Drei Szenarien für den Gegenschlag
Noch vor Tagen hatte der Oberste Führer Chamenei getönt, Amerika könne Iran nichts anhaben. Das war falsch. Aber umgekehrt hat auch Teheran viele Möglichkeiten, um Rache zu nehmen.
Noch vor Tagen hatte der Oberste Führer Chamenei getönt, Amerika könne Iran nichts anhaben. Das war falsch. Aber umgekehrt hat auch Teheran viele Möglichkeiten, um Rache zu nehmen.
Qassem Soleimani war viel mehr als ein Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden. Der General war ein enger Vertrauter des Obersten Führers und sicherte Irans Einfluss in der ganzen Region.
Die Eskalation im Konflikt zwischen Amerika und Iran lässt den Ölpreis steigen. Anleger klammern sich an Anleihen und Gold, Aktienkurse dagegen sinken. Der Kurs der Lufthansa bricht ein.
Als Reaktion auf die Tötung des iranischen Generals Soleimani in Bagdad, hat die Bundeswehr Bewegungen im Land eingeschränkt. Die Grünen fordern einen zeitweisen Abzug der Soldaten.
Die Demokraten in Amerika beanstanden, dass die Tötung Qassem Soleimanis nicht vorher mit dem Kongress besprochen worden sei. Republikaner springen dem Präsidenten jedoch bei. Iran und irakische Milizen schwören Vergeltung.
Der Konflikt zwischen Amerika und dem Iran hat sich dramatisch zugespitzt: Bei einem von Präsident Donald Trump befohlenen Raketenangriff in Bagdad wurde der mächtige General Qassem Soleimani getötet. Iran drohte mit Racheaktionen.
General Qassem Soleimani organisierte Anschläge und Aufstände, um Iran die Vormacht in der Region zu sichern. Mit seiner Tötung setzt Amerikas Präsident Donald Trump Teheran unter Zugzwang – und riskiert einen großen Krieg am Golf.
Wenn Irans Militär im Ausland tätig ist, sind die Al-Quds-Brigaden dabei. Offiziell wollen sie Iran-nahen Kräften beistehen. Westliche Beobachter werfen ihnen Terrorismus vor – genau wie ihrem nun getöteten Anführer.
Dramatische Eskalation im Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Iran: Das amerikanische Militär tötet bei einem Raketenangriff im Irak einen der mächtigsten Männer in Iran. Teherans Oberster Führer droht Amerika mit Rache.
Das amerikanische Militär hat bei einem Raketenangriff den ranghohen iranischen General Qassem Soleimani getötet. Das Pentagon spricht von einer „Verteidigungshandlung“, Iran kündigt Rache an.
Donald Trump hatte nur Hohn und Spott für seine Vorgänger übrig. Mit seiner Methode ist er aber keinen Schritt weiter gekommen. Im Gegenteil.
Proiranische Milizen setzen zum Sturm auf die Botschaft der Vereinigten Staaten im Irak an. Präsident Trump reagiert zornig – will aber keinen Krieg.
Nach der Attacke auf die amerikanische Botschaft im Irak senden die Vereinigten Staaten 750 weitere Soldaten. Während Präsident Trump auf Twitter droht, hat sein Außenminister die Schuldigen bereits ausgemacht.
An der amerikanischen Botschaft im Irak eskaliert an Silvester die Lage. Hunderte Demonstranten greifen den hochgesicherten Komplex an. Für Präsident Trump ist klar, wer die Schuld dafür trägt.
Alireza Firouzja ist gerade 16 Jahre alt. Schon gibt es Vergleiche mit Weltmeister Magnus Carlsen. Bei der Schnellschach-WM wird der Iraner Zweiter. Doch ginge es nach seinem Verband, hätte er gar nicht antreten dürfen.
Am Freitag war ein Militärstützpunkt im Nordirak unter Raketenbeschuss geraten. Dabei starb ein amerikanischer Zivilist, der für die Armee arbeitete. Nun hat das amerikanische Militär zurückgeschlagen.
Mit seinem Sieg bei der Schnellschach-WM hält Magnus Carlsen nun die drei wichtigsten Titel in seiner Sportart. Für Aufsehen sorgt aber auch der gerade 16 Jahre alte Zweitplazierte – nicht nur am Brett.
Schiitische Muslime von Bagdad bis Basra begehren gegen Iran auf. Die Demonstranten kämpfen für einen modernen Nationalstaat ohne iranische Bevormundung. Der Weg dahin wird schwierig sein.
Die viertägige Übung Chinas, Russlands und Irans findet vor dem Hintergrund des Konflikts über das Atomabkommen statt. An dem Manöver nehmen auch die Revolutionsgarden teil, die Präsident Trump als „Terrororganisation“ einstuft.
Jemens Houthis haben mit Irans Außenminister über den Krieg und die humanitäre Lage in dem Land gesprochen. Gerüchten zufolge gibt es auch Gespräche mit der saudischen Regierung, die die Rebellen bekämpft.
Es geht vor allem um Geld. Womöglich aber noch um deutlich mehr als das. Was der Trainerabschied von Andrea Stramaccioni bei Esteghlal Teheran über die Probleme in Iran verrät.
Seit Wochen protestieren die Iraner gegen ihre Regierung, die sie vergessen hat. In den sozialen Netzwerken tobt ein Sturm. Was als Probeaufstand eingefädelt war, wurde zur Explosion in der Armutsfalle.
Er ist jung und braucht das Geld: Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman bringt den weltgrößten Ölkonzern Saudi Aramco an die Börse. Damit will er nicht nur das Land reformieren, sondern auch die eigene Macht sichern.
Flüchtlinge aus islamischen Ländern haben bessere Chancen auf Asyl, wenn sie zum Christentum übertreten. Gerichte überprüfen daher, ob der Glaubenswechsel echt oder nur vorgetäuscht ist. Doch gegen diese Verfahren regt sich Protest.
Iran hat den seit zwei Jahren inhaftierten amerikanischen Wissenschaftler Xiyue Wang freigelassen. Im Gegenzug kommt der in den Vereinigten Staaten gefangene iranische Wissenschaftler Massud Soleimani auf freien Fuß.
Der iranische Präsident Hassan Rohani würde mit den Vereinigten Staaten über ein neues Atomabkommen verhandeln, wenn diese vorher die Sanktionen aufheben. Bislang habe das Land keine andere Wahl, als sich zu wehren.
Bei den schwersten Unruhen seit der islamischen Revolution vor 40 Jahren sind offenbar deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen, als das Regime bislang zugegeben hat.
Ob in Lateinamerika, Hongkong oder dem Mittleren Osten: Auf der ganzen Welt begehren junge Menschen gegen ihre Regierung auf. Was verbindet die Proteste?
Der Konflikt zwischen Staat und Demonstranten im Irak ist außer Kontrolle geraten. Seit Beginn der Proteste im Oktober sind mindestens 390 Menschen ums Leben gekommen. Die Bedeutung der Massenunruhen reicht über das Land hinaus.
Wütende Iraker haben das iranische Konsulat in Nadschaf in Brand gesetzt. In Nassirija stürmten Sicherheitskräfte zwei besetzte Brücken und erschossen Demonstranten.
Die Proteste der Bevölkerung gegen eine Benzinpreiserhöhung im Iran seien von Amerika gelenkt, sagt Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei. Es gibt allerdings immer noch keine Klarheit über die Zahl an Toten, Verletzten und Verhafteten.
Einige Teams hatten ihre Teilnahme wegen der angespannten Sicherheitslage im Land schon abgesagt. Dann entschied sich der Ringerverband, den Weltcup in Teheran zu verschieben – auf unbestimmte Zeit.
Der amerikanische Journalist Jason Rezaian wurde vom iranischen Regime 544 Tage lang festgehalten. In der Haft sei er gefoltert worden, stellt ein amerikanisches Gericht fest. Das Mullah-Regime soll dafür haften.
Der Nahe Osten ist von einem tiefgehenden Wandel erfasst: Demonstranten von Bagdad bis Beirut gehen auf die Straße, um die Wertesysteme ihrer Länder nach europäischem Vorbild umzugestalten. Wird es enden wie 2011?
Teheran geht hart gegen die Proteste im eigenen Land vor. Auch das Internet bleibt gestört. Amerikas Außenminister droht dem Regime nun mit Sanktionen - sobald Beweise vorliegen.
Vor 40 Jahren besetzten militante Islamisten die große Moschee in Mekka und nahmen hunderte Geiseln. Der islamistische Terror war geboren. Ein Interview mit dem Islamwissenschaftler Patrick Franke über die Folgen für Saudi-Arabien und die Welt.