CDU sieht Grenzen bei der Inklusion
trau. Wiesbaden. Der neue schulpolitische Sprecher der CDU, Günter Schork, hat sich für die Beibehaltung von Förderschulen ausgesprochen.
trau. Wiesbaden. Der neue schulpolitische Sprecher der CDU, Günter Schork, hat sich für die Beibehaltung von Förderschulen ausgesprochen.
Kultusministerin Nicola Beer (FDP) will die Inklusion behinderter Schüler in hessischen Schulen behutsam verwirklichen. Der Verzicht auf Förderschulen wäre ein Fehler, sagt sie.
Manchem gilt Inklusion als Zauberwort, das eine neue pädagogische Epoche einläuten soll. Erzwungene Gemeinsamkeit aller hilft aber weder den behinderten noch den nichtbehinderten Kindern.
Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD), derzeit Präsident der Kultusministerkonferenz, will Vorreiter bei der Inklusion sein und schafft die sonderpädagogischen Gutachten ab.
Samuel geht auf die Regelschule, obwohl er behindert ist. Karl hingegen ist auf der Förderschule gut aufgehoben, glaubt sein Vater. Was ist nun besser? Vom Für und Wider der Inklusion.
Die Lehrerversorgung und das Recht behinderter Schüler am gemeinsamen Unterricht waren Themen eines Treffens hessischer Eltern mit Bildungspolitikern.
Es herrscht Einigkeit darüber, viel mehr Förderschüler an Regelschulen zu unterrichten - aber die Art und Weise ist strittig. Soziale Integration stellt sich dadurch nicht automatisch ein.
Die Eingliederung behinderter Schüler in den Regelunterricht ist nach Ansicht der Kultusministerin eine Langzeitaufgabe.
Wäre es besser gewesen, die Inklusion gar nicht erst ins Schulgesetz aufzunehmen? Das wäre schon deshalb nicht gegangen, weil Deutschland die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ratifiziert.
Mehrere tausend Frankfurter Schüler protestieren gegen Kürzungen im Gemeinsamen Unterricht.
Jugendliche mit Behinderung finden oft keinen Ausbildungsplatz. Die Landesregierung will helfen. Doch Experten und Praktiker sehen das neue Programm mit Skepsis.
Bürsten binden ist Geschichte: Immer mehr schwerbehinderte Menschen arbeiten in ganz „normalen“ Betrieben. Ohne staatliche Hilfe geht es meistens aber nicht.
An vielen Schulen wird zurzeit über das gesprochen, was offiziell als Inklusion bezeichnet wird. Das Wort stammt vom lateinischen includere, also einschließen, und bedeutet, dass niemand ausgeschlossen werden darf.
Es geht nicht darum, gegen die gesellschaftliche Integration von Behinderten zu fechten. Aber unter dem Stichwort der Inklusion wird derzeit das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Anders gesagt: Nach dem kontrafaktischen Motto "Es ...