren erfolgreich gegen militante Gruppen vor. Doch das greift zu kurz: Auch die großen moderaten islamischen Organisationen des Landes müssen islamistischen Randgruppen entschlossener entgegentreten.
Das neue Jahr hat mit Angst und Schrecken begonnen. Das Leben der Deutschen ist gefährlicher geworden. Gibt es eine Zeitenwende? Muss die deutsche Öffentlichkeit lernen, mit neuen Gefahren zu leben?
In Indonesien sind mit dem Anschlag des IS in Jakarta die Befürchtungen der vergangenen Wochen wahr geworden. Die Dschihadisten hatten schon vor Wochen ein „Konzert“ angekündigt. Offenbar wollten sie Attacke von Paris imitieren.
Die türkische Armee schlägt gegen den IS zurück und greift Hunderte Stellungen der Dschihadistenmiliz an. Dabei sollen etwa 200 Islamisten getötet worden sein.