Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit
Die Wanderungen innerhalb der EU sorgen nicht nur in Britannien für Verwerfungen. Auch Migration braucht Maß und Mitte: Europa muss seine erfolgreichen Sozialmodelle schützen.
Die Wanderungen innerhalb der EU sorgen nicht nur in Britannien für Verwerfungen. Auch Migration braucht Maß und Mitte: Europa muss seine erfolgreichen Sozialmodelle schützen.
Im Schweizer Tösstal treffen sich Menschen aus acht Nationen im Café International. Der Austausch in einem kleinen Dorf hat Schule gemacht.
Überschuldete Haushalte, soziale Verwerfungen: Viele Kommunen kämpfen ohnehin darum, für ihre Bewohner gute Lebensbedingungen zu schaffen. Jetzt kommen noch Flüchtlinge hinzu. Das Beispiel Essen.
Früher hat Asaad Al Azem in Syrien Autos verkauft. Heute macht er das in Augsburg. Geschichten wie seine zeigen, wie Flüchtlinge in Deutschland Arbeit finden können – und welche Hürden dabei mitunter bestehen.
Thomas de Maizière verlangt von Migranten, sich nicht in ihren Gemeinschaften abzuschotten: Sie sollen sich Deutschland zugehöriger fühlen. Der Innenminister plädiert für stärker begrenzte Toleranz.
Hessen erhält vom Bund 22 Millionen Euro für zwei Jahre, um 3700 Geflohene fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Diese erhalten für gemeinnützige Jobs nur einen Bruchteil.
Der Ausnahmezustand, den die Flüchtlingskrise in ganz Deutschland hervorgerufen hat, scheint vorbei zu sein. Der Flüchtlingsstrom ebbt ab, und in vielen Bereichen zeichnen sich feste Strukturen ab, die das Zusammenleben regeln.
Die Bürger sind skeptisch, ob ihr Land die massenhafte Einwanderung verkraftet. Der Politik trauen sie die Lösung des Problems nicht zu. Ein Gastbeitrag.
Die EU ist in den Augen ihrer Bürger zum Förderer einer unfairen Modernisierung geworden, die einigen wenigen nützt. Sie kann das Vertrauen nur zurückgewinnen, wenn sie die Menschen vor den sozialen Verwerfungen der Globalisierung schützt.
Das von Bundestag und -rat noch vor der Sommerpause verabschiedete Gesetz zur „Digitalisierung der Energiewende“ hat einige Vorteile – und übertrifft laut einer Studie die Erwartungen der Branche. Ein Überblick über die geplanten Neuregelungen.
Viele Unternehmen wollen Flüchtlingen Chancen geben. Das ist in der praktischen Umsetzung nicht immer einfach. Eine Studie und ein Integrationsplan zeigen, wo es hakt.
Mit seiner Firma will der Unternehmer Florian Kuhn Flüchtlingen bei der Integration in den Arbeitsmarkt helfen. Dabei macht er schlechte, aber vor allem gute Erfahrungen.
Bayern kann Flüchtlingen seit Donnerstag einen Wohnsitz vorschreiben. Auch Frankfurt fordert eine solche Wohnsitzauflage. Noch hat die Landesregierung aber nicht entschieden.
Das neue Integrationsgesetz macht es möglich: Die Zuweisung eines Wohnsitzes für Flüchtlinge. Doch noch weiß Hessen nicht, wie es mit dieser neuen Freiheit umgehen soll.
Was früher für Deutsche der Himmel über Ostpreußen war, ist für die Syrer der Basar von Aleppo: In seiner Rede am Tag der Heimat weist Joachim Gauck darauf hin, was Flüchtlinge von damals und heute verbindet.
14 Millionen Deutsche sind nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat geflohen oder vertrieben worden. Mehr als 70 Jahre später geht es um die Eingliederung Hunderttausender Flüchtlinge. Vor Deutschland stehe noch viel Arbeit, sagt der Bundespräsident.
Wer soll überhaupt in Deutschland integriert werden? Dass diese Frage auch ein Jahr nach „Wir schaffen das“ noch unbeantwortet ist, wurde bei Maybrit Illner offensichtlich.
Einen Katalysator für Integration setzte schon die Antike erfolgreich ein: Was unsere Politiker vom Bürgerrecht bei den Griechen und Römern lernen könnten. Ein Gastbeitrag.
Mit einem Ausbildungsprogramm für Syrer will die Bundeswehr einen Beitrag zur Integration leisten. Doch das Interesse daran ist geringer als gedacht.
Nach der Kommunalwahl ist die Koalition endlich handlungsfähig. Was sie vorhat, verraten die drei Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD und Grünen.
Ob die Integration der vielen Flüchtlinge gelingt, hängt wesentlich davon ab, ob sie Arbeit finden. Nachdem die F.A.Z. eine dramatische Zahl über die Großkonzerne aufdeckte, macht nun die nächste die Runde.
Wie wird es zehn Jahre nach Merkels Satz „Wir schaffen das“ um die Flüchtlinge in Deutschland stehen? Ist die Integration von Hunderttausenden Migranten gelungen? Oder ist Deutschland ins Chaos gestürzt und Europa abgeschottet? Ein Ausblick in zwei Szenarien.
Über die Flucht von Migranten wird viel berichtet. Doch wie sieht die Integration hier aus? Die Autorin Antonie Rietzschel beschreibt das Leben zweier syrischer Brüder nach der Flucht .
Die EU sollte die Brexit-Entscheidung nicht reflexartig mit mehr Integration beantworten, denn das könnte die Fliehkräfte stärken. Reformideen aus dem Sachverständigenrat.
Die Zweifel mehren sich, wie viel die Flüchtlinge dem deutschen Arbeitsmarkt bringen. Die Arbeitgeber fordern eine Lockerung der Gesetze. Und ein prominenter Ökonom glaubt: Die Neuankömmlinge müssen noch viel lernen.
Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl geht SPD-Chef Sigmar Gabriel deutlich auf Distanz zu Angela Merkel. Der Kanzlerin wirft er schwere Fehler in der Flüchtlingspolitik vor und greift indirekt eine Forderung der CSU auf
Trotz der Herkulesaufgabe der Integration der Flüchtlinge steht der Staat dem radikalen Islam bisher planlos gegenüber. Es wird Zeit aus den Fehlern zu lernen. Ein Gastbeitrag von Ahmad Mansour und Cem Özdemir.
Hat die Flüchtlingsdebatte die Wirkung eines nationalen Jungbrunnens? Das Buch „Die neuen Deutschen“ erzählt von einem Land, das seine besten Zeiten noch vor sich hat.
Weil die Schülerzahl durch Flucht und Zuwanderung steigt, hat die Landesregierung 1100 neue Lehrerstellen geschaffen. Doch damit sind nicht alle Probleme gelöst.
Für den Sender 3sat toure ich weiter durch die Republik. In Offenbach zeigt mir ein marokkanischer Rapper, was weltoffenes Schubladendenken bedeutet.
Integration mal anders: Wie zwei Deutsch-Türken den Deutschen Köfte und andere Köstlichkeiten näher bringen.
Am Abend tagen die Landesinnenminister. Viele wollen ein Burka-Verbot, Bundesinnenminister de Maizière lehnt das ab. Jetzt bekommt er Rückhalt von der Kanzlerin.
Die großen Unternehmen sollten sich an Handwerk und Mittelstand ein Vorbild nehmen, so SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann. In der Wirtschaft verweist man vor allem auf ein Kernproblem.
Dank Internet ist Integration auf dem Dorf keine Notwendigkeit mehr. Kein Wunder, wenn dort manchem nichts mehr als die Kultur der Alteingesessenen verhasst ist.
Um die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu beschleunigen, lädt die Kanzlerin wichtige Konzernlenker ein. Sigmar Gabriel hatte zuvor die mangelnde Bereitschaft der Wirtschaft kritisiert, Geflüchtete einzustellen.
Einmal mehr fordern Unionspolitiker die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft. Aber würde das etwas an mangelnder Loyalität zum Staate ändern?