Trumps gefährliches Hin und Her
Nachdem es zunächst nach Deeskalation aussah, droht Donald Trump Iran abermals. Eine Strategie im Umgang mit der Islamischen Republik ist nicht erkennbar. Trumps Reaktionen haben aber auch innenpolitische Gründe.
Nachdem es zunächst nach Deeskalation aussah, droht Donald Trump Iran abermals. Eine Strategie im Umgang mit der Islamischen Republik ist nicht erkennbar. Trumps Reaktionen haben aber auch innenpolitische Gründe.
Am Donnerstag will Iran die Uran-Anreicherung wieder aufnehmen, denn an diesem Tag läuft ein Ultimatum an die verbleibenden Unterzeichner des Atomabkommens ab. Diese hoffen noch auf ein Einlenken Teherans.
Es gebe Beweise, dass die Vereinigten Staaten den iranischen Luftraum verletzt hätten. Der amerikanische Sicherheitsberater Bolton bezeichnete Iran dagegen als „Quelle von Kriegslust und Aggression“.
Die neuen amerikanischen Strafmaßnahmen gegen das geistige Oberhaupt Irans liefen ins Leere, sagt der Präsident des Landes. Denn dieser verfüge über keine Auslandskonten. Das Außenministerium beklagte das Ende der Diplomatie.
Der Konflikt der Vereinigten Staaten mit Iran verschärft sich weiter: Der amerikanische Präsident Trump will dem geistlichen Oberhaupt in Iran den Zugang zu finanziellen Ressourcen erschweren.
In der neuen Handelswoche könnte die neu ausgelöste Zinssenkungsfantasie die Kurse im Dax weiter nach oben treiben. Der Weg zum Jahreshoch wäre frei, auf der anderen Seite drohen aber auch Störfeuer.
Iran werde keine Verletzung seiner Grenzen hinnehmen, heißt es aus dem Außenministerium in Teheran. Der amerikanische Präsident droht derweil mit „Vernichtung, wie man sie noch nie gesehen hat“.
„In den Anfängen und ohne jedes Tabu“ müssten gewaltbereite Neonazis bekämpft werden, sagt die Bundeskanzlerin auf dem evangelischen Kirchentag. Hier sei der Staat gefordert, so Angela Merkel.
Präsident Donald Trump warnt im Konflikt mit Iran vor den fatalen Folgen eines Krieges. „Ich will keinen Krieg“, bekräftigte er im Interview mit dem TV-Sender NBC News.
Die Spannungen mit Iran hatten sich vor der Abstimmung wegen des Abschusses einer amerikanischen Drohne weiter verschärft. Obwohl Saudi-Arabien als Erzfeind des Irans gilt, sprach sich der Senat gegen Waffenverkäufe aus.
Angesichts der zunehmenden Spannungen mit Iran nach dem Angriff auf zwei Öltanker sehen die Vereinigten Staaten ihre Interessen in der gesamten Region bedroht. Verteidigungsminister Patrick Shanahan setzt daher auf stärkere Verteidigung im Nahen Osten.
Am Ende seiner mehrtägigen Reise im Nahen Osten traf Bundesaußenminister Heiko Maas seinen Amtskollegen Mohammad Sarif und Irans Präsident Hassan Ruhani. Er warb für die Fortsetzung des Atomabkommens und für eine Deeskalation mit den Vereinigten Staaten.
Bundesaußenminister Heiko Maas ist zu Besuch in Teheran. Der Anlass: Gespräche über das gefährdete internationale Atomabkommen. Bei einem Treffen mit iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif betont Maas, wie wichtig der Verbleib des Iran in dem Atomabkommen sei.
Die Regierung Donald Trumps will Iran mit Härte an den Verhandlungstisch zwingen. Aber das Regime gibt trotz der Sanktionslast nicht klein bei. Eskaliert der Konflikt?
Präsident Ruhani fordert von den Vertragspartnern des Internationalen Atomabkommens, den Iran gegen amerikanische Sanktionen des Öl- und Banksektors zu schützen. Er verhängte ein Ultimatum von 60 Tagen. Die amerikanische Regierung hatte kurz zuvor Truppen in die Region verlegt.
Der Liter Super kostet zum Teil mehr als 1,60 Euro. Die von Donald Trump verschärften Sanktionen gegen Iran treiben den Rohölpreis weiter nach oben.
Ein Hobby-Fußballer aus dem Irak kann sich vor Foto-Wünschen nicht rechnen.
Die Freiheit und das Trauma: Eine iranisch-deutsche Schriftstellerin berichtet, wie vor vierzig Jahren die iranische zur Islamischen Revolution wurde – und warum der Anfang vom Ende weiblich ist.
Huawei, Iran-Sanktionen, Nord Stream 2 – das wirtschaftspolitische Verhältnis zu den Vereinigten Staaten erodiert. Wollen wir Amerika noch folgen?
Nach dem Anschlag von Christchurch tragen Nichtmusliminnen Kopftuch, allen voran die neuseeländische Premierministerin. Dafür wird sie nicht nur gelobt – Kritik kommt sogar von Musliminnen selbst.
Aufbruch zwischen Orient und Okzident: Der kleine Kaukasus-Staat Armenien ist auf der Suche nach einem neuen Profil.
Mehr als hunderttausend Frauen in Deutschland sind jährlich Opfer von Gewalt in der Partnerschaft. Aber es gibt nur 350 Frauenhäuser. Zu Besuch an einem Ort, dessen Adresse nicht bekannt werden darf.
Iran leidet in weiten Teilen unter heftigen Überschwemmungen: Die Wassermassen reißen Autos mit sich und setzen Häuser unter Wasser; mehrere Menschen kamen ums Leben.
Auf dem Golan ist man begeistert über Trumps Vorstoß, Israels Souveränität über das Gebiet anzuerkennen. Doch der Präsident verfolgt auch innenpolitische Ziele.
Die Vereinigten Staaten verstärken den Druck und die Sanktionen gegen Iran. Aber auch jenen, die mit den Betroffenen weiterhin Geschäfte machen, drohen Konsequenzen.
China ist auf dem Vormarsch. Wir leben bereits im „asiatischen Jahrhundert“, sagt der Oxford-Historiker Peter Frankopan. Was bedeutet das für Europa?
Mit seinem Tweet zur Anerkennung der Golanhöhen unter der Souveränität Israels hat Präsident Donald Trump Netanjahu einen großen Gefallen getan.
Auch Israels Wahlkampf wird von einem Cyberangriff überschattet. Steckt Iran dahinter?
Die Vereinigten Staaten bereiten weitreichende Sanktionen gegen Putin vor – es wären die härtesten Repressalien, die je verhängt wurden. Deutsche Unternehmen müssen um ihr Geschäft mit Russland fürchten.
In Iran ist es Frauen verboten, in der Öffentlichkeit vor Männern zu singen. Wir haben einige iranische Sängerinnen besucht, die es trotzdem tun.
Weil Iran hinter einem vereitelten Anschlag in der Nähe von Paris stehen soll, hatten die beiden Länder seit sechs Monaten keine Beziehungen auf Botschafterebene.
Gegen alle Widerstände arbeitet die Amerikanerin Katayoun Khosrowyar in Iran am Aufbau des Frauenfußballs. Ihre Spielerinnen haben Potential. Doch Politik und Religion blockieren die Entwicklung.
Wie sollte Deutschland Potentaten und Diktatoren am besten behandeln? Für die Bundesrepublik ist der Umgang mit autoritären Regimen ein Balanceakt – zum Beispiel bei Rüstungsexporten nach Saudi-Arabien.
Bei Instagram hat Irans Außenminister Zarif seinen Rücktritt erklärt und sich für Unzulänglichkeiten in seiner Amtszeit entschuldigt. Doch Präsident Rohani stellt sich hinter seinen Minister – und will den Schritt nicht akzeptieren.
Weil er Anweisungen der Justiz für bessere Internetkontrollen ignoriert haben soll, zeigt Irans Staatsanwaltschaft den beliebtesten Minister des Landes an. Doch die Spionagevorwürfe könnten einen ganz anderen Hintergrund haben.
Irans Außenminister hat die Europäer aufgefordert, trotz des Gegenwinds aus Amerika mehr für die Einhaltung des Atomabkommens zu tun. „Europa muss sich trauen, ein nasses Fell zu bekommen“, sagte Dschawad Zarif in München.