Der Unterhändler, der im Verborgenen agiert
Die Vereinbarung über die Freilassung von Geiseln der Hamas wurde auf Israels Seite von Geheimdienstchef David Barnea ausgehandelt. Er gilt nicht als Freund von Regierungschef Netanjahu.
Die Vereinbarung über die Freilassung von Geiseln der Hamas wurde auf Israels Seite von Geheimdienstchef David Barnea ausgehandelt. Er gilt nicht als Freund von Regierungschef Netanjahu.
Stadttauben-Freunde feinden einen Mann an, der solche Vögel töten darf. Ein Urteil aus Hessen diente dem Verfassungsgericht zum Vorbild. Israelis finden vor Hamas-Terror auch in Frankfurt Zuflucht. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Kryptobörse räumt die Vorwürfe ein und zeigt sich zerknirscht. Ihr Chef muss abtreten - trotzdem ist das Unternehmen noch mit einem blauen Auge davon gekommen.
Der amerikanische Präsident Joe Biden hat die Vereinbarung zwischen Israel und der Hamas zur Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln begrüßt.
In Israel herrscht weitgehend Erleichterung über das Geiselabkommen, gegen das nur einige Politiker der Ultrarechten gestimmt haben. Offen bleibt die Frage, wie es nach der Feuerpause in Gaza weitergehen soll.
Israel ist noch nicht am Ziel, die Hamas wird die vereinbarte Waffenruhe militärlogistisch nutzen. Die große Frage ist, ob der Krieg sich danach so fortführen lässt, wie das die Führung des Landes will.
Als Vermittler im Gazakrieg hat das Emirat seinen Wert für den Westen gezeigt. In der Palästinafrage liegen Qatar und Israels Unterstützer aber auseinander.
Israel und die Hamas haben eine Vereinbarung zur Freilassung von 50 nach Gaza verschleppten Menschen ausgehandelt. Abseits der großen Erleichterung fürchten einige Israelis, dass sie dafür einen hohen Preis zahlen werden.
Die Wissenschaft demonstriert im Kampf gegen den Antisemitismus ihre Uneinigkeit. Die Verurteilung des Hamas-Terrors fällt mancherorts zweideutig aus.
Hassan Nasrallah führt die Hizbullah-Miliz an. Er hat mehr Macht als je zuvor. Noch schreckt er aber vor einem Waffengang mit Israel zurück.
Hunderte Israelis sind vor den Raketen der Hamas nach Deutschland geflohen. Die jüdische Schule in Frankfurt hat eine Klasse für etwa 30 Kinder eröffnet, eine Spontan-Kita gibt es auch. Dort fühlen sich die Flüchtlinge geborgen, aber sicher fühlen sie sich auch in Deutschland nicht.
Qatar sieht in seinem Vermittlungserfolg in der Geisel-Frage einen kleinen Sieg der Diplomatie. Die Einigung berge möglicherweise die Chance, eine dauerhafte Waffenruhe zu erreichen, sagte Unterhändler al-Khulaifi.
Das Abkommen zwischen Israel und Hamas ist international positiv aufgenommen worden. Der amerikanische Präsident Biden zeigte sich „außerordentlich erfreut“. Außenministerin Baerbock sprach von einem „Durchbruch“.
Wegen der Eskalation im Nahen Osten ist die Columbia-Universität in New York im Ausnahmezustand. Jüdische Studenten fürchten um ihre Sicherheit, propalästinensische Demonstranten beklagen einen Maulkorb. Ein Ortsbesuch.
Im Gegenzug für eine viertägige Feuerpause will die Hamas 50 Frauen und Kinder freilassen, die als Geiseln im Gazastreifen festgehalten werden. Auch Israel soll 150 palästinensische Gefangene freilassen.
Das Abkommen mit der Hamas sieht die Freilassung von 50 Geiseln im Austausch gegen 150 palästinensische Häftlinge vor. Die viertägige Waffenruhe soll zudem humanitäre Hilfe ermöglichen.
Israel stimmt Feuerpause und Austausch von Geiseln zu. Die Niederlande wählen ein neues Parlament. Der Zeitplan zur Verabschiedung des Haushalts wackelt. Und: Vor 60 Jahren starb John F. Kennedy. Der F.A.Z.-Newsletter.
Mehrere Schwellenländer setzen sich bei einem Sondergipfel für eine dauerhafte Waffenruhe im Gazastreifen ein. Unterdessen stimmt das Parlament in Südafrika dafür, die israelische Botschaft in dem Land zu schließen.
Nach dem Terrorangriff auf Israel hat die EU-Kommission ihre Entwicklungshilfe für die Autonomiegebiete überprüft. Künftig sollen die Auflagen verschärft werden.
Auf der Islamkonferenz in Berlin betont Nancy Faeser die Verantwortung der Muslime. Auch der frühere Bundespräsident Wulff sagt, es müsse allen klar sein, dass man nicht im Medina des siebten Jahrhunderts lebe.
Frankfurts Stärke liegt in einer sich gegenseitig respektierenden und befruchtenden Vielfalt. Doch wir müssen uns in diesen Tagen mehr denn je auf unsere gemeinsamen demokratischen Werte besinnen. Ein Gastbeitrag.
Am Morgen hat die bayerische Polizei die Wohnungen von 17 Beschuldigten durchsucht. Sie sollen im Internet antisemtische Äußerungen getätigt haben.
Die Schuld der Hamas wird die Palästinenser verfolgen. Die Verantwortung für die Shoah prägt Deutschland bis heute. Doch steht Israel uns wirklich nahe? Ein Gastbeitrag.
Seit seiner Geburt ist der Konflikt mit Israel ein Bestandteil von Rabahs Alltag. Sein verstümmelter Körper erinnert ihn täglich an die Folgen der Auseinandersetzung. Rabah will nicht den Mut verlieren.
Al Jazeera ist der reichweitenstärkste Sender der arabischen Welt, doch an seiner Unabhängigkeit bestehen Zweifel. Nicht nur er hat seinen Sitz in Doha – auch die Exil-Führung der Hamas lebt dort. Welche Rolle spielt er im Krieg?
Das gab der Chef der Hamas, Ismail Hanijeh, über Telegram bekannt. Israel bestätigte die Angaben bislang nicht. Im Gespräch seien laut anonymen Quellen eine fünftägige Waffenruhe und ein Geisel-Austausch.
Die Ereignisse in Nahost überschatten das tägliche Studentenleben an der Columbia University in New York. Eindrücke aus dem Auslandsstudium.
Das Karlsruher Haushaltsurteil bringt die Ampel in die Bredouille, bei Open AI drohen zahlreiche Mitarbeiter mit Kündigung und das DFB-Team trifft auf Österreich. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Verhandlungen für die Freilassung von Geiseln und eine Feuerpause laufen auf Hochtouren. Die israelische Armee verhört Hunderte Palästinenser im Gazastreifen. Wichtige Schwellenländer beraten über die Lage in Nahost. Der Überblick.
Das mehrheitlich muslimische Land in Südostasien gehört zu den stärksten Unterstützern der Terrororganisation. Das hat eine lange Tradition.
Doha verhandelt mit der Hamas über die Freilassung israelischer Geiseln. Doch kurz vor dem Ziel gab es immer wieder Rückschläge. Das liegt an der Eskalation vor Ort – und an dem Misstrauen zwischen den Parteien.
Knapp 30 frühgeborene Babys aus dem Al-Schifa-Krankenhaus sind in Ägypten angekommen. Mehrere Hundert Personen befinden sich weiter in der umkämpften Klinik.
Die brutalen Attacken der Hamas haben das Leben aller Israelis verändert. Im Podcast sprechen wir über die Situation für Frauen, arabische Israelis und Flüchtlinge, die in Deutschland Schutz gesucht haben.
Bracha L. Ettinger bricht ihr Schweigen. Zum ersten Mal spricht die renommierte israelische Künstlerin öffentlich darüber, warum sie die Findungskommission der Documenta 16 verlassen hat. Wer ihre Kunst sieht und ihre Lebensgeschichte kennt, begreift, dass sie gar nicht anders konnte.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Religion und Terror? Führt der Absolutheitsanspruch vieler Religionen zur Barbarei?