Neues Netzwerk für integrationswillige Unternehmen
Flüchtlinge beschäftigen: Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie sie das angehen sollen. Ein neues Netzwerk soll ihnen nun helfen. Bloß wie genau?
Flüchtlinge beschäftigen: Viele Unternehmen wissen gar nicht, wie sie das angehen sollen. Ein neues Netzwerk soll ihnen nun helfen. Bloß wie genau?
Für Integration soll nun alles Geld der Welt da sein - und wenn es nach Gabriel geht, noch viel mehr. Fehlt nur noch, dass sich das Verteidigungsministerium zu Wort meldet und Geld für eine Fremdenlegion fordert.
Erst geriet die Europäische Währungsunion in die Krise, jetzt steht die Zukunft des Schengen-Raums auf dem Spiel. Wenn wir einheitliche europäische Antworten nicht finden, wird Europa, wie wir es kennen, zerbrechen und sich zu einer großen Freihandelszone zurückentwickeln.
Der SPD-Chef will Geld für alle, um dem Sozialneid auf Flüchtlinge vorzubeugen. Ein simples Kalkül für die Landtagswahlen. Die SPD wird aber wohl trotzdem heftig abgestraft. Das hat Gründe. Ein Kommentar.
Erst ein Deutschkurs, dann Qualifikationen sammeln, schließlich eine feste Stelle – aber so einfach ist es für Flüchtlinge nicht. Berliner Helfer können erzählen, warum.
Bei Maybrit Illner wird das Problem von CDU und SPD im polarisierten Landtagswahlkampf deutlich. Sie haben in der Flüchtlingskrise die Deutungshoheit über das wahlentscheidende Thema verloren.
Die Wohnsitzpflicht für arbeitslose Flüchtlinge ist notwendig, um Integration durchzusetzen. Das wird schwierig genug werden, weil es in den meisten Fällen heißt, ganz von vorne zu beginnen.
In der EU gilt das Recht auf freie Wahl des Wohnsitzes. Unter bestimmten Voraussetzungen darf Deutschland Migranten einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zufolge trotzdem vorschreiben, wo sie zu wohnen haben.
Der Psychotherapeut Wielant Machleidt über Migranten, die bei uns ein weiteres Mal die Pubertät durchleben, über die Gefahren unbehandelter Traumata und die Frage, ob man Fremdenhass therapieren kann.
Eine europäische Lösung der Flüchtlingskrise ist weiter nicht in Sicht – doch die Deutschen sind trotzdem optimistisch. In einer Umfrage glaubt die große Mehrheit, dass die Integration von Flüchtlingen in Deutschland gelingen wird.
In einer Grundsatzrede bekennt sich Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident abermals zur Asylpolitik von Kanzlerin Merkel. Nur die EU könne eine Lösung herbeiführen. „Überspannte Political Correctness“ sei aber auch gefährlich.
Weil die Hessische Landesregierung Geld für Inklusion und Ganztagsschulen braucht, kürzt sie in der Oberstufe. Eltern sehen das Abitur bedroht.
Der Streit in der Koalition spitzt sich zu; der Ton wird immer schärfer. Es geht um die Flüchtlingskrise und die Frage: Muss parallel zu den Ausgaben für Migranten auch mehr Geld für einheimische Bedürftige her?
Die Grünen in Rheinland-Pfalz halten an ihrem einwanderungsfreundlichen Kurs fest und wettern gegen die Flüchtlingspolitik von Julia Klöckner. Vor allem arbeiten sie sich aber an den „Rechtspopulisten und Halbnazis“ ab – an der AfD.
Der Frankfurter Rechtsanwalt Tim Kliebe kritisiert die neuen Bestimmungen im Asylpaket II und wirbt für den Schutz der Familie.
Generalsekretärin Katarina Barley fordert, die Haushaltsüberschüsse zu nutzen. Würden nicht zwischen drei und fünf Milliarden Euro für die Integration veranschlagt, könnten die Sozialdemokraten dem Haushalt nicht zustimmen. Notfalls müsse Deutschland neue Schulden machen.
Die Kosten für die Deutschkurse haben sich auf 400 Millionen Euro vervierfacht – ging bei der Vergabe alles mit rechten Dingen zu?
Der Entwicklungsökonom Paul Collier zweifelt an der Integrationsbereitschaft der Flüchtlinge. Er sagt: Deutschland rettet die Falschen.
Viele fragen sich, was angesichts des schnellen Wandels ihrer Lebensverhältnisse an Verbindlichem oder Verbindendem bleibt. Sicher die Bindekräfte der Nationen Europas. Auf sie werden die Europäer nicht verzichten dürfen, wenn sie gemeinsam handlungsfähig bleiben und die Aufgaben lösen wollen, die sich ihnen durch die Globalisierung stellen.
Im sächsischen Bautzen gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Die Migrationsbeauftragte Özoguz äußert sich entsetzt, dass es „zu Szenen kommt, in denen ein Mob applaudiert, weil ein Flüchtlingsheim brennt“.
Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose haben eines gemeinsam: Beide Problemgruppen sind am Arbeitsmarkt schwer vermittelbar. Das wird sich mit Geld alleine nicht ändern lassen.
Die wahren Integrationsverweigerer sind innerdeutsch: Wer saubere Straßen, Vorgärten, Hecken und Neubaugebiete ablehnt, sollte besser nicht anderen erklären, was dieses Land im Innersten zusammenhält.
Nach Protesten rückt die Parteispitze in ihrem neuen Integrationskonzept von ihren Forderungen zum Mindestlohn ab. Nur Regeln für Praktika sollen angepasst werden.
Nach dem Aufschrei der SPD über das Integrationskonzept der Union hat die CDU/CSU-Fraktion jetzt eine abgeschwächte Version beschlossen – SPD-Chef Gabriel wirft dem Koalitionspartner vor, die Kosten der Integration zu verschweigen.
Der Europäische Sozialfonds stellt Mittel für Sozialprogramme bereit - auch für die Integration von Flüchtlingen. Deutschland erhält nur 8,7 Prozent aus dem Topf. Angesichts der vielen Flüchtlinge sorgt die Verteilung der Mittel in Berlin für Kopfschütteln.
Peter Graf Kielmansegg behandelt zentrale Fragen der europäischen Einigung: Lässt sich die EU demokratisch verfassen? Welche Auswirkungen hat die Euro-Krise? Braucht Europa Grenzen?
Mit Mühe und Not haben sich Union und SPD gerade erst auf ein Asylpaket II geeinigt. Doch beim Thema Integration bricht abermals Streit aus. Die SPD-Linke wirft der CDU „Politik ohne Verstand“ vor. Und Altkanzler Schröder präsentiert eine Agenda 2020.
Die CDU will für Flüchtlinge Ausnahmen beim Mindestlohn zulassen. Das wäre sinnvoll. Doch solange die SPD selbst marginale Lockerungen als „dumm“ abwehrt, wird sich nichts bewegen.
Nach den Plänen der CDU sollen Flüchtlinge erst nach sechs Monaten im Job den Mindestlohn bekommen. Derzeit gilt eine solche Mindestlohn-Ausnahme nur für Langzeitarbeitslose.
Von einer „Zerreißprobe“ für die EU ist nun oft die Rede. Ich bezweifle, dass wir gut beraten sind, ihren Zerfall an die Wand zu malen. Sprechen aber muss man darüber, dass Europa diese Bewährungsprobe meistern kann. Ein Gastbeitrag.
Hamburg reagiert auf den Flüchtlingsstrom mit dem Bau neuer Unterkünfte. 5600 Wohnungen sollen bis Jahresende bezugsfertig sein. Die Hamburger wehren sich dagegen – aus Angst vor den sozialen Brennpunkten der Zukunft.
Viele Spätaussiedler fühlen sich von den neu in Deutschland ankommenden Flüchtlingen bedroht und von den deutschen Medien betrogen. Nach 20 Jahren erfolgreicher Integration droht die Entfremdung - fleißig befeuert von Moskau.
Die Einwanderungswelle belastet den Arbeits- und Wohnungsmarkt in Deutschland. Doch eine Entfesselung der Marktkräfte könnte bei der Integration der Flüchtlinge Wunder wirken. Wenn nur nicht die Bürokratie im Weg stünde. Ein Gastbeitrag.
Das Motto „Wir zusammen“ soll weitere Unterstützer locken. Aber noch bleiben viele Versprechen kümmerlich.
Eigentlich braucht es kein neues Gesetz zur Integration von Flüchtlingen. Das Aufenthaltsgesetz regelt alles nötige. Das Problem ist nur: Jeder kommt ins Land.
Im schweizerischen Egerkingen müssen Schüler auch in der Pause Deutsch reden. Wenn Kinder und Eltern nicht mitmachen, setzt es was.