Iran hat den Ausbau seines Atomprogramms verlangsamt
löw. Wien, 15. November. Iran hat seine Urananreicherung auch während der wiederaufgenommenen Verhandlungen über sein Atomprogramm fortgesetzt, den Ausbau aber ...
löw. Wien, 15. November. Iran hat seine Urananreicherung auch während der wiederaufgenommenen Verhandlungen über sein Atomprogramm fortgesetzt, den Ausbau aber ...
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat die Planungen für 23.000 neue Wohnungen in Ostjerusalem und im Westjordanland vorerst gestoppt. Doch die Friedensverhandlungen bleiben schwierig. In Afula erstach ein Palästinenser einen israelischen Soldaten.
Nachdem die Sechsergruppe und Iran einen ersten Schritt zur Lösung des Atomstreits vertagt hatten, schieben sich die Beteiligten gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Teheran sieht in Paris den Hauptschuldigen.
Die Internationale Atomenergiebehörde und Iran sind sich über den Rahmen für künftige Inspektionen einig. IAEA-Direktor Amano sprach von einem wichtigen Schritt. Der amerikanische Außenminister Kerry zeigte sich verärgert über Kritik aus Israel.
Die Vereinbarung, die IAEA-Generaldirektor Amano und der Chef des iranischen Atomprogramms Salehi am Montag getroffen haben, erwähnt zwei Stätten, zu denen die
Die härteste Position bei den Genfer Atomverhandlungen Iran nahm Frankreich ein. Das Misstrauen gründet darauf, dass Iran die internationale Gemeinschaft immer wieder mit scheinbaren Zugeständnissen an der Nase herumgeführt hatte.
Amerika hat Israel zugesichert, im Streit über das iranische Atomprogramm nicht von seiner Seite zu weichen. Zuvor waren harte Worte zwischen Außenminister Kerry und dem israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu gefallen. Ein gemeinsamer Presseauftritt entfiel.
löw. GENF, 10. November. Nachdem am Wochenende der Versuch gescheitert ist, zügig ein erstes Abkommen der Sechsergruppe im Atomstreit mit Iran zu erzielen, ...
Verbreitet wurde, dass Kerry auf Einladung der EU-Außenbeauftragten gekommen sei. Daraufhin kamen auch die Minister Laurent Fabius (Frankreich), Hague und ...
Mit dem Ergebnis von Genf ist Mohammad Dschawad Zarif wohl zufrieden. Die Kritiker im eigenen Land, die nur auf einen Fehltritt ihres Außenministers (und damit ...
Israel ist zufrieden, dass im Atomstreit mit Iran keine Vereinbarung unterzeichnet wurde. Doch die Wut über den neuen Kurs Amerikas ist nicht verraucht.
Auch die eilig angereisten Außenminister konnten am Ende keine Einigung erreichen. Nur von Fortschritten bei den Atomgesprächen mit Iran war am Ende die Rede. In zwei Wochen soll weiter verhandelt werden. Präsident Rohani pocht auf Irans Recht zur Urananreicherung.
löw. Genf. Die Verhandlungen im Atomstreit mit Iran sind am Samstagabend in eine entscheidende Phase getreten. Es ging darum, einen ersten Schritt zu ...
In Genf verhandelt der Westen mit Iran über eine Lösung im Atomstreit. Die Verhandlungen haben sich verändert. Doch es gilt das Motto: Solange nicht alles beschlossen ist, ist nichts beschlossen.
löw. Genf. Die Verhandlungen im Atomstreit mit Iran sind am Samstagabend in eine entscheidende Phase getreten. Es ging darum, einen ersten Schritt zu ...
Die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm ziehen sich in die Länge. Beide Seiten betonen ihren Willen zur Einigung - ob diese aber noch am Samstagabend erzielt wird, scheint wieder offen.
Im Atomstreit soll keine provisorische Übereinkunft geschlossen werden, die zum Dauerzustand wird. Doch beide Seiten wollen Zeit gewinnen.
löw./hcr. GENF/JERUSALEM, 8. November. Im Streit über das iranische Nuklearprogramm haben die unerwartete Anreise des amerikanischen Außenministers John Kerry ...
Zunächst geht es darum sicherzustellen, dass Iran sich während der laufenden Verhandlungen nicht weiter der Nuklearwaffenfähigkeit annähert.
Iran ist an baldigen Fortschritten am Verhandlungstisch interessiert und damit auch zu Zugeständnissen bereit. Es wäre unklug, diese Chance nicht zu nutzen.
Der Konflikt um Irans Atomprogramm kann gelöst werden. Doch die Zeit drängt. Kommt es in den nächsten Monaten zu keiner Einigung, werden die Hardliner im Westen Oberwasser bekommen. Dann droht ein Militärschlag. Ein Kommentar.
Es liegt an Iran zu zeigen, dass es unter Rohani zu ernsthaften Verhandlungen bereit ist. Dass es dazu kommen könnte, ist auch ein Verdienst der Sanktionen.
Bei den Gesprächen über das iranische Atomprogramm deutet alles auf eine Grundsatzvereinbarung hin. Die Außenminister Amerikas, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands fliegen nach Genf. Israel kündigt Widerstand an.
Die Genfer Gespräche über Irans Atomprogramm lassen erste Zielvorstellungen erkennen. Wenn Teheran den Fortgang seines Programms stoppt, dann wäre die Staatengemeinschaft bereit, einen Teil der Sanktionen auszusetzen.
General Keith Alexander könnte der letzte Militär an der Spitze der NSA sein. In Washingtoner Regierungskreisen wird überlegt, angesichts massiver Kritik an den Abhörmethoden des Geheimdienstes künftig einen Zivilisten an seine Spitze zu berufen.
Prominente Namen, viel Geld und ein Testament auf einem Minizettel: Das Erbe der ehemaligen persischen Kaiserin Soraya beschäftigt das Kölner Landgericht. Ein ehemaliger Chauffeur erhebt Ansprüche in Millionenhöhe.
Brasilien war nicht nur Ziel amerikanischer Spähaktionen. Der brasilianische Geheimdienst hat auch selbst ausländische diplomatische Vertretungen überwacht. Das hat die Regierung indirekt eingestanden.
Die Opposition gegen den syrischen Machthaber Assad ist zerstritten. Bei der Nationalen Koalition herrscht Enttäuschung darüber vor, dass Washington seit dem Schulterschluss mit Moskau im Umgang mit Damaskus keine Härte mehr zeigt.
Botschaften können nicht nur Tatort elektronischer Überwachung ausländischer Staaten sein, sondern auch Ziel der deutschen Spionageabwehr. Das zeigt der Fall einer verhinderten Festnahme eines deutschen Parlamentariers.
Geheimdienste sollten der Verteidigung dienen. Aber sie sind längst zur Offensive übergegangen. Die potentiellen Opfer: wir alle. Die Angriffswaffen: automatisierte Systeme wie FoxAcid.
Saudi-Arabien fühlt sich von Amerika im Stich gelassen. Vor allem Washingtons Energiepolitik, die Annäherung zu Iran und dessen Verhalten im Syrien-Konflikt sind den Saudis ein Dorn im Auge. Riad geht nun eigene Wege.
löw. Wien, 28. Oktober. Iran sieht die Zeit gekommen, einen „neuen Ansatz“ für eine Zusammenarbeit mit der internationalen Atomenergiebehörde IAEA zu finden.
Lakhdar Brahimi, der Syrien-Sondergesandte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, wird am Montag in Damaskus erwartet, wo er die Syrien-Konferenz vorbereiten soll. Neunzehn islamistische Aufständischengruppen wollen die Verhandlungen boykottieren.
Washington belauscht seine Freunde nicht einfach so. Sondern weil es einen Vorsprung haben will. Der Ärger in Berlin ist groß.
Amerika hat im Verhältnis zu den Partnern erstmals Spannungen eingestanden, die durch den Ausspähskandal hervorgerufen wurden. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Steinmeier sieht das Freihandelsabkommen gefährdet.
Das Handy der Kanzlerin wurde abgehört - und auch in Frankreich, Brasilien und Mexiko ist die Empörung über die Überwachung durch Amerika groß. Selbst in Großbritannien, das sich bisher sicher fühlte, hat eine heftige Debatte begonnen. F.A.Z.-Korrespondenten berichten aus Paris, São Paulo und London.