Jetzt antworten wir
In der Flüchtlingsdebatte haben sich manche Leser und Journalisten entfremdet. Im ersten Teil haben wir bei Lesern nachgefragt, warum das so ist. Im zweiten Teil nehmen wir Stellung – zu zwei besonders heiß diskutierten Aspekten.
In der Flüchtlingsdebatte haben sich manche Leser und Journalisten entfremdet. Im ersten Teil haben wir bei Lesern nachgefragt, warum das so ist. Im zweiten Teil nehmen wir Stellung – zu zwei besonders heiß diskutierten Aspekten.
Der Bundestag verhandelt über das Integrationsgesetz, Bund und Länder gegen schärfer gegen Steuerbetrug über Briefkastenfirmen vor und das Landgericht Koblenz verhandelt über angebliche Mängel am Sturmgewehr G36.
Der AfD-Politiker Jörg Meuthen gibt sich gewohnt handzahm. Sein Versuch, Gauland zu rehabilitieren, missglückt aber. Es sei denn, man hält Naivität für eine überzeugende Erklärung.
Der grüne Landesvater Winfried Kretschmann hat nach seiner Wiederwahl in seiner ersten Regierungserklärung ein klares Bekenntnis für Europa und gegen rechten Populismus abgelegt. Doch die wichtigste Priorität in der Landespolitik soll anders lauten.
Sie ist in aller Munde: die Frage, wie Ausländer in Deutschland integriert werden können. Allerdings stellt sie sich nicht für alle nach Deutschland ...
Nachdem der stellvertretende AfD-Vorsitzende Gauland den Fußball-Nationalspieler Boateng beleidigt hat, versucht sich die Parteispitze in Schadensbegrenzung. Die Äußerung könnte den Machtkampf in der Partei weiter befeuern.
Das Integrationsgesetz ist für Menschen gedacht, die wir aufgenommen, aber die wir uns nicht ausgesucht haben. Das ist auch der Unterschied zu einem Einwanderungsgesetz.
Die Architekturbiennale hat das Motto „Reporting from the Front“. Das klingt, als widme sie sich dem drängenden Flüchtlings-Thema. Doch davon sieht man in Venedig nicht viel. Gibt es keine Ideen?
Offenbach sei hässlich und laut, habe viele Arbeitslose und viel Kriminalität, lautet das gängige Vorurteil. Jetzt feiert der deutsche Pavillon auf der Architekturbiennale in Venedig ausgerechnet Frankfurts wilder Schwester als Stadt der Zukunft.
In Berlin findet ein Sondertreffen der Ministerpräsidentenkonferenz zu den Themen Flüchtlinge, Integration und Umgang mit minderjährigen Schutzsuchenden statt. In Barcelona ist derweil Prozessbeginn für den Fußballstar Lionel Messi wegen des Verdachts des Steuerbetrugs.
Heute beginnt in Venedig die 15. Architekturbiennale. Ein Frankfurter Team des Deutschen Architekturmuseums fragt dort in ihrer Ausstellung: Wie kann Integration gelingen?
Die hermetischen Grenzschließer und die enthusiastischen Grenzöffner hatten beide Gründe für ihr Handeln - rechtliche, demokratische, mediale und moralische. Ein Rendezvous mit der Globalisierung indes hatten beide Seiten.
Die Bundesregierung hat heute ein Integrationsgesetz beschlossen. Zentraler Bestandteil: Eine Wohnortzuweisung. Das gab es schon einmal – für Spätaussiedler. Was hat das damals gebracht?
In der Bredouille zwischen Putin und Conchita Wurst: Ein bulgarischer Philosoph und ein österreichischer Historiker erklären, warum viele Osteuropäer dem Westen nicht mehr nacheifern wollen.
„Wenn du dich reinhängst, wird was aus dir“: So beschreibt Wirtschaftsminister Gabriel das Versprechen des neuen Integrationsgesetzes. Das sind die wichtigsten Punkte des Entwurfs für ein Integrationsgesetz.
Die SPD hält das Integrationsgesetz für ein neues Einwanderungsgesetz. Warum nur? Beim Thema Einwanderung geht es um eine ganz andere Frage.
Ein Integrationsgesetz soll die Eingliederung von Migranten und Flüchtlingen deutlich verbessern. Einwanderern wird künftig mehr abverlangt als bisher. Darauf haben sich Union und SPD auf ihrer Koalitionsklausur geeinigt.
Abgeschieden und mitten im Wald: Die Flüchtlingsunterkunft im vorpommerschen Rothenklempenow stößt auf Widerwillen. Doch auch die Nähe zur polnischen Grenze sorgt für Konflikte.
Der Staat ist nicht stark, wenn es um gesellschaftliche Integration geht. Der Gesetzgeber taugt nicht zum Retter des Abendlandes. Was die Gesellschaft zusammenhält, muss man klären, bevor Integration zur Pflicht gemacht wird.
Weniger Einkommen, weniger Wohnraum, weniger Bildung: Die Lebensverhältnisse vieler Migranten sind schwierig – auffällig stark gilt das für Bürger türkischer Herkunft.
Der CDU-Fachausschuss spricht sich gegen eine Vorrangprüfung für Flüchtlinge aus. Die Partei will den Arbeitsmarktzugang erleichtern und fordert dafür mehr Integrationswillen.
Bei der Integration hunderttausender Kinder aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan kommt der Schule eine Schlüsselrolle zu. Nun gibt es Streit, ob Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention bei der Bildung übererfüllt.
Die Skandinavier geben Milliarden für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt aus. Eine neue Studie fördert aber Ernüchterndes zu Tage.
München macht eine Flüchtlingsoper mit authentischem Personal – der Witz dabei: Jeder soll sich seiner Rolle entsprechend verhalten. Das gelingt auf interessante Art und Weise.
Franziskus grüßt in alle Richtungen: Im laxen Stil päpstlichen Schreibens „Amoris laetitia“ droht nun die kirchenrechtliche Anerkennung der Piusbrüder. Was für ein „neuer Humanismus“ soll das bitte sein?
Integration per Gesetz verordnen oder der Zuwanderung ihren Lauf lassen: Das ist bei „Anne Will“ die Frage. Spannend wird es, als es um den Islam geht - und Frauke Petry nicht mehr weiter weiß.
„Viele wollen sich gar nicht integrieren“, sagt Jens Spahn über Muslime. Der CDU-Politiker habe auf der Straße selbst negative Erfahrungen mit Macho-Gehabe gemacht.
Papst Franziskus hat Europa angesichts der Flüchtlingskrise zu einem neuen Humanismus aufgerufen. Er träume „von einem Europa, in dem das Migrantsein kein Verbrechen ist“.
Wer sich in Deutschland integrieren soll, braucht nicht nur ein Dach über dem Kopf. Er braucht ein Zuhause. Darum müssen sich unsere Städte verändern.
Die Studie „Migration und Integration“ kommt zur rechten Zeit. Denn was die Wissenschaftler über die Einwanderung nach Deutschland herausgefunden haben, könnte manche Überfremdungsangst dämpfen.
Ärmer, aber glücklicher: Einwanderer haben oft weniger Geld und ein niedrigeres Bildungsniveau, zeigt der Datenreport des Statistischen Bundesamts. Trotzdem sind sie optimistischer und zufriedener als die Muffel-Deutschen.
Der Soziologe Ruud Koopmans kritisiert, dass sich muslimische Migranten zu wenig anpassen würden. Multikulti hält er für fatal, Merkels Türkei-Politik ebenso. In Deutschland wird er bislang kaum gehört – und er ahnt, warum.
Mit zwei Förderprogrammen bereitet die Frankfurt University of Applied Sciences Flüchtlinge auf ein Studium vor. Für eines der beiden brauchen die Teilnehmer noch nicht mal ein ausländisches Abitur.
Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will Flüchtlinge vermehrt auf dem Land unterbringen. Im Interview mit der F.A.Z. spricht er über die ländliche Willkommenskultur, die Konkurrenz der AfD und Grenzkontrollen am Brenner.
Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland behauptet, der Islam sei nicht integrierbar. In der Debatte bei Maybrit Illner stößt er mit der Behauptung auf Widerspruch.
Die CDU windet sich um das Eingeständnis, dass der Staat erfolgreiche Integration nicht im Alleingang richten kann. Sie müsste deshalb auch über Qualität und Grenzen der Einwanderung nachdenken. Ein Kommentar.