Gut versorgt mit Öl
Im Frühjahr noch mussten Autofahrer in Deutschland Rekordpreise an der Tankstelle zahlen. Nun hat sich die Lage am Ölmarkt entspannt - trotz des EU-Importstopps für iranisches Öl.
Im Frühjahr noch mussten Autofahrer in Deutschland Rekordpreise an der Tankstelle zahlen. Nun hat sich die Lage am Ölmarkt entspannt - trotz des EU-Importstopps für iranisches Öl.
Fällt das Assad-Regime, droht Teheran auch die libanesische Hizbullah als letzter verbliebener Verbündeter an Israels Nordgrenze auszufallen.
Nach einem Bericht der „New York Times“ wollen die Vereinigten Staaten mit verstärkter Militärpräsenz Iran davon abhalten, die Straße von Hormus zu sperren. Unterdessen testete Iran eine Mittelstreckenrakete, die bis nach Israel reichen könnte.
Beim „Eurovision Song Contest“ in Baku wurde ein Journalist aus Norwegen schwer misshandelt. Der Übergriff zwingt jetzt die Organisatoren des Wettbewerbs, über die Statuten neu nachzudenken.
Wenn sich die amerikanische Regierung technologisch aufgeschlossen gibt, ist das in Ordnung. Aber ihr Kindle-Vertrag mit Amazon ist von gefährlicher Naivität.
Der Krieg in Syrien greift nicht auf das kleine Nachbarland über. Aber der Konflikt vertieft die Brüche dort. Die schiitische Hizbullah hält sich bedeckt. Aber viele Politiker, die dem Damaszener Regime feindlich gegenüber stehen, bleiben lieber zu Hause.
Geht es nach Washington, soll Iran sein Öl nicht mehr verkaufen können. Singapur und China haben nun ihre Quoten gesenkt. Das belohnen die Vereinigten Staaten mit Straffreiheit.
Russland schließt eine Übergangsregierung in Syrien, wie sie der Sondergesandte Annan vorgeschlagen hat, nicht aus. Außenminister Lawrow lehnt Forderungen nach einem Rücktritt Assads aber weiter ab.
Der neue ägyptische Präsident Mursi geht juristisch gegen die iranische Nachrichtenagentur Fars vor. Die Agentur hatte behauptet, Mursi habe ihr ein Interview gegeben, in dem er eine Annäherung an Iran ankündige.
Die „Syrien-Aktionsgruppe“ wird sich erstmals am Samstag in Genf treffen. Das teilte der Sondergesandte Annan mit. Bei dem Treffen soll es um die Durchsetzung des Sechs-Punkte-Friedensplans gehen.
Die stark gesunkenen Ölpreise erleichtern es der EU, wie geplant zum 1. Juli den Ölimportstopp gegen Iran durchzusezten. Auch Südkorea stellt die Einfuhren ein.
Ägyptens neuer Präsident ist bemüht, Politiker unterschiedlicher gesellschaftlicher Strömungen einzubinden. Für Verwirrung sorgt ein angebliches Interview mit der iranischen Nachrichtenagentur Fars.
In einem Gespräch mit der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars soll sich der künftige ägyptische Präsident Mohammed Mursi dafür ausgesprochen haben, das Friedensabkommen mit Israel zu überprüfen. Ein Mitarbeiter Mursis aber dementiert, dass es überhaupt ein solches Interview gegeben habe.
Ägyptens neuer Staatspräsident will einen Neuanfang in den Beziehungen zu Iran. Das muss keine völlige Abkehr von der bisherigen ägyptischen Israel-Politik bedeuten. Dafür ist die Macht der Militärs zu groß.
Der israelische Parlamentspräsident Reuven Rivlin kommt an diesem Dienstag zu einem viertägigen Besuch nach Deutschland. Im Gespräch mit der F.A.Z. wirbt er für den Kurs seines Landes gegenüber Iran und den palästinensischen Gebieten.
Der russische Präsident Putin ist zu einem Besuch in Israel eingetroffen. Der israelische Präsident Peres sagte im Beisein Putins, Russland werde eine Bedrohung durch das iranische Atomprogramm nicht zulassen.
Eine Gruppe CIA-Agenten ist offenbar im Süden der Türkei aktiv. Medienberichten zufolge koordiniert sie von dort aus, welche syrische Widerstandsgruppe welche Waffen erhält.
Amerikanische und israelische Geheimdienste sollen einen Computervirus entwickelt haben, der gegen iranische Netzwerke eingesetzt wurde. „Flame“ sollte Informationen für einen Cyberangriff liefern.
In der Sechsergruppe herrscht nach den Atomgesprächen Unmut über mangelnde Kompromissbereitschaft Irans. Um ein abruptes Ende der Verhandlungen zu vermeiden, werden die Gespräche nun auf eine niedrigere diplomatische Ebene verlagert.
Ernüchterung gleich zu Beginn der Atomkonferenz: Die Gespräche der UN-Vetomächte und Deutschlands mit Iran stocken. Iran will auf keinen Vorschlag der Sechsergruppe eingehen. Iranische Medien berichten von „schlechter Stimmung“ in Moskau.
Es ist nicht leicht, einen Gesprächstermin bei Mahmud Ahmadineschad zu bekommen. Aber will man ihm überhaupt die Bühne eines Interviews geben?
Fromm, volksnah, fortschrittlich - so sieht Mahmud Ahmadineschad sich selbst. Für den Westen ist der iranische Präsident der Holocaustleugner, der die Auslöschung Israels prophezeit, einer der gefährlichsten Männer der Welt. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung kündigt er seinen Rückzug aus der Politik an.
Auf Aserbaidschan liegen große Hoffnungen. Nächste Woche soll über Transportrouten entschieden werden, die kaspisches Gas nach Europa bringen. Europas Nabucco-Projekt könnte als Kurzversion eine Chance haben.
Seit Anfang des Jahres hat Iran 40 Prozent weniger Öl exportiert, meldet die Internationale Energieagentur. Dies deutet darauf hin, dass die Sanktionen gegen das Land wirken.
Die neuesten Virenfunde in Iran zeigen, dass digitale Angriffe immer präziser werden. Für die Vereinten Nationen wird diese Hochrüstung zu einem Problem.
Ein Friedensnobelpreisträger als Stratege des Cyberkriegs: Wie sich Barack Obama im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf als harter Bursche profiliert.
Die Ölproduktion der Opec-Länder ist im Mai zum ersten Mal seit acht Monaten gesunken. Derweil debattiert das Ölkartell über die weitere Fördermenge.
Russland fordert eine internationale Syrienkonferenz zur Durchsetzung des Annan-Friedensplans. An der Konferenz solle auch Iran teilnehmen, sagte Außenminister Lawrow.
Kofi Annan will eine neue Syrien-Kontaktgruppe bilden. Der Syrien-Beauftragte warb für eine Beteiligung Russlands und Irans. UN-Generalsekretär Ban warnte derweil vor einem „offenem Bürgerkrieg“.
Wenn Amerika Afghanistan verlässt, will sich China dort engagieren – und mit ihr die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit: Das Antiterrorbündnis entwickelt wirtschaftliche Kooperation.
Ein neues Buch enthüllt die Cyberkriegsführung der Vereinigten Staaten gegen die iranischen Atomanlagen. Als Vordenker spielt Präsident Obama dabei eine zentrale Rolle.
Die Angriffe mit dem Computerwurm Stuxnet auf iranische Atomanlagen sollen vom amerikanischen Präsidenten Barack Obama angeordnet worden sein. Das berichtet die „New York Times".
An den Rohstoffbörsen ist Rohöl so günstig wie seit einem halben Jahr nicht mehr. Schlechte Konjunkturaussichten, die Euro-Krise sowie gut gefüllte Öllager in Amerika drücken die Preise.
In Israel ist man besorgt über die wachsende Ablehnung im Ausland. Nun sollen Hochschulprogramme helfen, das Ansehen des Landes und seiner Bürger zu verbessern.
Russische Antiviren-Spezialisten haben eine neue Bedrohung im Internet entdeckt. Sie heißt „Flame“ und ist komplexer als alle bisher bekannten Schädlinge. Gut möglich, dass „Flame“ von einem Geheimdienst stammt.
Iran will nach Angaben des Staatsfernsehens mindestens zwei neue Atomkraftwerke bauen. Sie sollen in der Nähe von Buschehr entstehen, wo das bisher einzige Atomkraftwerk des Landes steht.