Auf der Geschichtsbimmelbahn
Siegfried von Arabien trifft Polizeichef Erdogan: Albert Ostermaiers „Glut“ zeigt bei den Wormser Nibelungen-Festspielen, wie die Deutschen den Heiligen Krieg in den Nahen Osten brachten.
Siegfried von Arabien trifft Polizeichef Erdogan: Albert Ostermaiers „Glut“ zeigt bei den Wormser Nibelungen-Festspielen, wie die Deutschen den Heiligen Krieg in den Nahen Osten brachten.
In der Provinz Homs hat Syriens Armee offenbar die letzte vom Islamischen Staat gehaltene Stadt zurückerobert. Al Suchna liegt auf dem Weg in eine wichtige, ölreiche Provinz.
Die Extremistenmiliz IS ist im Irak und in Syrien in der Defensive. Sie hat die Kontrolle über zahlreiche Gebiete verloren. In Raqqa kämpfen die Islamisten aber weiter um jeden Häuserblock.
Die in Australien festgenommenen mutmaßlichen Terroristen wollten offenbar auch den öffentlichen Nahverkehr angreifen. Die Anweisung zu den Taten soll vom IS gekommen sein.
Donald Trump hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er gern aus dem Atomabkommen mit Iran aussteigen würde. Damit würde er einen der größten Erfolge seines Vorgängers zerstören – mit gefährlichen Folgen.
Bei einem Anti-Terror-Einsatz in Mossul haben amerikanische Geheimdienste offenbar eine Liste möglicher Attentäter gefunden und an Interpol weitergegeben. Auch Namen europäischer Extremisten sind darauf vermerkt.
Seit 2009 ist Matthias Zimmer für die CDU im Bundestag. Die vergangenen vier Jahre waren anstrengend und schön. Nun will er zum dritten Mal das Direktmandat gewinnen.
Die Hamburger Messerattacke zeigt, welches hohe Risiko von Verzögerungen bei Abschiebungen ausgeht. Die verantwortlichen Behörden müssen schneller handeln. Nur wie?
Ist die Messerattacke in einem Hamburger Supermarkt die spontane Tat eines psychisch labilen Mannes – oder ein islamistischer Anschlag? Jetzt erhärtet sich offenbar der Terrorverdacht.
Eine Explosion erschüttert das Stadtviertel um die irakische Botschaft in Kabul. Nach einem Selbstmordanschlag dringen Bewaffnete in das Botschaftsgebäude ein. Es kommt zu einem stundenlangen Schusswechsel mit Sicherheitskräften.
Den im Irak festgenommenen deutschen Frauen droht für ihre Arbeit bei der Sittenpolizei des IS wohl keine Todesstrafe. Nun soll über eine Auslieferung verhandelt werden. Auch in Deutschland wird gegen sie ermittelt.
Er ist einer der bekanntesten Salafistenprediger Deutschlands. Als Initiator der „Scharia Polizei“ sorgte Sven Lau 2014 für Empörung. Jetzt muss er ins Gefängnis.
Er soll für die Terrormiliz IS einen Anschlag in Deutschland vorbereitet haben. Doch das Frankfurter Verwaltungsgericht hat die Abschiebung des Mannes gestoppt – wegen fehlender Zusagen der tunesischen Regierung.
Bei der Befreiung Mossuls haben die irakischen Streitkräfte 20 ausländische Dschihadistinnen gefangen genommen. Darunter vier Deutsche aus Detmold, Mannheim und Pulsnitz.
Der Fall des in Mossul verhafteten 16 Jahre alten Mädchens hat Entstetzen ausgelöst. Nun stellt sich heraus, dass noch mehr deutsche Frauen unter den Gefangenen sind.
Barack Obama ließ den syrischen Rebellen finanzielle Unterstützung zukommen, sein Nachfolger Trump hält die Zahlungen für Verschwendung. Kommt er mit dem Stopp der Hilfen Russland entgegen?
Saudi-Arabien und seine Verbündeten erhöhen den Druck auf Qatar, indem sie eine Liste mit angeblichen qatarischen Terrorunterstützern veröffentlichen. Auch der qatarische Fernsehsender Al Dschazira ist ihnen ein Dorn im Auge.
Die Türkei hat den Besuch deutscher Soldaten auf dem Militärstützpunkt in Konya auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun klinkt sich die Nato ein. Wird der Streit nicht beigelegt, dürfte das den internationale Einsatz gegen den IS stark gefährden.
Deutschland werde sich nicht erpressen lassen, sagt Finanzminister Wolfgang Schäuble. Aus der SPD werden unterdessen Forderungen laut, das Besuchsrecht der Abgeordneten am Militärstützpunkt Konya mit einem Ultimatum durchzusetzen.
Die sächsische Schülerin, die sich im Irak dem IS angeschlossen hatte und dort verhaftet wurde, will mit den Behörden kooperieren. Sie bereue ihren Entschluss, sagte sie einem Reporter.
Sie wurde konfirmiert, war eine gute Schülerin, mit 15 veränderte sich das Mädchen aus Sachsen dann plötzlich – wenig später reiste sie nach Syrien und heiratete einen IS-Kämpfer. Radikalisiert hat sie sich wohl über das Internet.
Die Vereinigten Staaten zweifeln an den Berichten über den angeblichen Tod des IS-Anführers. Laut Verteidigungsminister James Mattis sei der Chef der Terrormiliz immer noch im Visier der amerikanischen Truppen: „Wir sind hinter ihm her“.
Sie wollen den Islam vor seinen Extremisten retten. Eine junge Gruppe von Muslimen warnt mit radikalen Methoden vor den Greueltaten von Isis und anderen radikalen Islamisten. Eine ARD-Dokumentation porträtiert sie.
In einem Tunnel entdecken Sicherheitskräfte 20 IS-Kämpferinnen. Fünf stammen wohl aus Deutschland. Unter ihnen soll auch eine 16-Jährige aus Sachsen sein, gegen die ermittelt wurde.
Wir erinnern uns 2017 an Luther und Humboldt, aber wenig an das Jahr der russischen Revolution, des Panzers und des U-Boot-Kriegs. Warum ist das so? Ein Gespräch mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über 1917.
Die UN-Mission in Afghanistan hat aktuelle Zahlen über die Opfer von Anschlägen und Gefechten veröffentlicht: Im ersten Halbjahr wurde ein neuer Höchststand erreicht.
Die Bundeskanzlerin steht zur umstrittenen Wahl von Hamburg als G-20-Gastgeber – und stützt SPD-Bürgermeister Scholz. Im ARD-Interview pocht Merkel zudem auf das deutsche Besuchsrecht im Nato-Stützpunkt Konya und erteilt einer zentralen CSU-Forderung eine Absage.
Abermals ist zwischen Deutschland und der Türkei ein Streit über den Besuch von Abgeordneten bei der Bundeswehr entbrannt. Diesmal geht es um den Stützpunkt in Konya. Nun hat sich auch die Nato eingeschaltet.
Das Besuchsverbot für Konya ist eine billige Retourkutsche Erdogans. Die Bundesregierung sollte sich aber nicht zu einem Abzug der Soldaten provozieren lassen. Das könnte die Nato empfindlich schwächen.
Mitten in der Nacht spricht der türkische Präsident vor dem Parlament in Ankara. Während er gegen die Putschisten wettert, bleiben die Oppositionsparteien der Veranstaltung fern.
Ein Angreifer hat in einem beliebten Badeort am Roten Meer zwei Deutsche getötet. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen hatte er einen Auftrag der Terrormiliz „Islamischer Staat“.
Im Konflikt um den Besuch von Bundestagsabgeordneten hat SPD-Fraktionschef Oppermann die Stationierung der Bundeswehr in Konya infrage gestellt. Doch die Union fürchtet, dass ein Abzug Erdogan in die Hände spielen könnte.
Drei Syrer sollten einen Anschlag in der Düsseldorfer Altstadt geplant haben. Nun stellt sich heraus: Der Hauptangeklagte hatte die anderen zu Unrecht belastet. Einer ist wieder frei, nach langer Untersuchungshaft.
Saleh A. hat im Düsseldorfer Gericht zugegeben, einen Anschlag in der Stadt geplant zu haben. Seine Komplizen habe er nie kennengelernt. Es seien aber nicht die Mitangeklagten, sagt er.
Bei einer Attacke mit Feuerwaffen sind in Israels Hauptstadt mehrere Sicherheitskräfte schwer verletzt worden. Die Angreifer wurden von der Polizei getötet.