Ex-Präsident Jammeh hat Gambia verlassen
Lange hatte er sich geweigert, sein Amt zu räumen. Nun ist Gambias bisheriger Präsident Yahya Jammeh nach Guinea abgereist. Anhänger verabschiedeten ihn zum Teil unter Tränen.
Lange hatte er sich geweigert, sein Amt zu räumen. Nun ist Gambias bisheriger Präsident Yahya Jammeh nach Guinea abgereist. Anhänger verabschiedeten ihn zum Teil unter Tränen.
Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas startet einen letzten Anlauf, um den gambischen Machthaber Jammeh zum Einlenken zu bewegen. Der hat die Wahl verloren – weigert sich aber, zu gehen.
Gibt es spirituelle Affen? Kannte man bisher nur aus Pierre Boulles „Planet der Affen“. Dann machte eine Forscherin im Urwald von Guinea eine kuriose Entdeckung.
Während der Ebola-Epidemie ist die Zahl der Schwangerschaften bei Minderjährigen stark gestiegen – traurige Ursache dafür sind Vergewaltigungen und Prostitution. Auf Unterstützung können die Mädchen nicht hoffen.
Erst gestern hat die WHO die große Ebola-Epidemie für beendet erklärt, heute gibt es einen neuen Ebola-Todesfall in Sierra Leone. Warum bricht die Krankheit immer wieder aus?
Vor zwei Jahren befiel ein Urwald-Virus in Guinea einen Menschen. Bald erlebte Westafrika die schlimmste Ebola-Epidemie. In zwei Ländern ist sie nun amtlich beendet, für das dritte besteht Hoffnung.
Rund 1500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben in Frankfurt. Platz für sie zu finden ist nicht einfach. Gemeinsam mit der Caritas schaffen Kirchengemeinden Wohnungen, etwa im Gemeindesaal von St.Aposteln in Sachsenhausen.
Ein Impfstoff gegen das tödliche Ebolavirus könnte schon bald zur Verfügung stehen. Das in Kanada entwickelte Mittel war in einem Feldversuch erfolgreich an 4000 Personen getestet worden.
Fieberhaft wird an Impfstoffen gegen das Ebola-Virus geforscht. Die WHO berichtet nun von einem großen Fortschritt. Ist das Wundermittel gegen die Seuche gefunden?
Die Weltgemeinschaft hat im Kampf gegen Ebola ein schlechtes Bild abgegeben. Die Seuche hat in Westafrika drei nahezu ruinierte Länder hinterlassen. Und: Ebola ist längst nicht besiegt.
Libera vermeldet einen ersten Erfolg im Kampf gegen die Seuche: Das Land wurde von der WHO für Ebola-frei erklärt. Wachsamkeit bleibt aber oberstes Gebot; in Sierra Leone und in Guinea stecken sich noch wöchentlich Menschen an.
Eine Düsseldorfer Spezialklinik hat im Fall eines Mannes Entwarnung gegeben. Nach einem Guinea-Aufenthalt war er mit Ebola-Symptomen von einem Bochumer Krankenhaus nach Düsseldorf verlegt worden.
Die Bundesminister Hermann Gröhe und Gerd Müller besuchen das von der Ebola-Epidemie betroffene Westafrika. Sie kündigen den Aufbau einer Weißhelm-Truppe an.
Weil die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle wieder steigt, hat Guinea in mehreren Regionen den Gesundheitsnotstand ausgerufen. In manchen Gebieten gebe es weiterhin Widerstände gegen die Maßnahmen zur Seuchenbekämpfung, erklärt Präsident Condé.
Noch wird zur Vorsicht gemahnt - aber die Zuversicht, Ebola bald unter Kontrolle gebracht zu haben, ist überall zu spüren. Auch ein Aktionsplan für die Zukunft steht fest.
Die Infektionsraten sinken, die ersten Ebola-Impfstoffe sind unterwegs.
Zwei gute Nachrichten im Kampf gegen Ebola: Guinea öffnet nach einer Abnahme der Neuinfektionen wieder die Schulen; und Mali gilt offiziell als Ebola-frei. Noch aber ist nicht sicher, ob die Epidemie in Westafrika tatsächlich abklingt.
Deutschland hat im internationalen Kampf gegen Ebola wenig geleistet. Nach Monaten des Zauderns soll nun die Hilfe beginnen – viel zu spät.
In Guinea und Liberia breitet sich Ebola nicht mehr flächendeckend aus. Das ist ein kleiner Erfolg, gewonnen ist der Kampf aber noch lange nicht. Denn anderswo steigt die Zahl der Infizierten weiter an.
Die Zahl der Infektionen steigt exponentiell. Ohne Impfstoff sieht es düster aus.
Unkoordiniert und überhastet: So nennt das Weiße Haus Medienberichten zufolge die Ebola-Quarantäne, die mehrere amerikanische Bundesstaaten angeordnet hatten. Diese soll nun wieder aufgehoben werden.
Claudia Evers ist Nothilfekoordinatorin von „Ärzte ohne Grenzen“. Hier spricht sie über den Kampf gegen Ebola in Guinea und die kräftezehrende Arbeit der medizinischen Mitarbeiter.
Erst nachdem er sich mehrere Tage frei in der Stadt bewegt hatte, ist ein Helfer der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ in New York positiv auf Ebola getestet worden. Zuvor hatte der Mann am Flughafen eine strikte Gesundheitskontrolle durchlaufen.
Die Weltgesundheitsorganisation hat die neuesten Ebola-Fallzahlen veröffentlicht. Diese sollen allerdings hinter den tatsächlichen Zahlen zurückliegen. Unterdessen stellt die EU-Kommission Forschungsgelder bereit.
Die Ebola-Epidemie ruft immer stärkere Ängste in Europa hervor. Frankreichs Premierminister Valls warnt vor „Panik“. In Leipzig und Madrid bangt man um das Leben erkrankter Helfer.
Ebola ist in Westafrika außer Kontrolle geraten. Die Epidemie erinnert an frühere Pestwellen in Europa. Kann man aus der Geschichte der Seuchen lernen?
In keinem anderen Land wütet die Ebola-Seuche so schlimm wie in Liberia. Kampagnen zur Aufklärung laufen ins Leere. Die Seuche wütet dort am stärksten, wo das Bildungsniveau am niedrigsten ist.
In Guinea ist ein Ebola-Aufklärungsteam aus Ärzten und Regierungsmitarbeitern von Bewohnern eines Dorfes angegriffen und getötet worden. In Teilen der Bevölkerung wird die Existenz von Ebola weiterhin in Frage gestellt.
Die Vereinten Nationen warnen vor einer humanitären Krise in den Ebola-Gebieten. Es müsse schnell und entschieden gehandelt werden. Helfer werfen den Regierungen dagegen Untätigkeit vor.
Die Ebola-Seuche zieht immer weitere Kreise, die Opferzahlen steigen ungebrochen. Präsident Obama warnt vor einer weltweiten Gesundheitskrise. Die Bundesregierung will deutsche Infektiologen nach Afrika schicken. Und Sierra Leone verhängt eine umstrittene Ausgangssperre.
Die Zahl der Ebola-Fälle steigt so schnell wie nie zuvor. Und die Epidemie greift auf immer mehr Länder über: Nun gibt es auch im Senegal den ersten bestätigten Fall. Frankreich will die Seuche indes zum Thema des EU-Gipfels machen.
Der derzeitige Ebola-Ausbruch ist der bislang schwerste. Erstmals haben Forscher während eines Ausbruchs das Erbgut der Viren analysiert. Sie fanden eine hohe Mutationsrate – und konnten den Weg der Ausbreitung nachzeichnen.
Im Kongo sind zwei Menschen mit Ebola infiziert worden, in Sierra Leone erkrankte erstmals ein Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation an dem Virus. Dort wird rigoros gegen die Epidemie gekämpft.
Die Ebola-Epidemie hat die drei am stärksten betroffenen Länder in die Knie gezwungen. In Liberia und Sierra Leone ist das Gesundheitssystem zusammengebrochen: Medizinisches Personal flieht vor der Seuche, Kranke trauen sich nicht mehr zum Arzt.
Das Ausmaß des Ebola-Ausbruchs in Westafrika wird laut der Weltgesundheitsorganisation offenbar „deutlich unterschätzt“. Sie sieht Hinweise, dass die Zahl der Toten weit über der offiziellen Angabe von 1069 liegt.
Aus Guinea, Liberia und Sierra Leone werden in den nächsten Tagen wohl verstärkt Menschen nach Deutschland heimreisen – das Auswärtige Am hat dazu aufgefordert. Unterdessen kommt die Behandlung Kranker mit kaum erprobten Medikamenten nur schleppend voran.