Scotch
Das Herz oder die Vernunft: Was hat beim Referendum zur Unabhängigkeit in Schottland gesiegt?
Das Herz oder die Vernunft: Was hat beim Referendum zur Unabhängigkeit in Schottland gesiegt?
Der Songwriter Billy Bragg versorgt Häftlinge mit Gitarren: Das helfe bei der Resozialisierung. In Großbritannien gefällt seine Idee bei weitem nicht allen. Doch sie findet inzwischen auch in Amerika und in Deutschland Nachahmer.
Eine Abstimmung in Schottland endete dann doch mit einem „Yes“: Im traditionsreichen Royal and Ancient Club von St. Andrews dürfen nun auch Frauen beim Golf mitspielen und mitreden. Die Mitglieder haben einen 260 Jahre alten Bann gebrochen.
Anhänger und Gegner einer Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien sind in der Nacht in Glasgow aneinandergeraten. Berittene Polizei schritt ein.
Nach der Entscheidung der Schotten, sich nicht von Großbritannien abzuspalten, kündigt Alex Salmond, Erster Minister des Landes und Anführer der Nationalisten, an, sich von beiden Ämtern zurückzuziehen.
Das Referendum in Schottland war spannend bis zum Schluss? Das sieht nicht jeder so. Ein paar Leute haben es schon lange gewusst. Und das sind nicht nur die üblichen Besserwisser.
Während der Anführer der schottischen Unabhängigkeitsbewegung von einem Sieg der Demokratie redet und seine Niederlage eingesteht, zeigen sich Vertreter der EU erleichtert von dem Ergebnis.
Die exaltierte Stimmung auf Edinburghs Straßen wurde nach der Niederlage der Separatisten von reichlich Alkohol begleitet. Schottland bleibt britisch, locker lassen werden aber werden seine Bürger inicht.
Zwei Wochen war Cameron der schottischste aller Schotten. Nun wird er sich mit den Souveränitäts-Forderungen der Nordiren, Waliser und Engländer konfrontiert sehen.
Separatismus in Deutschland? Nicht nur der Freistaat Bayern kokettiert gelegentlich mit dem Streben nach Unabhängigkeit. Die Bundesländer haben aber ohnehin eine starke Position. Deutschland muss keine Spaltung fürchten.
Deutschlands Industrie-Vertreter freuen sich, dass Großbritannien groß bleibt: „Wir brauchen eine starke britische Stimme in der EU, die gemeinsam mit Deutschland für marktwirtschaftliche Prinzipien einsteht.“
Bis zur letzten Minute haben sie für die Unabhängigkeit gekämpft. Um so größer ist die Enttäuschung der „Yes“-Aktivisten am Morgen danach. Nun hoffen sie, dass Schottland dennoch gestärkt aus dem Referendum geht - Szenen einer spannenden Wahlnacht.
Die Schotten haben gegen die Unabhängigkeit ihres Landes von Großbritannien gestimt. Das freut die Märkte: Der deutsche Dax und der britische FTSE legen zu.
Die schottische Unabhängigkeitsbewegung hat das Referendum über eine Loslösung von Großbritannien verloren. Mehr als 55 Prozent der Schotten haben sich gegen eine Abspaltung ausgesprochen.
Die schottische Unabhängigkeitsbewegung hat das Referendum über die Loslösung von Großbritannien verloren. Nach der Auszählung fast aller Stimmbezirke haben sich mehr als 55 Prozent der Schotten gegen eine Abspaltung ausgesprochen.
Schottland wird nicht unabhängig, das Vereinigte Königreich nicht schrumpfen. Am Ende wogen die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten einer Abspaltung schwerer als Nationalstolz und Freiheitspathos. Und die Demokratie hat gesiegt.
Fußball in ganz Europa - unter diesem Motto bewirbt die Uefa ihre EM 2020 in 13 Ländern. Doch wo wird in sechs Jahren gespielt? Die Entscheidung fällt in Genf. Der DFB will gegen England verlieren für einen späteren Sieg.
Stimmberechtigt beim Referendum waren auch in Schottland lebende EU-Bürger. Die deutsche Wissenschaftlerin Nina Dethlefs lebt in Edinburgh – und kennt Gründe für „Yes“ und für „No“.
Wo haben die Gegner der Unabhängigkeit ihre größten Erfolge gefeiert, wo konnten die Unionisten punkten? Ein Überblick über sämtliche 32 Stimmbezirke - und alle Ergebnisse.
Nach dem Nein der Schotten zur Abspaltung von Großbritannien hat Premierminister David Cameron nicht nur dem nördlichen Teil des Vereinigten Königreichs mehr Autonomie versprochen - auch in England müsse es eigene Gesetze geben. Verfolgen Sie die Ereignisse im Liveblog.
Hunderttausende Freiwillige meldeten sich im Herbst 1914 in England für den Einsatz an der Front. Die Frankfurter Zeitung vom 19. September blickt auf die Insel: Wie bekam es das Land hin, Soldaten unter den kriegsunwilligen Bürgern zu rekrutieren?
Wirklich unerwartet kommt der Rauswurf nach sechs Niederlagen in den ersten sieben Spielen bei Absteiger FC Fulham nicht. Doch Felix Magath äußert sich „enttäuscht und überrascht“.
Vor den Wahllokalen in Schottland stehen Anhänger und Gegner der Unabhängigkeit Spalier. Und wer nicht zur Wahl kommt, wird noch einmal sanft daran „erinnert“. Szenen aus einem Wahllokal in Edinburgh.
Sollten die Schotten ihre mehr als 300 Jahre dauernde Zweckehe mit London auflösen, wird sich der britische Premierminister Cameron rechtfertigen müssen. Er ist mit seiner Negativkampagne wie ein drohender Ehemann aufgetreten – und hat erst sehr spät eingelenkt.
Am Freitagmorgen wird feststehen, ob Schottland es ernst meint mit der Unabhängigkeit. Und wie geht es dann morgen weiter? Ein Szenario für den Fall, dass die Schotten austreten.
Die deutschen Aktien haben am Donnerstag freundlich geschlossen. Die Aussicht auf weiten niedrige Leitzinsen in Amerika gaben positive Impulse. Verhaltenen Optimismus gab es hinsichtlich des Referendums in Schottland.
Die Schotten entscheiden am Donnerstag über ihre Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich: Im Sport machen die „Bravehearts“ in mancher Disziplin schon lange ihr eigenes Ding. Tennisstar Murray hat sich in letzter Sekunde für die Unabhängigkeit entschieden.
In den vergangenen Monaten wurden in Schottland lange Schleier der Geschichte ausgebreitet, mit Halbwahrheiten, Opfer- und Heldenmythen. Am Tag des Referendums aber ist eines gewiss: Wie es auch ausgeht - es wird weit über Britannien hinaus strahlen.
Schottland stimmt am heutigen Donnerstag über seine Unabhängigkeit ab. Die in der Nacht veröffentlichten Umfragen sehen die Befürworter einer Abspaltung knapp hinten , doch die Zahl der Unentschlossenen ist weiter hoch. Beide Lager kämpften bis spät in den Abend.
Heute stimmen die Schotten über ihren Staat ab: Entscheiden sie für die Unabhängigkeit, könnte der Whisky teurer werden. Viele kaufen aus Angst schon jetzt deutlich mehr.
Noch ist Schottland nicht autonom, da droht die EU schon: Ein neuer Mitgliedsantrag könne dauern. Für wie blöd hält man die Schotten eigentlich? Sie sind bessere, vernünftigere Europäer als die Engländer.
Die Schotten stimmen über ihre Unabhängigkeit ab. Auch Bayern wäre stark genug, wieder ein eigenständiger Staat zu werden. Ein Problem: In Bayern gibt es nicht nur eine, sondern zwei Unabhängigkeitsbewegungen.
Das schottische Referendum wird für das Vereinigte Königreich eher geringfügige Folgen haben. Die Kaste der europäischen Bürokraten in Brüssel indes versetzt es in Panik. Sie werden umdenken müssen.
Die Spannung in Schottland steigt: Am letzten Tag vor dem Referendum über die Unabhängigkeit ist die Stimmung aufgeheizt. Labour-Chef Ed Milliband muss einen Auftritt in Edinburgh wegen aufgebrachter Demonstranten abbrechen.
Das Gespenst eines rückschrittlichen Nationalismus und des Endes der EU wird beschworen. Aber es sind nicht die Anhänger der Unabhängigkeit Schottlands, die Europa gefährden.