NRW setzt nun doch auf Förderschulen
Die neue NRW-Bildungsministerin stellt im Gespräch mit der F.A.Z. ihren Plan vor, wie Inklusion im größten Bundesland gelingen soll. Sie widerspricht dabei der Vorgänger-Regierung.
Die neue NRW-Bildungsministerin stellt im Gespräch mit der F.A.Z. ihren Plan vor, wie Inklusion im größten Bundesland gelingen soll. Sie widerspricht dabei der Vorgänger-Regierung.
Unternehmen haben die Wahl: Menschen mit Behinderung beschäftigen oder eine Strafe zahlen. Eine neue Studie zeigt jetzt, welche Betriebe und Branchen sich häufiger freikaufen.
Die Inklusion wird ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht: Die meisten Lehrer fühlen sich laut einer neuen Umfrage schlecht vorbereitet und überfordert. Sie haben einen deutlichen Appell an die Politik.
Wieder sind die Schulen zum Schauplatz einer Ideologie geworden. Das Opfer: die Förderschulen. Dabei konnten sich Kinder mit Lernbehinderungen dort oft besser entfalten.
„So lange die Ressourcen nicht ausreichen, kann Inklusion nicht vollständig umgesetzt werden“, mahnt die FDP im hessischen Landtag. Aber dabei belässt sie es nicht.
Julia Latscha hat eine schwerbehinderte Tochter, die manchmal über Stunden brüllt. Ein Gespräch über den schwierigen Alltag, starrende Menschen und die Vorteile der Förderschule.
Die Lehrer schlagen Alarm: Inklusion, Flüchtlingskinder, Apathie – guter Unterricht sei kaum noch möglich. Und die Klassen würden nicht ausreichend unterstützt. Eine Betroffene erzählt.
Der fünfmalige Paralympics-Sieger Michael Teuber spricht im F.A.Z.-Interview über seinen Kampf für Inklusion und Gleichstellung im Hochleistungssport, Verhinderer in den Verbänden und einen erhofften Meilenstein.
Die sprachliche Integration von Frauen in Gesetzen, ihre Inklusion, droht andere Gruppen auszugrenzen.
Fast punktgenau fünfhundert Jahre nach der Lutherschen Reformation wird in der katholischen Kirche ein zweiter Bruch mit der überlieferten autoritativen Lehre diskutiert. Ist Franziskus der nächste große Reformator?
Im ZDF geht eine gelungene bayrisch-österreichische Ermittlung in Serie: „Die Toten von Salzburg“ bietet viel Lokalkolorit und ein neues Polizistentraumpaar im grenzüberschreitenden Ermittlerverkehr.
Aggressiv, laut und störend, im Unterricht eine Last: Unter solchen Schülern sind viele Autisten mit einer Inselbegabung. In Dieburg finden sie Hilfe.
Silvia Krüger hat das Downsyndrom. Weil niemand sie einstellen wollte, eröffnete sie mit ihrer Mutter kurzerhand einen eigenen Imbiss im Vorgarten.
Weil die Hessische Landesregierung Geld für Inklusion und Ganztagsschulen braucht, kürzt sie in der Oberstufe. Eltern sehen das Abitur bedroht.
Die Kürzungen für gymnasiale Oberstufen sollen bestehen bleiben. Durch Investitionen in Ganztagsschulen, Inklusion und Integration werde die Chancengleichheit erhöht, so das Argument. Lehrer-, Eltern- und Schülerverbände protestieren weiter.
Mit Downsyndrom zum Gesicht einer Kosmetikfirma werden oder als Rollstuhlfahrer die Laufstege erobern: Die Modebranche entdeckt Minderheiten als Models.
Mehr als 300.000 Menschen arbeiten in Deutschland in Werkstätten für Behinderte. Diese haben ihr Image von Verwahrstätten längst abgelegt. Ein Beispiel aus Duisburg überrascht mit eigenen Restaurants und sogar einem Modelabel.
Nach sechs Wochen Ferien beginnt der Unterricht. Die hessischen Schulen stehen vor Herausforderungen: Der Pakt für den Nachmittag, die Inklusion und die Aufnahme von Flüchtlingskindern.
Nachdem die IAAF Athleten mit Prothesen den Start bei Olmypischen Spielen und Weltmeisterschaften untersagt hat, üben der DLV und Weitspringer Markus Rehm Kritik am Leichtathletik-Weltverband.
Können Kinder mit einer geistigen Behinderung auf einer Regelschule bleiben, wenn sie älter werden? Inklusion nach Klasse vier ist selten, aber sie ist möglich.
Mit einem Aktionsplan will die Landesregierung von Baden-Württemberg die Gleichstellung von Behinderten vorantreiben. Alle 44 Land- und Stadtkreise sollen verpflichtet werden, Behindertenbeauftragte einzustellen. Wie viel das kostet, ist unklar.
Flüchtlinge, Wohnungen, Krankenhäuser, Inklusion – die Sorgen der Kommunen nehmen zu, je größer die Ansprüche an die Daseinsvorsorge des Staates und damit an die kommunale Selbstverwaltung werden.
Es gibt so gut wie nichts, was es nicht gibt im Netz der Netze: Geniales, Interessantes, Nützliches und herrlich Überflüssiges. Diesmal: das Kuriositätenkabinett der Wikipedia.
Mit Inklusion beschäftigten sich bisher vor allem Schulbehörden. Doch auch Unternehmen wollen mehr für behinderte Mitarbeiter tun. So hat Fraport einen Aktionsplan vorgestellt.
Ein Kurzfilm sorgt derzeit in den sozialen Medien für Begeisterung. Weil er humorvoll zeigt, worum sich die Gesellschaft noch bemüht: einen entspannteren Umgang mit behinderten Kollegen.
Alexander Lorz tritt beim Thema Inklusion auf die Bremse. Es gebe kein Individualanspruch auf Inklusion, vielmehr solle der Wechsel schrittweise erfolgen. Er sieht kein Problem mit der Behindertenrechtskonvention.
Mit einer Grundsatzentscheidung beendet der DLV die Diskussion um Prothesen-Meister Markus Rehm. Von 2015 an können behinderte und nichtbehinderte Sportler gemeinsam starten. Gewertet werden sie aber getrennt.
Die Bundesrepublik wandelt sich – und mit ihr die Bedingungen für eine inklusive Gesellschaft. Der Zukunftskongress der Aktion Mensch zeigt auf, was die künftigen Trends für die Inklusion bedeuten.
Vereine leben Inklusion: Das „Soziale Netzwerk für Jugend und Vereine am Auersberg“ im Erzgebirge.
Die Aktion Mensch feiert ihr 50-jähriges Bestehen – Inklusion bleibt eine Aufgabe für die Zukunft.
Mit der Umwandlung von vier Förderschulen will die Stadt Frankfurt die Inklusion voranbringen. Elternvertreter und Lehrer kritisieren die Entscheidung, von der bisher nur die Schulleiter wussten.
Lernen behinderte und nicht-behinderte Kinder mehr, weniger oder etwas anderes, wenn sie gemeinsam unterrichtet werden? Carla berichtet im Gespräch mit ihrer Mutter über ihren Schulalltag mit Clara und Blanka - zwei Kindern mit Down Syndrom.
Ich bin Asperger-Autistin, habe das Abitur bestanden und ein Studium abgeschlossen. Warum wir uns Neurodiversität nicht bloß erlauben können, sondern sie brauchen, um vorwärtszukommen: Ein Plädoyer.
Markus Rehm ist mitnichten der erste Sportler mit Behinderung, der an einem Wettbewerb mit Nichtbehinderten teilnimmt und gewinnt. Der armamputierte Robert Schlienz spielte einst gar für die deutsche Fußball-Nationalelf.
Markus Rehm darf nicht zur Europameisterschaft. Dennoch ist der behinderte Weitspringer für manche ein Verweis auf die Zukunft. Denn in ein paar Jahren werden wir nach ihrer Prognose ohnehin alle Prothesenträger sein.
Markus Rehm ist zwar deutscher Weitsprungmeister. Aber der Deutsche Leichtathletik-Verband will ihn nicht zur EM mitnehmen. Er glaubt, die Beinprothese sei ein Vorteil für den unterschenkelamputierten Athleten.