Eine unglaubliche Gleichmacherei
Warum werden Wesensmerkmale wie Behinderung, Begabung oder sexuelle Identität wegdiskutiert? Das Neueste aus dem Paradiesgärtlein der Inklusion.
Warum werden Wesensmerkmale wie Behinderung, Begabung oder sexuelle Identität wegdiskutiert? Das Neueste aus dem Paradiesgärtlein der Inklusion.
Die Heiligenstockschule in Hofheim nimmt in pädagogischen Fragen eine Vorreiterrolle ein. Jetzt hat die Schule einen Neubau erhalten, durch den die Bedingungen noch besser werden sollen.
Inklusion richtet sich auf mehr als gemeinsamen Schulunterricht von Kindern mit und ohne Behinderung oder schlichte Integration von bislang Benachteiligten in die bürgerlich-liberale Ordnung. Es ist die Ordnung selbst, die verändert werden soll.
Die neueste Idee aus dem Paradiesgärtlein der Inklusion: Tiere sollen zu Mitbürgern ernannt werden. Davor steht die Nivellierung aller Unterschiede.
„Inklusion“ für Behinderte ist eins der Worte, mit denen heute um Werte gestritten wird. Und weil die Wortvehikel, auf denen die Streiter dabei sitzen, so groß sind, kommt leider vieles unter die Räder.
Es ist ein hehres Ideal: Kinder mit und solche ohne Behinderung sollen gemeinsam unterrichtet werden. Doch Lehrer und andere Fachleute sagen: Das hilft keinem der Schüler wirklich.
Wer behinderte Kinder wirklich ernst nimmt, darf sie nicht leichtfertig zum Scheitern im Schulalltag verdammen, sondern muss erreichbare Ziele in jedem einzelnen Fall definieren. Doch das wollen die radikalen Befürworter der Inklusion nicht wahrhaben.
Die Inklusion ist bei „Günther Jauch“ angekommen. Ein Kind mit Behinderung kann nicht immer aufs Gymnasium gehen. Nicht nur das Kind selbst könnte davon überfordert sein, auch Lehrer und Mitschüler.
Zur Kommunalwahl setzt die SPD in Nordrhein-Westfalen ganz auf Hannelore Kraft. Doch die Themen Inklusion, G8 und die Sanierung der kommunalen Finanzen sorgen für Ärger.
Das Kultusministerium in Baden-Württemberg steht wieder einmal zwischen den Fronten. Es muss in einer hitzigen Diskussion um die Frage vermitteln: Soll ein Kind mit Down-Syndrom das Gymnasium besuchen dürfen?
Bei der Inklusion tritt Hessen auf der Stelle, das besagt eine neue Bertelsmann-Studie. Zwar besuchen immer mehr Kinder mit Förderbedarf reguläre Schulen. Allerdings verlieren die Sonderschulen nicht an Bedeutung.
Körperlich behinderte Kinder am Gymnasium sind keine Seltenheit mehr. Aber was ist mit geistig Behinderten? Hier scheiden sich die Geister, wie ein Fall aus Baden-Württemberg zeigt.
Vor 25 Jahren wurde in Frankfurt die Idee geboren, Sehende durch vollkommen dunkle Räume zu schicken, um ihnen die Welt der Blinden nahezubringen. Für das Jubiläumsjahr haben sich das Dialog-Museum und seine Dachgesellschaft viel vorgenommen.
Noch immer werden die meisten Kinder mit Behinderungen an Förderschulen statt an Regelschulen unterrichtet. Fachleute der Unesco bescheinigen Deutschland darum einen erheblichen Rückstand bei der inklusiven Bildung.
Nachdem über Inklusion lange geredet wurde, geht es mit dem gemeinsamen Unterricht aller Schüler nun los. Für einen schrittweisen Wandel sollten die Förderschulen einbezogen werden.
In Hessen soll es nun vier statt ursprünglich zwei Modellregionen für Inklusion geben. Damit werden einige Förderschulen schließen. Doch Widerstand regt sich - auch von eher inklusionsfreudiger Seite.
h.r. DARMSTADT. Erstmals in der Bundesrepublik soll an der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) ein Masterstudiengang eingerichtet werden, der so etwas wie ...
reb. DÜSSELDORF, 16. Oktober. Der nordrhein-westfälische Landtag hat am Mittwoch ein Gesetz zum gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten ...
Gehe die Entwicklung weiter wie bisher, stehe die Inklusion in Hessen vor dem Scheitern. Das kritisieren Wissenschaftler, Eltern und Gewerkschafter in einem „Schwarzbuch“.
FRANKFURT. Ein Wort, das vor fünf Jahren noch die wenigsten einzuordnen wussten, ist mittlerweile in aller Munde: Inklusion.
ler. WIESBADEN. Ob Schulfrieden, echte Wahlfreiheit zwischen G8 oder G9, gemeinsamer Unterricht für Behinderte und Nichtbehinderte oder Ganztagsschulangebote - ...
In Thüringen strebt die Regierung die schnelle Inklusion an - die Eingliederung von Kindern mit besonderem Förderbedarf in den allgemeinen Unterricht. Der Widerwille von Eltern und Lehrern ist beträchtlich.
Spätestens seit der Diskussion um die Abschaffung des Sitzenbleibens und der bereits begonnenen Einführung der Inklusion in das Regelschulsystem steht die
dhub. Offenbach. „Integration heißt Anpassung“, sagt Aaron. Inklusion dagegen bedeute, gegenseitig voneinander zu lernen.
Mit der wichtigsten Neuerung des Schuljahres waren große Hoffnungen verknüpft. Doch ausgerechnet Schulen, die behinderte Kinder zuvor erfolgreich integriert haben, beklagen Rückschritte. Drei Beispiele aus Frankfurt.
jjo. WETTERAUKREIS. Die Förder- und Regelschulen im östlichen Teil der Wetterau sollen beim gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern ...
HAMBURG. Am Anfang sei das Sitzen doch sehr gewöhnungsbedürftig gewesen, sagt Mark Siebeck, oder besser: die Sitzhaltung.
bie. HOCHTAUNUSKREIS. Das Prinzip der Inklusion, also das selbstverständliche gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern, hat konkrete ...
Die SPD will die Inklusion an Hessens Schulen mit einem neuen Gesetz forcieren. Grundsätzlich finden das bei einer Anhörung zwar viele Experten richtig. Ungelöst bleibt aber die Finanzierung.
Auf dem Evangelischen Kirchentag in Hamburg hat Bundespräsident Gauck zwei prominente, redefreudige Mitdiskutanten in einem Forum über die Inklusion von Menschen mit Behinderungen - und trägt es mit schmunzelnder Fassung. Beifall gab es dann für alle drei.
Danken möchte ich für die beiden Beiträge „Das Ziel ist richtig, doch als Weg kann Inklusion falsch sein“ und „Vom pädagogischen Takt und der Kunst der
Seit rund drei Jahren debattieren wir in Deutschland über „Inklusion“, also um die Beschulung behinderter Heranwachsender im regulären Schulwesen.
Rückblende in die Neunziger: Wie der eigene Habitus und Klischeedenken feine Unterschiede schaffen, die dazu führen, dass Inklusion von Ost nach West nicht gelingt.
Eine Wissenschaftlerin kritisiert den Stand der Inklusion an Hessens Schulen. Sie will die Debatte zu einem Wahlkampfthema machen.
trau. Frankfurt. Der Zusammenschluss „Inklusionsbeobachtung Hessen“ hat der Landesregierung vorgeworfen, nicht genügend dafür zu tun, dass behinderte zusammen ...
höv. MAIN-TAUNUS-KREIS. In den Schulen des Main-Taunus-Kreises gehen relativ viele behinderte Schüler in eine Klasse mit anderen Kindern und Jugendlichen.