Türkei pocht auf Recht zur Selbstverteidigung
Das syrische Regime hat einem Waffenstillstand von diesem Samstag an zugestimmt. Doch die Türkei will weiterhin kurdische Milizen in Nordsyrien bekämpfen. Auch Russland und Amerika planen Ausnahmen.
Das syrische Regime hat einem Waffenstillstand von diesem Samstag an zugestimmt. Doch die Türkei will weiterhin kurdische Milizen in Nordsyrien bekämpfen. Auch Russland und Amerika planen Ausnahmen.
Amerika und Russland wollen in Syrien gemeinsam eine Waffenruhe durchsetzen. Die Feuerpause soll am Samstag beginnen. Russlands Präsident verbindet damit große Hoffnungen. Diktator Assad muss noch zustimmen – und kündigt Wahlen an.
Die amerikanische Regierung macht Hoffnung auf eine Feuerpause in Syrien: Gespräche zwischen Präsident Obama und Kremlchef Putin sollen in wenigen Tagen Fortschritte bringen.
Eine brutale Serie von Anschlägen hat neue Pläne für eine Waffenruhe in Syrien überschattet. In Homs und Damaskus detonierten mehrere Bomben, bei denen mehr als 140 Menschen ums Leben kamen.
Sowohl die Rebellen als auch Assads Truppen brauchen neue Kämpfer und rekrutieren sie, wo immer es geht. Die Zeit aber arbeitet für das Regime – dank Moskaus Bomber.
Die amerikanischen Luftwaffe hat in Libyen ein mutmaßliches Ausbildungscamp des „IS“ zerstört. Doch bei den Angriffen sind auch zwei serbische Diplomaten umgekommen.
Alarmierende Worte von François Hollande: Wegen ihres Eingreifens in Syrien riskiere die Türkei gerade einen Krieg mit Russland. Der türkische Präsident wirft Washington derweil Waffenlieferungen an Kurden vor.
Für die europäische Polizeibehörde ist die Terrorgefahr so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das liegt auch daran, dass mittlerweile Tausende Europäer mit Kampferfahrung zurückgekehrt sind.
Papst Franziskus hat Donald Trump scharf kritisiert. Er sei kein Christ, sagt das kirchliche Oberhaupt. Die Antwort des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten folgt prompt.
Der Anschlag von Ankara ist Wasser auf die Mühlen von Präsident Erdogan. Auch wenn Täter und Verantwortliche noch unklar sind, wird sofort die PKK beschuldigt. Möglicherweise folgt nun eine türkische Bodenoffensive in Nordsyrien.
Bei Luftangriffen der Amerikaner und ihrer Verbündeten gegen die Terrormiliz IS sind in Syrien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Darunter offenbar auch drei Kinder.
In den Ländern Allahs herrscht ein krankes Verhältnis zur Frau und zum Begehren. Das muss wissen, wer bei der Bewertung der Kölner Silvesternacht der Naivität entkommen will.
IBM hat eine Software entwickelt, mit der Flüchtlinge registriert werden. Sie errechnet einen Wert, der den Einzelnen als Flüchtling oder als Terroristen ausweist. Das Konzept erscheint zweifelhaft.
Im Stadtzentrum von Ankara sind mindestens 28 Menschen durch eine Autobombe getötet und zahlreiche mehr verletzt worden. Der türkische Ministerpräsident sagte nach dem Anschlag auf den Militärkonvoi seinen Besuch beim Flüchtlings-Gipfel in Brüssel ab.
Der algerische Autor Kamel Daoud hat Camus’ Roman „Der Fremde“ noch einmal geschrieben hat - aus der Sicht der Araber. Ein Gespräch über die Entfremdung zwischen arabischer und westlicher Kultur.
Barack Obama glaubt nicht an eine erfolgreiche Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump. Das Amt sei nicht „wie eine Talkshow oder eine Realityshow“. Der fühlt sich von der Kritik des Präsidenten geschmeichelt.
Bremens Innensenator hat einen salafistischen Verein verboten. Polizisten haben in einer großangelegten Razzia die Vereinsräume und ein Dutzend Wohnungen durchsucht.
Weder Putin noch Assad sind an einem schnellen Waffenstillstand in Syrien interessiert. Deshalb bomben ihre Truppen weiter. Die neue russisch-syrische Offensive begräbt die zarte Hoffnung auf Frieden. Ein Kommentar.
Die Hoffnung auf eine Waffenruhe in Syrien schwindet. Syriens Präsident Assad erteilt der Einigung von München eine kategorische Absage. Und äußert sich gelassen angesichts der türkischen Angriffe bei Aleppo.
Im Konflikt mit der Türkei unterstützt Moskau jetzt die kurdischen Milizen in Syrien – und fordert auch ihre Teilnahme an den Genfer-Friedensgesprächen. Hofft Putin, die Nato spalten zu können?
Das taten Amerika, Russland oder China selten. Aber es ist gut, wenn an diese alte Erkenntnis bisweilen erinnert wird. So geschehen in der Syrien-Debatte bei Anne Will.
Es ist die Sprache des anderen Amerikas auf der Münchner Sicherheitskonferenz, einer neuen konservativen Regierung, wenn die Republikaner denn gewinnen sollten. Für den Hardliner John McCain hat Putin nur ein Ziel: Den Westen zu spalten.
Die türkischen Luftangriffe auf Kurden in Syrien müssten beendet werden, teilte die amerikanische Regierung mit. Zuvor hatte das türkische Militär Stellungen kurdischer Milizen in Nordsyrien bombardiert.
Der stellvertretende UN-Generalsekretär Eliasson hat die Hoffnung auf Frieden in Syrien noch nicht aufgegeben. Im Interview mit der F.A.Z. sagt er jedoch auch deutlich, dass das nicht nur an den lokalen Akteuren hängt.
Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer will mehr Flüchtlinge abweisen. Es gebe auch im Irak weite Gebiete, die nicht von IS-Terroristen beherrscht würden.
Der amerikanische Außenminister Kerry hat Russland vorgeworfen, in Syrien vor allem legitime Oppositionsgruppen zu bombardieren. Eine Einigung auf eine friedliche Lösung sei nur möglich, wenn der Kreml seine Strategie ändere.
Der französische Ministerpräsident Valls ist gegen die Verteilung von Flüchtlingen in Europa nach einem festen Schlüssel. Damit stellte er sich, wie schon am Vortag, gegen die Politik der Kanzlerin.
Der russische Ministerpräsident Medwedjew hält die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen für so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht. Außenminister Steinmeier wiederum sorgt sich um den Zusammenhalt der EU.
Zwar sei es gut, dass Moskau an den Verhandlungstisch zurückgekehrt sei. Aber das allein reiche nicht, mahnt die Verteidigungsministerin. In Syrien habe man es schließlich mit einem gemeinsamen Feind zu tun.
„Es ist nicht logisch zu sagen, dass es einen Teil unseres Landes gibt, auf den wir verzichten“, sagte Assad in einem Interview. Der Kampf könne noch lange dauern, doch solle das Ziel ohne zu zögern erreicht werden.
Der russische Patriarch Kirill trifft sich an diesem Freitag in Havanna mit Papst Franziskus. Das historische Treffen liegt ganz im Interesse des Kremls - denn Kirche und Politik sind unter Putin zu einer Einheit verschmolzen.
Ist Russland der einzige Akteur im syrischen Bürgerkrieg, der noch erfolgreich eigene Ziele verfolgt? Findet Amerika zu einer neuen Rolle? Und wieso zitiert die Verteidigungsministerin Gedichte falsch?
Amerika und Russland verkünden: Innerhalb einer Woche soll in Syrien nicht mehr gekämpft werden. Zumindest nicht zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Russlands Ministerpräsident warnt vor einem „Weltkrieg“.
In Aleppo wird die Situation nach den russischen Luftangriffen immer prekärer: Zehntausende Syrer sind auf der Flucht – aber knapp 300.000 harren immer noch in der Stadt aus. Das Rote Kreuz hat Probleme, sie mit Wasser und Essen zu versorgen.
Für einen Frieden in Syrien braucht es politische und militärische Anstrengungen. Aber er wird nicht möglich sein, wenn nicht auch die religiösen und ideologischen Fragen gelöst werden.