Amerikas neue Welt
Joe Biden erklärt die Ära großer Militäreinsätze zum Aufbau fremder Nationen für beendet. Die chaotische Evakuierungsmission in Kabul war aus seiner Sicht unvermeidbar.
Joe Biden erklärt die Ära großer Militäreinsätze zum Aufbau fremder Nationen für beendet. Die chaotische Evakuierungsmission in Kabul war aus seiner Sicht unvermeidbar.
Amerikas Präsident Joe Biden hat mit einer kämpferischen Rede abermals das Ende des Krieges in Afghanistan gerechtfertigt. Die USA erlebten nun neue Herausforderungen und das Land sei stark genug, sie gleichzeitig zu meistern.
Die letzten US-Soldaten verlassen Afghanistan, Laschet will in die Offensive gelangen, Lokführer kündigen Streik an und Hurrikan „Ida“ verursacht schwere Schäden. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Nach 20 Jahren haben sich die US-Soldaten aus dem Land zurückgezogen. Eine letzte US-Militärmaschine sei vom Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul aus gestartet, sagte US-General Kenneth F. McKenzie.
Die amerikanischen Truppen ziehen vom Flughafen in Kabul ab. Eine höchst anspruchsvolle Aufgabe in kurzer Zeit. Ein Saigon-Szenario soll in jedem Fall vermieden werden.
Die Zeit läuft. Amerikas Truppen verlassen Kabul. Der „Islamische Staat“ verabschiedet sie – mit Gewalt. Das US-Militär verhindert offenbar einen neuen Anschlag.
Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat den Raketenangriff auf den Kabuler Flughafen für sich reklamiert. Am Morgen waren mehrere Geschosse auf den Airport abgefeuert worden. Sie wurden von einem Raketenabwehrsystem zerstört.
In der Nähe des afghanischen Hauptstadtflughafens steigt wieder Rauch auf. Augenzeugen hatten zuvor von einem Raketenangriff berichtet. Die Hintergründe sind noch unklar.
Augenzeugen berichten vom Tod mehrerer Kinder nach dem dem jüngsten Luftschlägen in Kabul. Das amerikanische Militär teilt mit: „Wir wären sehr traurig über den möglichen Tod Unschuldiger.“
Während die USA einen Drohnenangriff auf ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in Kabul ausführen, ereignet sich nahe des Flughafens eine Explosion. Die Gefahr weiterer Anschläge des IS bleibt hoch.
Frankreich will seine Truppen aus dem Irak nicht abziehen – egal, was die Amerikaner tun. Laut Macron dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass der Westen seine Verbündeten fallenlasse.
Um eine „unmittelbare Bedrohung“ für den Flughafen Kabul durch Terroristen abzuwenden, fliegt das US-Militär einen Luftangriff in der afghanischen Hauptstadt. Zuvor berichteten Augenzeugen von einer Explosion in der Stadt.
Schon am Donnerstag waren bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe des Flughafens mehr als hundert Menschen getötet worden. Nun ereignete sich das Attentat in der Stadt selbst.
Nach dem Terroranschlag in Kabul am Donnerstag befürchtet US-Präsident Joe Biden zeitnah weitere Angriffe. Die Lage vor Ort sei immer noch „extrem gefährlich“. Außerdem kündigt er weitere Luftangriffe gegen den IS an.
Laut dem Pentagon hat das amerikanische Militär mit dem Abzug seiner Truppen vom Flughafen Kabul begonnen. Bei einem Drohnenangriff auf IS-Verbündete sollen zwei „hochrangige“ Dschihadisten getötet worden sein.
Als Vergeltung für den Selbstmordanschlag am Flughafen von Kabul hat die US-Armee in Afghanistan einen Drohnenangriff auf einen „Planer“ des regionalen Ablegers der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat geflogen.
Nie wieder sollen die Amerikaner einen Fuß in Moskaus „Vorhof“ Zentralasien setzen. Unter diesem Blickwinkel ist die westliche Niederlage in Afghanistan ein Erfolg für Russland. Aber was ist, wenn Terroristen einsickern?
Kurz nach dem Terroranschlag am Flughafen von Kabul kündigte Präsident Biden Rache an. Keine 48 Stunden später schlug das amerikanische Militär zu. Die Lage am Flughafen ist unterdessen weiter extrem gefährlich.
Die Flughafenanschläge in Kabul zeigen, dass die Sicherheitsversprechen der Taliban leer sind. Sie könnten dennoch von ihnen profitieren.
Nach dem Anschlag in Kabul schwört der amerikanische Präsident Vergeltung. Doch es hatte konkrete Hinweise auf einen Angriff gegeben. Die Republikaner wollen Joe Biden deswegen absetzen.
Die Islamisten sind pragmatischer als früher. Aber die Richtung, in die Afghanistan geht, ist auch unter den „neuen“ Taliban eindeutig.
Die Warnungen westlicher Staaten vor Terrorakten in Kabul sind schreckliche Realität geworden: Zu den Anschlägen am Flughafen bekannte sich der afghanische Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). In Afghanistan sind die IS-Kämpfer mit den radikalislamischenTaliban verfeindet.
Eben noch war der Westen erschüttert, wie schnell die Taliban Afghanistan eroberten. Schon gehen Amerika und die Islamisten eine Allianz gegen den IS ein. Das ist ein Vorgeschmack.
Amerikas Präsident droht der Terrormiliz „Islamischer Staat“ mit Vergeltung für den Anschlag von Kabul, bei dem 13 US-Soldaten getötet wurden. Eine Reihe von Republikanern fordert Bidens Rücktritt.
Der US-Präsident will die Terroristen in Afghanistan „jagen“. Die Kanzlerkandidaten bereiten sich auf das erste TV-Triell vor. Und es gibt neue Probleme für Flutopfer. Der F.A.Z.-Newsletter.
„Wir werden nicht vergeben. Wir werden nicht vergessen.“ Nach dem Selbstmordanschlägen in Kabul kündigt Präsident Biden an, dass die Drahtzieher „gejagt“ werden würden. Das Militär warnt vor weiteren Anschlägen.
Die Regierungen, die an der Rettungsmission in Afghanistan beteiligt sind, hatten vor wachsender Terrorgefahr gewarnt. Die Warnungen waren allzu berechtigt, wie sich zeigt.
Mit dem Anschlag vor den Toren des Flughafens in Kabul bestätigen sich die schlimmsten Befürchtungen der Amerikaner. Schon vorher hatten Terrorwarnungen die Arbeit der Evakuierungsmission erschwert.
Der „Islamische Staat“ soll in den vergangenen Jahren schwere Anschläge in Afghanistan verübt haben. Die Ideologie eines extrem militanten salafistischen Islams verfängt auch dort.
Etliche Staaten haben am Donnerstag ihre Rettungsflüge aus Kabul eingestellt oder deren Ende angekündigt. Nicht alle haben es geschafft, ihre Staatsbürger vollständig auszufliegen. Aber die Angst vor einem Terroranschlag ist groß.
Belgien hat als erstes Land seine Evakuierungsflüge aus Kabul gestoppt. Frankreich sieht sich in seinem frühzeitigen Ausfliegen von Ortskräften bestätigt. Nun seien die Vereinten Nationen gefragt.
US-Bürger sollen die Gegend um das Abbey Gate, das East Gate und das North Gate „sofort verlassen“. Großbritannien spricht von einer hohen „Bedrohung“, die deutsche Botschaft warnt vor Schießereien und Terroranschlägen.
Das amerikanische Militär arbeitet offenbar an kreativen Lösungen, um seine Staatsbürger und afghanische Helfer auf das Flughafengelände in Kabul zu bringen. Als Bedrohung für die Mission gilt mittlerweile auch der IS.
Zugausfälle strapazieren die Nerven von Pendlern und Reisenden. In vielen Bundesländern gilt ab heute die „3G“-Regel. In Afghanistan geht die Angst vor dem IS um. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Auf den Bildern aus Afghanistan sind immer wieder Talibankämpfer auf westlichen Pick-Ups zu sehen. Warum? Eine Bildbetrachtung.