Verrat und andere Albträume
Außenpolitik spielte bisher keine große Rolle, doch auf den letzten Metern beim Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands wird auch sie zum Gegenstand des Wahlkampfs.
Außenpolitik spielte bisher keine große Rolle, doch auf den letzten Metern beim Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands wird auch sie zum Gegenstand des Wahlkampfs.
Während Großbritannien um die Unabhängigkeit Schottlands streitet, blüht und grünt die Londoner Modewoche. Niemand zweifelt an diesem Ort, weil alle einig sind: hier verkauft es sich ausgezeichnet.
Der Premierminister kämpft für den Erhalt Großbritanniens: Zwei Tage vor der Volksabstimmung über die Unabhängigkeit umwirbt David Cameron die Schotten mit dem Versprechen, ihnen neue Autonomie-Rechte zuzubilligen.
Ken Folletts neuer Roman spielt im späten 20. Jahrhundert: Bürgerrechtsbewegung, Kalter Krieg, Kuba-Krise, Mauerbau und Mauerfall. Die Charaktere in dem Buch erzählen indes auch viel über die Menschen, die den Starautor im Leben geprägt haben.
Was ist, wenn sich die Schotten tatsächlich selbständig machen? Die Separatisten unterschätzen die in diesem Fall bevorstehenden kulturellen Veränderungen, giften aber weiter.
Die Kurse deutscher Aktien gaben am Dienstag nach. Anleger warten auf die Sitzung der amerikanischen Notenbank Fed und auf das Referendum in Schottland.
Am Londoner Finanzmarkt hat das bange Warten auf die Entscheidung über die schottische Unabhängigkeit begonnen. Schon jetzt ziehen Anleger ihr Geld aus Großbritannien ab. Gewinnen die Separatisten, droht in London eine Regierungskrise.
Eine Loslösung Schottlands vom Vereinigten Königreich könnte auch den Status Großbritanniens als Weltmacht infrage stellen.
Kurz vor dem Unabhängigkeits-Referendum reist der britische Premierminister noch einmal nach Schottland - und wendet sich mit einem leidenschaftlichen Appell an die Wähler.
Eine relativ langweilige Börsenwoche liegt hinter uns. Der DAX verlor knapp 1%. So richtig wichtige Nachrichten aus der Wirtschaft gab es nicht. Allgemein belasteten die Unsicherheit durch die Ukrainekrise und die verschärften Sanktionen gegen Russland.
Die Aussichten am schwächelnden deutschen Aktienmarkt sind laut Experten auch in der neuen Woche bescheiden. Der Fokus dürfte weiter auf Konjunkturdaten und die Geldpolitik der Notenbanken gerichtet sein, während am Freitag der Alibaba-Börsengang ansteht.
Bislang hat sich die Queen zum schottischen Referendum über die Unabhängigkeit zurückgehalten. Jetzt berichten britische Medien, sie hoffe auf eine „wohlüberlegte“ Entscheidung der Schotten.
Großbritannien geht in eine der wichtigsten Wochen seiner Geschichte. Doch selbst wenn die Schotten sich gegen die Unabhängigkeit entscheiden, ist der Spuk nicht vorbei.
Profitänzer Ian Owen stammt aus Wales und betreibt eine Tanzschule in Wilhelmshaven. Das behagte seiner Mutter zunächst gar nicht.
Das Referendum in Schottland ist für eine Branche eine gewaltige Geschäftschance: die Buchmacher. Die Wetten erreichen bereits Rekordeinsätze. Und tendieren klar in eine Richtung.
In einem Volksentscheid stimmen die Schotten nächste Woche über die Abspaltung von Großbritannien ab. Es wäre ein beispielloses wirtschaftspolitisches Experiment.
Ein neues Video der Islamisten zeigt die Ermordung eines britischen Entwicklungshelfers. Der Mann müsse sterben, weil Großbritannien die Peschmerga-Kämpfer aufrüste, heißt es in dem Video. Premierminister Cameron kündigte an, die Täter zu jagen.
Mehrere Tausend Mitglieder des radikal-protestantischen Oranier-Ordens haben in Edinburgh für den Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich demonstriert. Die offizielle „Better Together“-Kampagne blieb der Veranstaltung fern. Der Ausgang des Referendums bleibt weiter offen.
Ein „Ja“ der Schotten hätte nicht nur für das Vereinigte Königreich Folgen. Auch der Rest Europas wäre von der Sezession betroffen. Und die Amerikaner würden ihr Verhältnis zu den „Cousins“ wohl überdenken.
In Umfragen zum Ausgang des Referendums am 18. September haben die Befürworter eines unabhängigen Schottlands deutlich aufgeholt. Eine Abspaltung vom Vereinigten Königreich hätte nicht nur für Premierminister Cameron dramatische Folgen.
Ian Paisley, protestantischer Geistlicher und protestierender Politiker, drückte dem Nordirland-Konflikt wortgewaltig wie kaum ein anderer seinen Stempel auf.
Das Referendum in Schottland könnte eine ungeahnte Folge nach sich ziehen. Denn in England beginnen jetzt Diskussionen über eine Verfassungsänderung und mehr Föderalismus.
Am Donnerstag entscheiden die Schotten, ob sie ein eigener Staat werden wollen. Mit welcher Währung würde man dann bezahlen? Und was würde das für die Whisky-Preise bedeuten? FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Ein Auseinanderbrechen des Vereinigten Königreichs würde ihm „das Herz brechen“, hatte der britische Premierminister Cameron gesagt. In der jüngsten Umfrage führen nun wieder knapp die Gegner einer Unabhängigkeit Schottlands.
Spanien steht vor der härtesten Kraftprobe um die nationale Einheit in seiner demokratischen Geschichte: Kataloniens Separatisten warten hoffnungsvoll auf das schottische Unabhängigkeitsreferendum - und bereiten ein eigenes vor.
Wenn sich die Schotten vom Vereinigten Königreich lossagen, wollen große Geldhäuser nach London abwandern. Auch sonst herrscht weiter Unruhe.
Weil Premierminister Cameron und die Tories in Schottland so unbeliebt sind, hat London auch Gordon Brown reaktiviert, um die Schotten doch noch von einer Abspaltung abzubringen. Die Nationalisten reagieren mit Hohn und Spott.
Nichts ist entschieden. Beim Referendum über Schottlands Unabhängigkeit von Großbritannien könnte es auf jede Stimme ankommen. Eine neue Umfrage sieht die Separatisten wieder in der Minderheit.
Ungewöhnlich emotional hat der britische Premierminister David Cameron bei seinem Auftritt in Edinburgh an die Schotten appelliert, bei dem Referendum in gut einer Woche gegen die Unabhängigkeit zu stimmen.
Im Evaluierungsbericht des europäischen Fußball-Verbandes zur EM 2020 wird die Kandidatur Münchens vor allem wegen des Stadions und der zentralen Lage in Europa gelobt.
Das Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands schürt die Angst der Investoren. In Verträge werden Ausstiegsklauseln eingefügt und Geldanlagen außer Landes gebracht.
Großbritanniens Premierminister Cameron hat eindringlich vor einen Zerfall des Vereinigten Königreichs gewarnt. Zusammen mit Chefs der anderen wichtigen Parteien will er die Schotten nun vor Ort davon überzeugen, dass sie beim Referendum gegen eine Abspaltung stimmen.
Sollte Schottland für die Unabhängigkeit stimmen, kann es das Pfund nach Einschätzung der britischen Notenbank nicht behalten. Eine Währungsunion sei mit einer Souveranität Schottlands „nicht vereinbar“.
Auf dem Nato-Gipfeltreffen in Wales wurde beschlossen, die Verteidigungsausgaben zu steigern. Der deutsche Etatentwurf aber sieht das nicht vor. Die Bundesregierung hält an dieser Diskrepanz fest.
Plötzlich erscheint Schottlands Unabhängigkeit durch ein „Yes“ im Volksentscheid möglich. Was passiert neben dem Pfund denn mit den britischen Ölreserven?
Die Schotten stimmen über die Gründung eines eigenen Staates ab, eine Mehrheit für eine Abspaltung vom Vereingten Königreich ist greifbar. Was erhoffen sich die Menschen davon? Eine Spurensuche entlang der U-Bahn von Glasgow.