Was getan werden muss
Warum die Vereinigten Staaten außenpolitisch an Einfluss verloren haben, aber die mit Abstand wichtigste Macht in der Welt bleiben werden. Eine Analyse und sechs Thesen nach dem 13. November 2015.
Warum die Vereinigten Staaten außenpolitisch an Einfluss verloren haben, aber die mit Abstand wichtigste Macht in der Welt bleiben werden. Eine Analyse und sechs Thesen nach dem 13. November 2015.
Saudi-Arabiens Verteidigungsminister muss sich gegen einen internen Widersacher profilieren – und greift deshalb zur großen Geste: einem Anti-Terror-Bündnis der sunnitischen Welt.
Immer mehr regionale und internationale Akteure greifen in die Kriege gegen Assad und den IS ein. Ein militärischer Sieg ist aber nicht in Sicht. Gibt es einen Ausweg?
An was für einem Militäreinsatz beteiligen wir uns da in Syrien? Gibt es eine Strategie? Und was ist mit den Waffen, die wir an Saudi-Arabien liefern? Ein Gespräch mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel.
Vor dem saudischen König Salman türmen sich die Probleme: Kriege im Norden und Süden des Königreichs, in Syrien und im Jemen; die Gefahr des IS und der niedrige Ölpreis. Aber ist der 80 Jahre alte König noch handlungsfähig? Oder längst dement?
In Iran arbeiten immer mehr Frauen außerhalb ihrer Familie. Ein einflussreicher islamischer Geistlicher findet das schlecht - aus mehreren Gründen.
Die niedrigen Ölpreise sind für Förderländer gefährlich, doch die Opec will trotz des Überangebots an Rohöl nicht an ihrer Förderpolitik rütteln. Die Gewinner sind die Verbraucher.
Ist es gerechtfertigt, dass der BND in einem Bericht vor Saudi-Arabien warnt? Die Bundesregierung ist verärgert - doch wenn das Land wirklich so „impulsiv“ handelt, wie der BND glaubt, muss das den Westen beunruhigen.
Weltpremiere auf Deutsch für einen historischen Roman aus Iran: Amir Hassan Cheheltans „Kalligraph von Isfahan“ ist eine unheimliche Versuchsanordnung über Moral und Kultur in Zeiten der Krise.
Die Opec hat den Ölpreis seit 2014 tief gedrückt. Sie steht kurz davor, die amerikanische Fracking-Konkurrenz in die Knie zu zwingen. Jetzt beginnt die Front immer stärker zu bröckeln. Der Ölpreis steigt vorsichtig.
Iran hat nach Feststellungen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mindestens bis 2003 Experimente angestellt und Technologien entwickelt, die für ein Atomwaffenprogramm notwendig sind. Für Washingrton ist das nicht überraschend.
Der Geheimdienst bezeichnet Saudi-Arabien als destabilisierenden Faktor. Das Königshaus verfolge eine „impulsive Interventionspolitik“. Vor allem den Verteidigungsminister beäugen die Agenten skeptisch.
Es sollte die Stunde der Flüchtlinge im deutschen Fernsehen werden: Tatsächlich haben die Einwanderer bei Maischberger anschaulich von ihren Schicksalen berichtet. Doch weder die Moderatorin noch die beiden anderen Gäste hörten ihnen offenbar zu.
Ob der Plan des französischen Präsidenten Hollande gelingt, eine schlagkräftige Allianz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat" zu bilden, muss bezweifelt werden. Zu unterschiedlich sind die Interessen der internationalen Akteure im syrischen Bürgerkrieg. Ein Gastbeitrag.
Das Teheraner Regime greift schon seit längerem mit eigenen Truppen in den Syrien-Konflikt ein. Bisher hat er seine Rolle aber eher heruntergespielt. Nun ändert sich aber die Medienstrategie des Landes: Seine Toten sollen endlich gewürdigt werden.
Der Westen könnte den „Islamischen Staat“ militärisch besiegen. Doch strategisch wäre damit wenig gewonnen. Um nachhaltige Erfolge zu erzielen, müssten Europa und Amerika eine schwierige Entscheidung treffen.
Ein Junge kommt aus Iran nach Deutschland. Er wird beinahe Profifußballer, gründet dann aber ein Elektro-Unternehmen in Neu-Isenburg, das er bis heute führt. Wenn er nicht gerade einen Film produziert.
Vor einem knappen Jahrzehnt wurde er im Irak gegründet, zuletzt haben sich immer mehr Dschihadistengruppen dem IS angeschlossen – in Nigeria, Somalia, im Sinai und in Afghanistan. Was verbirgt sich hinter dem „Islamischen Staat“? Ein Überblick.
Vertreter aus 17 Staaten haben in Wien über eine Lösung des Syrien-Konflikts beraten. Die Interessenlage ist höchst verworren. Doch der Schock der Anschläge in Paris könnte mehr Konstruktivität in die Gespräche bringen.
Was er hörte, spielte er nach und hat sich das Geigenspiel selbst beigebracht. Inzwischen hat Kiyanoosh eine beachtliche Fangemeinde und einen Produzenten.
Khadijeh Babakhani ist eine Studentin aus Teheran und kennt sich hervorragend mit Safran aus. Das ist bei weitem nicht nur ein Gewürz, sondern auch ein Arzneimittel.
Familie Talari macht Ferien in Golpayegan. Das ist eine kleine, von Bergen umgebene Stadt, die vier Autostunden entfernt von Teheran liegt.
Zieht sich Amerika aus dem Nahen Osten zurück, wird sich Europa politisch neu ausrichten müssen. Gerade in Syrien gilt es vor allem das Konfliktgeflecht zu durchdringen.
Zum ersten Mal seit der Unterzeichnung des Iran-Abkommens treffen sich Israels Premier und der amerikanische Präsident. Netanjahu will offenbar mit der Zusage von deutlich höheren Militärhilfen aus Washington wieder abreisen.
Marsieh Afcham wird die erste iranische Botschafterin seit fast vier Jahrzehnten. Sie leitet künftig die iranische Vertretung in Malaysia. Dort lobt man die Islamische Republik für das gezeigte „Vertrauen in Frauen“.
Wenn sich Außenpolitiker der Vereinigten Staaten und des Iran nicht mehr ganz so eisig gegenüberstehen, scheinen Vernichtungsparolen längst abgegeriffen. Irans Antiamerikanismus schwächelt zwar, aber er steht noch.
Die Deutsche Bank soll verbotene Geschäfte für Kunden aus Ländern wie Syrien und Iran abgewickelt haben. Nun hat das Institut einen Vergleich mit der amerikanischen Finanzaufsicht geschlossen.
Im ehemaligen Flughafen Tempelhof entsteht die größte Flüchtlingsunterkunft Berlins. In offenen Kabinen sollen bis zu 12 Personen schlafen. Privatsphäre gibt es praktisch nicht.
Auch nach dem Atomabkommen mit den Vereinigten Staaten gibt sich Irans Politik unversöhnlich gegenüber dem bisherigen Erzfeind. Auf einen kriegerischen Revolutionsslogan will die Mehrheit der Teheraner Abgeordneten nicht verzichten.
Viele ausländische Regierungen haben in Iran schon für ihre Unternehmen geworben. Nun eröffnet die bayerische Wirtschaft eine Auslandsvertretung. Allerlei Prominenz reist dazu an.
Am Bahnhof von Kabul brechen Tausende nach Deutschland auf, sie sehen keine Zukunft in ihrem Land. Terror und Perspektivlosigkeit treibt die Afghanen zur Flucht - doch viele schaffen es nur bis Iran.
Die Gespräche in Wien zur Beendigung des Krieges in Syrien haben begonnen. Für Bundesaußenminister Steinmeier könnte es „ein ganz wichtiger Tag für Syrien“ werden.
Showdown in Wien: Am Freitag treffen die Vertreter Irans und Russlands auf dem Syrien-Gipfel zum ersten Mal auf die Gegner Assads. Eine Annäherung zwischen den Konfliktparteien soll erreicht werden. Ob das gelingt?
Deutschland ist es gelungen, sein außenpolitisches Gewicht zu vergrößern. Beim Manama-Dialog kann Verteidigungsministerin von der Leyen darauf verweisen, dass die Bundesrepublik sich nicht mehr raushält. Ein Gastbeitrag.
Kehrtwende in der amerikanischen Syrien-Politik: Verteidigungsminister Carter hat signalisiert, dass die Vereinigten Staaten nun auch zu begrenzten Einsätzen am Boden bereit sind. Auch ein diplomatischer Kurswechsel zeichnet sich in Washington ab.
Der Plan soll zunächst auf einer Insel getestet werden. Der Iran ist nicht das einzige Land, in dem die Vorteile digitalen Bezahlens diskutiert werden.