Der Irankrieg stürzt Putin in ein Dilemma
Putin will Trump nicht verprellen. Trotz des Irankrieges hält er am Draht zu Washington fest. Die Ukraine ist ihm wichtiger. Kritik delegiert er nach unten.
Putin will Trump nicht verprellen. Trotz des Irankrieges hält er am Draht zu Washington fest. Die Ukraine ist ihm wichtiger. Kritik delegiert er nach unten.
Kaum begann der Krieg rund um den Persischen Golf, kündigten Versicherer Schiffspolicen. Aus der Region zu entkommen ist aber unmöglich, weil die Satellitennavigation massiv gestört ist.
Der Irankonflikt stoppt Qatars Gasproduktion und -lieferungen. Zum Glück gibt es noch die USA. Doch Deutschland muss dringend unabhängiger werden.
Nächte in der Tiefgarage und Explosionen am Strand: Nach Tagen in Ungewissheit sind die ersten Menschen, die wegen des Krieges im Iran in Dubai festsaßen, auf dem Frankfurter Flughafen gelandet.
Die Stimmung in Iran schwankt zwischen Angst und Hoffnung. Besonders in der Nähe von Militärstützpunkten lebt man gefährlich. Viele Teheraner sind geflohen.
Viele Reisende sitzen in der Kriegsregion fest – so auch im Hafen von Doha. Vieles ist ungewiss, aber Nachrichten von zu Hause machen ihnen Mut.
Warum hat eine Demokratie kaum eine Chance? Welche Ziele verfolgt Donald Trump? Und was kann Friedrich Merz ihm anbieten?
Nachdem Iran die Straße von Hormus sperrte, sind die Ölpreise auf den Weltmärkten stark angestiegen. Denn: Es handelt sich um eine wichtige Transportroute für Öl und Gas. Die Auswirkungen sind spürbar an den Zapfsäulen.
Die Eskalation im Nahen Osten hält die Welt in Atem. Neben der allgemeinen Unsicherheit stellt sich die Frage, was das für den Ölpreis bedeutet.
Amerikas Late-Night-Talker machen sich ihren Reim auf den Irankrieg und lassen an Trump kein gutes Haar; der iranische Regisseur Jafar Panahi erzählt derweil, was das Ajatollah-Regime in seinem Land angerichtet hat.
Der Irankrieg kam nicht plötzlich. Doch was Trump bezweckt, ist schwer zu sagen – selbst wenn man genau verfolgt hat, was er und seine Leute dazu sagten. Oder gerade dann.
Der Angriff auf Iran hat sich seit Wochen abgezeichnet. Warum hat das manche dennoch nicht von einem Urlaub in der Region abgehalten?
Der israelisch-amerikanische Angriff auf Iran überschattet die Paralympics schon vor ihrem Beginn. Israelischen Sportlern im Ausland wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten.
Eigentlich wollen die Golfstaaten Touristen und Geld anlocken – doch die Kriegsbilder sind Gift für das Geschäftsmodell. Nun verschärfen die Monarchien den Ton gegenüber Teheran.
Showdown im Kongress: Durfte Trump in den Irankrieg ziehen? Muss er sich Angriffe genehmigen lassen? Der Außenminister liefert eine neue Rechtfertigung.
Peking setzt im Nahen Osten auf Pragmatismus. Bisher ändert der Angriff auf Iran daran wenig. Aber Chinas Gasspeicher reichen nicht weit.
Eskaliert ein Konflikt wie derzeit in Iran, dann spürt man das sofort auch auf den Straßen Frankfurts. Weil die Stadt internationaler ist als jede andere deutsche Metropole, treten globale Krisen dort auch deutlicher zutage.
Deutschland wird sich nicht am Krieg gegen Iran beteiligen. Trump dürfte sich in seinem Urteil über Europa bestätigt fühlen: große Klappe, nichts dahinter.
Trump empfängt Bundeskanzler Merz zum dritten Mal im Weißen Haus. Der Irankrieg steht dabei im Vordergrund – und könnte andere wichtige Themen überlagern.
„Kriegsminister“ Pete Hegseth ist nur das Gesicht des Irankriegs. Operativ geführt wird der Einsatz von Brad Cooper, dem Kommandeur des Zentralkommandos Centcom.
Washington hat im Irankrieg laut Analysten das erste Mal die Precision Strike Missile eingesetzt. Sie fliegt weiter und ist schlagkräftiger als ihr Vorgängermodell.
Bei „Hart aber fair“ wird die Hoffnung auf einen raschen Sturz des Mullah-Regimes in Iran nach dem Tod des verhassten Ajatollahs von einem Diskutanten besonders infrage gestellt.
Bundeskanzler Merz ist zu Gast im Oval Office. Zwischen Iran- und Ukrainekrieg könnte der Besuch zum Balanceakt werden. Außerdem: Der Wehrbeauftragte legt seinen Jahresbericht vor. Und: Neuer Rembrandt in Amsterdam. Der F.A.Z.-Frühdenker.
IAEA-Chef Rafael Grossi wirbt weiter für Verhandlungen mit Iran. Der Argentinier hat auch für sich selbst große Pläne.
Allein rund 170 Containerschiffe sitzen im Persischen Golf fest – und damit Ware aus 450.000 Containern. Auch Tausende Passagiere sind betroffen. Reedereien erarbeiten Notfallpläne.
Die Preise für Öl und Gas steigen deutlich. Der Hauptexporteur von Flüssiggas, Qatar, fällt vorerst aus. Je länger der Krieg dauert, desto härter könnte es Europa treffen.
AfD, Linke und das BSW sehen den Angriff auf Iran kritisch. Doch die Gründe dafür sind unterschiedlich.
Noch letzten Sommer sprach der Kanzler salopp von „Drecksarbeit“, jetzt vermeidet er zugespitzte Worte zum Irankrieg und betreibt rhetorischen Eskapismus. Die Ohnmacht der Bundesregierung ist offenkundig.
Die Hatz auf Rainer W., der auf Youtube als „Drachenlord“ Videos produzierte, hat im deutschsprachigen Netz unselige Tradition. Die Trolle können nicht von ihm lassen, das zeigt sich auch jetzt im Irankrieg wieder.
Der Bestand an amerikanischen Abfangraketen ist durch frühere Konflikte dezimiert. Das gilt auch für Washingtons Marschflugkörper.
Im deutschen Fernsehen zeigt sich, was in unserer Debatte über Kriege und Krisen fehlt. Die Deutschen berufen sich aufs Völkerrecht und heben den Zeigefinger. Und dann?
An den Tankstellen spürt man die Folgen des Irankriegs. Ist mit einem weiteren Ölpreisanstieg zu rechnen?
Wie geht es weiter in Iran? Demokratische Öffnung oder autoritäre Neuaufstellung? Der Nahostexperte Ali Fathollah-Nejad erklärt, warum das Mullah-Regime keine Zukunft hat – und welche Szenarien nun denkbar sind.
Iran ist seit Tagen unter Beschuss der USA und Israels. Die iranischstämmige Community in Frankfurt sieht nun die Chance für eine demokratische Veränderung.
Das iranische Regime sortiert sich nach der gezielten Tötung des obersten religiösen Führers neu. Wer sind die Männer, die jetzt im Iran das Sagen haben?
Für den Angriff auf Iran findet Donald Trump viele Gründe. Und bricht ein Versprechen an seine Anhänger. Elf Zitate des „Friedenspräsidenten“.