Als Gibraltar durchzählt, ist noch alles in Ordnung
So aufregend ist Fernsehen selten: Die BBC überträgt die Wahlnacht und zeigt, wie die Welt in Unordnung gerät. Zuerst sind die Brexit-Befürworter kleinlaut, dann drehen sie mächtig auf.
So aufregend ist Fernsehen selten: Die BBC überträgt die Wahlnacht und zeigt, wie die Welt in Unordnung gerät. Zuerst sind die Brexit-Befürworter kleinlaut, dann drehen sie mächtig auf.
Die Europäische Union hat nur dann Bestand und Zukunft, wenn sie den Europäern ihren Nutzen neu beweisen kann. Europa wird nur das sein können, was es nach dem Willen seiner Völker sein soll. Ein Kommentar.
Manche sagen, man müsse an den Briten jetzt ein Exempel statuieren, damit andere Länder nicht auch die EU verlassen. Das führt in die Irre. Es liegt im Interesse der EU, den Briten die Tür nicht zuzuschlagen.
Großbritannien hat für den Brexit gestimmt – aber ist das überhaupt gut, wenn alle mitreden? Warum in einer Demokratie jeder eine Stimme hat und trotzdem nur wenige entscheiden.
Mit dem Wegdriften Großbritannien verschieben sich auch die Machtverhältnisse in vielen europäischen Gremien. Ohne die Briten droht die EU in eine gefährliche Schieflage zu geraten.
Das Brexit-Votum zieht manch unerwartete Detailfrage nach sich. Gibt es Kohlendioxidrechte bald zum Schleuderpreis? Wohin zieht die Bankenaufsicht? Werden britische Unis richtig teuer?
Der Brexit wirkt auch auf Rüsselsheim: Der Autobauer Opel ist stark mit der britischen Wirtschaft verbandelt. Nun gilt es einiges für den Konzern zu klären und das möglichst schnell.
Das britische Pfund ist jetzt so billig wie lange nicht. Das macht Einkaufen und Reisen in England günstiger. Auch online kann man Schnäppchen machen.
Der scheidende britische Premierminister sieht keine Notwendigkeit für einen genauen Austritts-Zeitplan. Wie geht es nach dem Referendum und seinem Rücktritt weiter in Großbritannien?
Nach der Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt zeigt Angela Merkel sich bestürzt, warnt aber vor „schnellen und einfachen Schlüssen“. SPD-Chef Gabriel mahnt die Kanzlerin derweil zu einer Kurskorrektur.
Mit der K.-o.-Runde schlägt wieder die Stunde der Helden – im Elfmeterschießen. Die Geschichte dieses Nervenspiels hat einige Mythen hervorgebracht. Wir klären auf, ob sie stimmen.
Der Deutsche Aktienindex erlitt nach dem Brexit-Referendum den größten Kurssturz seit 2008. Nach dem Nein der Briten zur EU sehen viele Anleger fassungslos nach Großbritannien. Wie steht es um Deutschlands Standardwerte?
Nach dem Brexit-Referendum ist das zukünftige Verhältnis zwischen London und Brüssel ungeklärt. Großbritanniens Status als EU-Partner wird eine spannende Frage sein.
Gary Lineker nennt den Brexit einen „verdammten Mist“. Der Ausstieg aus der EU hat auch Folgen für den Fußball und die englische Premier League. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen.
Der Brexit erschüttert die Finanzmärkte weltweit. Der britische Notenbankenchef versucht, zu beruhigen: Die Bank of England sei bereit zum Eingreifen. Dasselbe signalisiert die EZB.
Die Briten wollen den Brexit. Aber wie genau wollen sie künftig noch mit der EU zusammenarbeiten? Zwei Jahre lang wird darüber nun verhandelt - oder ist es eher ein Scheidungskrieg? Welche Lösungsvarianten gibt es?
Nach dem Brexit-Referendum könnte das pro-europäische Schottland ein neues Referendum über seinen Verbleib in Großbritannien einleiten. Und auch in Nordirland wollen sich manche mit dem Ergebnis nicht abfinden.
Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, sorgt für entsetzte Reaktionen in Europa. Und schon jetzt sehen sich die Rechtspopulisten in Frankreich und den Niederlanden im Aufschwung und fordern Referenden auch in ihren Ländern.
An den weltweiten Finanzmärkten hat das britische Votum gegen einen Verbleib des Landes in der EU den schwärzesten Handelstag seit dem Ende des Kalten Krieges ausgelöst. Der Dax brach zeitweise um 10 Prozent ein.
Es geht nicht nur um die EU. Hinter der Brexit-Entscheidung steht ein drängendes Problem, das auch viele andere Länder betrifft.
Das Ergebnis der Volksabstimmung ist eine Niederlage für Großbritanniens Premierminister David Cameron. Was kommt danach?
„Hart und unmittelbar“ werde der Brexit deutsche Unternehmen mit Geschäft im Vereinigten Königreich treffen, glauben Industrievertreter. Was ist mit denen, die richtig viel Großbritannien-Geschäft haben - etwa BMW?
Die Austritts-Befürworter haben sich durchgesetzt. Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis stimmten 51,9 Prozent der Briten für den Austritt aus der EU.
Das britische Pfund fällt drastisch, die Aktienmärkte in Asien reagieren schockiert auf den drohenden Brexit. Die britischen Aktien von Standard Chartered und HSBC brechen in Hongkong zweistellig ein. Für die Eröffnung des Dax gibt es eine düstere Prognose.
Die im Dax notierten Aktien sind nach der Entscheidung der Briten für einen EU-Austritt vorbörslich auf Talfahrt gegangen. Die Kurse einiger Unternehmen rutschen vor Handelsbeginn um mehr als zehn Prozent ab.
Die deutschen Ökonomen sind erschreckt über das Brexit-Votum. Bedauern mischt sich mit Rezessionsängsten. Denn, so sagt es ein Banker treffend, „die Märkte werden zuerst überreagieren und später nachdenken“.
Brexit-Referendum: Auszählung wird zum Nervenkitzel. Orban fordert „tiefgreifenden Wandel im Selbstverständnis“ der EU
Der Deutsche Markus Dächsel ist Historiker an der Universität in London. Seit 23 Jahren lebt er in Großbritannien. Dass die Briten aus der EU aussteigen könnten, macht ihm aus mehrerlei Gründen Angst.
Pfund und Dax legen nach neuen Umfragen deutlich zu. Nur kurz setzen Zweifel ein. Alle Marktteilnehmer schauen nach Großbritannien.
Dass die politische Temperatur in Großbritannien allgemein eher mild sein soll, mag man in diesen Tagen nicht recht glauben. Aber herrscht nun wirklich Parteienhass auf Leben und Tod?
Im Falle eines britischen EU-Austrittes kämen auch auf die Premier League einige Veränderungen zu. Theoretisch dürften deutsche Profis wie Robert Huth oder Emre Can dann gar nicht mehr auf der Insel spielen.
Nach dem Brexit-Referendum könnte es an den Finanzmärkten stürmisch zugehen. Die Notenbanken versuchen mit aller Kraft, einen „schwarzen Freitag“ zu verhindern.
Die Finanzmärkte setzen voll auf einen Verbleib Großbritanniens in der EU. Die Aktienkurse steigen und das Pfund wertet auf.
Wenn eine Mehrheit der Briten für den EU-Austritt stimmt, wird vieles möglich. Auch, dass sie am Ende irgendwie doch drin bleiben.
Gegner und Verfechter eines Brexit liefern sich ein knappes Rennen. Am Tag der Abstimmung melden sich noch einmal britische Prominente zu Wort, um für ihre Position zu werben.
Eine EU-Mitgliedschaft Großbritanniens ist kein Widerspruch zu seiner Souveränität: Es gibt ein Verlangen nach Aufteilung der staatlichen Gewalt.