Alle feiern das Atomabkommen − nur Israel nicht
Die Beilegung des Streits um das iranische Atomprogramm und die damit verbundene Aufhebung der Sanktionen gegen Iran ist im Westen begrüßt worden. Nur Israel kritisiert das Abkommen weiter scharf.
Die Beilegung des Streits um das iranische Atomprogramm und die damit verbundene Aufhebung der Sanktionen gegen Iran ist im Westen begrüßt worden. Nur Israel kritisiert das Abkommen weiter scharf.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im F.A.Z.-Gespräch über die Flüchtlingskrise, den Trend zur Renationalisierung in Europa und zu den Entwicklungen im Nahen Osten.
Im Rahmen einer diplomatischen Initiative hat die iranische Führung vier Gefangene mit doppelter Staatsbürgerschaft freigelassen. Unter ihnen ist der „Washington Post“-Korrespondent Jason Rezaian.
Die Handelssanktionen gegen das Land könnten noch am Wochenende fallen, wenn die Internationale Atomenergiebehörde grünes Licht gibt. Autofahrer können dann auf weiter billiges Benzin und die deutsche Industrie auf Großaufträge hoffen.
Iran nimmt amerikanische Soldaten in eigenen Gewässern fest und lässt sie wieder frei. Dann veröffentlicht Teheran Bilder der Marineinfanteristen – und liefert Washingtons Konservativen Munition für den Präsidentschaftswahlkampf.
Die Spannungen zwischen Amerika und Iran nehmen zu: Der Iran hat in eigenen Gewässern amerikanische Soldaten aufgegriffen und inzwischen wieder freigelassen. Sie sollen sich verirrt haben.
Iran hat zwei amerikanische Boote mit zehn Soldaten aufgehalten. Sie sollen iranische Hoheitsgewässer verletzt haben. Die Amerikaner sprechen von einer Motorpanne.
Auch wenn sich der Ölpreis am Dienstag erholt - der Abwärtstrend bleibt. Druck kommt vor allem vom Dollar. An der Tankstelle wird sich dies aber immer weniger bemerkbar machen.
Der Ölpreis fällt und fällt und fällt. Mit dem Zustand der Weltwirtschaft hat das nichts zu tun. Schuld sind die Konflikte im Nahen Osten.
Das absehbare Ende der Sanktionen gegen den Iran lockt auch die deutsche Industrie. Als erstes bringt sich Siemens in Stellung. Der Konzern will offenbar eine Bahnstrecke elektrifizieren und 500 Züge liefern.
Das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien ist abgekühlt. Riad wähnt sich unabhängiger denn je.Trotzdem dürfte das Bündnis halten – in der Region steht zu viel steht auf dem Spiel.
Iran hat Saudi-Arabien vorgeworfen, seine Botschaft im Jemen mit Kampfflugzeugen angegriffen zu haben. Man werde gegen den Vorfall juristisch vorgehen, kündigt Teheran an.
Ein starker Iran wähnt sich einem schwachen Arabien gegenüber – und baut seinen Einfluss gezielt aus. Die Saudis halten dagegen. Der Nahe Osten versinkt in Unordnung. Ein Kommentar.
Trotz der Spannungen im Nahen Osten fällt der Ölpreis deutlich. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostet zwischenzeitlich weniger als 35 Dollar. So günstig war es lange nicht.
Maximal 200.000 Flüchtlinge, die pro Jahr nach Deutschland dürfen? Sigmar Gabriel hält die Forderungen der CSU für absurd. Zudem spricht der SPD-Chef über Hinrichtungen in Saudi-Arabien – und eigene Konsequenzen nach seinem Abschneiden beim Parteitag.
Die iranische Führung sendet im Konflikt mit Saudi-Arabien widersprüchliche Signale. Der Stellvertreterkrieg im Jemen eskaliert weiter. Die türkische Regierung fordert diplomatische Bemühungen.
Angesichts der politischen Spannungen zwischen beiden Ländern haben saudische Fußballklubs angekündigt, nicht zur Champions League in Iran antreten zu wollen. Wie reagiert der Kontinentalverband – und dessen bahreinischer Präsident und Fifa-Bewerber?
Das Verhältnis zwischen Iran und Saudi-Arabien ist so schlecht wie lange nicht mehr. Der Westen darf nicht zusehen, bis die Region in Flammen steht. Mit dem Werterigorismus sollte er es aber nicht übertreiben.
Riad erklärt vor den Vereinten Nationen, alle Getöteten hätten „einen fairen Prozess“ gehabt. Der UN-Sicherheitsrat verurteilt den Angriff auf die saudiarabische Botschaft in Teheran.
Iran hat Masse, Saudi-Arabien aber Technologie. In einem konventionellen Krieg wäre Iran dem Rivalen unterlegen. Das könnte es durch einen asymmetrischen Krieg wettmachen.
Die jüngsten Massenhinrichtungen des saudischen Königreichs haben rund um die Welt Protest ausgelöst. Nach Kritik aus der Opposition überdenkt die Bundesregierung offenbar Rüstungsexporte an Saudi-Arabien.
Nach Saudi-Arabien haben nun auch Bahrein und Sudan die diplomatischen Beziehungen zu Iran abgebrochen. Die Vereinigten Staaten warnen vor einer weiteren Eskalation der Lage.
In Asien stürzen die Börsenkurse ab, am Golf drohen sich zwei Staaten - dagegen ist es in Deutschland ruhig.
Die Lage nach der Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen in Saudi-Arabien verschärft sich: Riad verweist alle iranischen Diplomaten des Landes. Kritiker fordern einen Stopp deutscher Waffenlieferungen.
Die neue saudische Führung führt das Land auf gefährliche Wege. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Iran wird es noch mehr Gewalt auf den Schlachtfeldern des Nahen Ostens geben.
Eskalation im Nahen Osten. Riad beendet im Streit um seine jüngsten Massenhinrichtungen die diplomatischen Beziehungen zu Teheran. Der saudische Außenminister setzt Irans Diplomaten ein Ultimatum.
Sollte der Westen die Sanktionen gegen die islamische Republik aufheben, könnten beide Seiten profitieren. Die deutschen Unternehmen jedenfalls hoffen auf ein kräftiges Exportplus.
Randalierer haben die saudische Botschaft in Teheran gestürmt und Teile des Gebäudes in Brand gesetzt. Nach iranischer Lesart handelte es sich „um eine Gruppe wütender Landsleute“, die gegen die Hinrichtung eines prominenten schiitischen Geistlichen in Riad protestieren.
Das absolute Alkoholverbot hindert nicht jeden Iraner daran, zur Flasche zu greifen. Der Konsum stieg zuletzt sogar – zum Unmut des Regimes.
Wegen Mitgliedschaft in „terroristischen Organisationen“ und „krimineller Verschwörungen“ sind in Saudi-Arabien 47 Gefangene exekutiert worden. Unter ihnen ist auch ein prominenter schiitischer Geistlicher, vor dessen Hinrichtung Iran gewarnt hatte.
Nach den Raketentests des Iran wollen die Vereinigten Staaten neue Sanktionen gegen das Land im Nahen Osten durchsetzen. Sollte dies geschehen, droht der iranische Präsident mit Konsequenzen.
Provokation oder Unbedachtheit? Amerikas Militär beschwert sich über iranische Gefechtsübungen. Die Vorwarnzeit sei viel zu kurz gewesen, der Raketenabschuss gefährlich und unprofessionell.
Nachdem der Westen die Sanktionen etwas gelockert hat, hält Teheran einen wichtigen Teil des Atom-Abkommens ein: Die erste Fuhre mit angereichertem Uran hat das Land verlassen.
Länger als ein Jahr dauerte das Geiseldrama an der amerikanischen Botschaft in Teheran. Nun sollen die damaligen Opfer reichlich entschädigt werden. Das Geld kommt von Firmen, die Sanktionen gegen Iran und andere Länder umgingen.
In Iran werden von nächster Woche an gleich zwei neue Atomkraftwerke gebaut. Das macht Iran nicht alleine. Sondern der Staat hat Hilfe aus dem Osten.
Das Atmen fällt schwer, die Augen jucken: In Teheran bleiben die Schulen wegen dichten Smogs geschlossen. Auch Chinas Hauptstadt schlägt wegen gefährlich hoher Luftverschmutzung wieder Alarm.