Der Irrtum mit der Geldanlage in Schwellenländern
Brasilien, Russland, Indien und China galten lange als die Märkte der Zukunft. Nach 20 Jahren Optimismus haben sich die Hoffnungen nicht bewahrheitet. Sie entpuppen sich als Desaster.
Brasilien, Russland, Indien und China galten lange als die Märkte der Zukunft. Nach 20 Jahren Optimismus haben sich die Hoffnungen nicht bewahrheitet. Sie entpuppen sich als Desaster.
Erstmals können Zivilisten das umkämpfte „Asowstal“-Gelände in Mariupol verlassen, Deutschland wechselt den Kurs beim Thema Ölembargo und Kanzler Scholz trifft Indiens Premier Modi. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Seit Tagen hängt eine Hitzeglocke über Pakistan und Teilen Indiens. Sie könnte erst der Anfang einer historischen Heißzeit sein. Die Folgen zeichnen sich jetzt schon ab.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnt in Indien die Demokratien Asiens. Sie sagt: „Was in der Ukraine passiert, hat Auswirkungen auf den Indopazifik.“
Mit seiner neutralen Haltung zu Russland hat Indien die Europäer bisher enttäuscht. Jetzt will die EU das Land stärker einbinden. Leicht wird das nicht.
Indien und Großbritannien vereinbaren eine engere Zusammenarbeit für einen „freien und offenen Indopazifik“. Die Beziehungen beider Staaten seien „ein Leuchtfeuer in stürmischer See“, sagte Johnson.
Der britische Premierminister bekommt in London noch mehr Gegenwind. In Indien nimmt er davon kaum Notiz. Ist der Besuch ein Ablenkungsmanöver?
Während der britische Premierminister Indien besucht, hat das Parlament in Westminster eine Untersuchung angestoßen. Er musste bereits – als erster Premierminister in der Geschichte – ein gerichtlich angeordnetes Bußgeld zahlen. Wird es auch politische Konsequenzen geben?
Indiens Ministerpräsident Narendra Modi. blockt die Versuche ab, Indien von seiner neutralen Haltung gegenüber Russland abzubringen.
Das britische Unterhaus stimmt über einen Untersuchungsausschuss zu Johnsons Rolle in der „Partygate“-Affäre ab. Noch steht die Mehrheit der Konservativen hinter ihm – bei weiteren Strafbefehlen könnte es womöglich eng werden.
Radikale Hindus wollen Kopftücher in Schulen verbieten und bezeichnen den Islam als „Krebs“. Der Partei des indischen Ministerpräsidenten Modi hilft das.
In Indien werden immer mehr Christen und Muslime „illegaler Bekehrungen“ und des „Liebes-Dschihad“ beschuldigt. Hindu-Extremisten randalieren in Kirchen. Manch einer fürchtet um sein Leben.
Das Paar gehört zu den Topverdienern in der Bollywood-Filmindustrie: Die indischen Schauspieler Alia Bhatt und Ranbir Kapoor haben sich das Jawort gegeben. Ohne Pandemie hätten sie die Hochzeit wohl schon früher gefeiert.
Washington versucht weiterhin, Delhi von seiner Bindung an Moskau zu lösen. Russlands Krieg in der Ukraine soll nicht der China-Strategie entgegenwirken.
Pakistan versinkt in der Krise. Das Land braucht Geld und Helfer. Peking wird zurückhaltender, der Internationale Währungsfonds aber fordert harte Einschnitte.
Russland ist Indiens größter Waffenlieferant. Das birgt wachsende Risiken. Jetzt soll der Westen helfen, die indische Verteidigungsindustrie auszubauen.
Mit Sinn für die Ironie historischer Entwicklungen: Stanley Burstein umreißt auf knappem Raum 1300 Jahre antike Globalgeschichte.
Beide Länder wollen die Abhängigkeit von China mindern. Kohle und Kupfer aus dem Fünften Kontinent sollen Versorgungslücken auf dem Subkontinent schließen. Das Handelsvolumen soll sich in fünf Jahren verdoppeln.
China und Indien lassen Putin nicht fallen. Vor allem gegenüber Peking sollte man nicht den Kardinalfehler wiederholen, den Europa im Fall Russlands gemacht hat.
Indien kauft Waffen und Öl in Russland. Es exportiert aber auch Arzneimittel. Durch den Krieg in der Ukraine will es sich davon nicht abhalten lassen.
Der russische Außenminister besucht erstmals seit Kriegsbeginn Indien. Die dortige Regierung hat den Angriff auf die Ukraine bisher nicht verurteilt. Der Westen fürchtet eine Umgehung der Sanktionen.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow will in Neu Dheli über das Öl-Geschäft reden . Derweil macht der Westen Druck auf Indien. Es soll sich in der Ukraine-Frage klar bekennen.
Neu Delhi empfängt erstmals seit dem Grenzstreit im Himalaja hohen Besuch aus Peking. Außenminister Wang Yi wirbt für eine Normalisierung der Beziehungen, sorgt aber auch für Irritationen.
Die verurteilte Hochstaplerin plant angeblich eine Ausstellung. Der Tech-Millionär nervt seine neue Nachbarn. Und ein liebeskranker Vietnamese will mit dem Schlauchboot zu seiner Frau.
Das Taj Mahal in Frankfurt serviert seit dreißig Jahren Gerichte, die ihren Ursprung in Indien haben. Das Lokal an der Schweizer Straße ist unter den Ethno-Restaurants in der Mainmetropole ein Urgestein.
Weil er kein Visum für Indien bekam, nahm er das Paddelboot – von Thailand aus. Doch nach drei Wochen gingen ihm Wasser und Vorräte aus.
Die Autobranche ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber hierzulande, sie steht für Jahrzehnte langen deutschen Exporterfolg. Doch die Konkurrenz schläft nicht.
Indien will billiges Öl in Russland kaufen. Die USA sind irritiert. „Denken sie darüber nach, auf welcher Seite sie stehen wollen, wenn dieser Moment in die Geschichtsbücher eingeht“, warnt eine Sprecherin des Weißen Hauses.
Traditionell kaufen die Inder Waffen und Bodenschätze in Russland. Nun sind sie billiger zu haben. Deshalb will Indien zugreifen.
Die Welthandelsorganisation berichtet von einem „Durchbruch“: Bald könnten Entwicklungsländer von den Patenten ausgenommen werden.
Über 50 Jahre waren Inder und Russen Waffenbrüder. Nun aber muss sich Neu Delhi vom Paria Putin abwenden. Die Türen der Demokratien stehen weit offen.
Bis 2050 soll Schluss sein mit Kohle, Gas und Öl als Energieträger. Drei Energieunternehmer und ein Politiker aus vier Kontinenten setzen aber auf sie. Denn der Weg zur Klimaneutralität ist noch lang.
Ein Gespräch mit dem Agrarökonom Matin Qaim über Getreide aus der Ukraine, Dünger aus Russland und deutsche Ökoträume.
Im bevölkerungsreichsten indischen Bundesstaat Uttar Pradesh wurde der Hardliner und Hindu-Mönch Yogi Adityanath wiedergewählt. Er steht dem nationalistischen Regierungschef nahe.
Indien, der „Wertepartner“ des Westens, nimmt noch immer Rücksicht auf Russland. Die Regierung steckt in einem Dilemma – Pakistan spielt in den Überlegungen eine wichtige Rolle.
Eine politische Fehlentscheidung folgt der nächsten, dann bremst Corona die Touristen aus. Nun steht Sri Lanka vor dem Zusammenbruch. Der IWF soll helfen.