Anschlag auf Flughafen Istanbul
Bei einem Anschlag auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul sind 36 Menschen getötet worden, beim EU-Gipfel tagen die EU-Staats- und Regierungschefs erstmals ohne Großbritannien und heute beginnt der deutsche Bauerntag.
Bei einem Anschlag auf dem Atatürk-Flughafen in Istanbul sind 36 Menschen getötet worden, beim EU-Gipfel tagen die EU-Staats- und Regierungschefs erstmals ohne Großbritannien und heute beginnt der deutsche Bauerntag.
Kein Weg zurück: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat im Anschluss des Gipfels in Brüssel gesagt, dass das Referendum der Briten unumkehrbar sei. Einen Antrag zum Austritt hat Premier Cameron nicht mitgebracht.
Nicola Sturgeon, die Chefin der schottischen Regierung, will im Trubel des Brexits das Beste für ihr Land. Sie bleibt bei allem Patriotismus aber vorsichtig.
Möglichst weitgehende Vergemeinschaftung kann nicht mehr der Maßstab der Europapolitik sein. Für die drängenden Probleme müssen jetzt andere Lösungen gefunden werden.
Vermögensverwalter suchen nach dem Brexit-Referendum nach Anlageideen in einer als sehr unsicher eingeschätzten Welt.
Mit Blut und Boden, Fahnen und Löwen, Schlachten und Ehre weg von den Briten: Die schottischen Nationalisten und ihre Internetmobs geben sich nach dem Brexit erstaunlicherweise als Anhänger europäischer Werte aus.
Wenn Großbritannien Zugang zum Binnenmarkt haben möchte, muss es akzeptieren, dass EU-Bürger freien Zugang zum Arbeitsmarkt haben, sagt Deutschlands oberster Autolobbyist. Gerade auf ihn hatten die Brexit-Anführer gesetzt.
Aus der EU sind sie so gut wie draußen, aber in den Herzen Vieler werden die Briten wohl immer bleiben. Unter dem Hashtag „WeLoveUKBecause“ bekunden sie das bei Twitter.
EU-Skepsis verwandelt sich allzu schnell in das Generalurteil, an der EU sei nichts schützenswert. Dabei kommt das Freiheitsversprechen der EU unter die Räder.
Europa will mit einer Stimme sprechen: Fast zeitgleich mahnen EU-Kommissionschef Juncker, EU-Parlamentspräsident Schulz und Kanzlerin Merkel die Briten nach dem Brexit-Votum zur Eile. Britische „Rosinenpickerei“ soll es nicht geben. Wer aus der EU austritt, soll auch Privilegien verlieren.
„Gänsehautsson“: In den sozialen Netzwerken gibt es anscheinend niemanden, der den Isländern den Triumph bei der EM nicht gönnt. England hingegen muss Spott, Häme und einige Anspielungen über sich ergehen lassen.
Nach dem sensationellen Erfolg gegen England wollen die famosen Isländer nun auch den Titeltraum von EM-Gastgeber Frankreich beenden. Die Spieler freuen sich auf das nächste Kapitel ihres Fußball-Märchens.
Die Beziehung zwischen England und Fußballturnieren war noch nie glücklich. Vor allem nach dem einzigen WM-Sieg 1966 hat sich das Mutterland des Fußballs immer mehr in die Rolle des Trottels gefügt. Island ist der vorläufige Höhepunkt.
Die Brexit-Befürworter geben sich sicher, dass für Großbritannien alles gut wird. Von den Kosten haben sie aber keine Ahnung. Das Referendum könnte zu einem teuren und bösen Witz werden.
Der Brexit bedroht Europa, sagt die Chefvolkswirtin der Bank HSBC und fordert: Mehr Schulden fürs Wachstum!
Die britische Regierung hat keine andere Wahl als das Brexit-Votum jetzt umzusetzen, glaubt Alexander Graf Lambsdorff, Vizepräsident des EU-Parlaments. Die Brexit-Wortführer kritisiert er im FAZ.NET-Gespräch scharf – eine schottische EU-Mitgliedschaft hält er für durchaus realistisch.
Mehr als 10.000 Menschen feiern in der Insel-Hauptstadt Reykjavík den sensationellen Viertelfinal-Einzug Islands bei der EM in Frankreich. Nach dem 2:1 gegen enttäuschende Engländer blicken die beiden Trainer des Turnierdebütanten schon auf die nächste Aufgabe.
Die englischen Medien sind fassungslos nach dem Aus ihrer Nationalmannschaft. Bei den Schlagzeilen dürfen die Worte Demütigung und Brexit natürlich nicht fehlen.
Die Aufarbeitung des Diesel-Skandals in den Vereinigten Staaten könnte für Volkswagen teurer werden als erwartet, Ryanair will neue Flugzeuge außerhalb Großbritanniens stationieren und Pariser Steuer-Ermittler beantragen Prozess gegen UBS.
Kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel sitzt der Schock über den Brexit noch immer tief. Die Ratingagenturen stufen Großbritannien herab. Nun bringt Gesundheitsminister Hunt ein zweites Referendum ins Spiel. Er gilt als möglicher Cameron-Nachfolger.
Was für eine Blamage! Vier Tage nach dem Brexit verabschiedet sich England beim 1:2 gegen Island auch von der EM. Trainer Hodgson tritt nach dem Spiel zurück. Der Außenseiter feiert dagegen die nächste Sensation – und freut sich jetzt auf den Gastgeber.
Die amerikanischen Ratingagenturen S&P und Fitch haben Großbritannien die Bestnote in Bezug auf die Kreditwürdigkeit entzogen. Eine weitere Herabstufung ist nicht ausgeschlossen.
Die Briten haben für den Austritt aus der EU gestimmt. Kann die Finanzhauptstadt London trotzdem Europas Marktplatz für Geldgeschäfte bleiben?
Großbritanniens Ausscheren bedeutet einen Schock für Anglophile, aber ganz überraschend ist die Exzentrik der Inselbewohner auch wieder nicht: Gedanken beim Abschreiten der literarischen Ahnengalerie.
Schutzschild, Spielmacher, Torjäger: Eric Dier ist der stärkste Mann in Englands EM-Team. Auch im Achtelfinale gegen Island soll er seine britische Zweikampfstärke mit den spielerischen Vorteilen des Landes seiner Kindheit verbinden.
Kann der Brexit noch gestoppt werden? Und wenn nicht, wann treten die Briten aus? In Europas Hauptstädten diskutieren die Staats- und Regierungschefs über mögliche Lösungen. Wir zeigen, welche das sein könnten.
Seine Forderung nach einem schnellen Austritt der Briten aus der EU stieß auf scharfe Kritik. Doch Kanzlerin Merkel lässt Juncker in der größten Krise Europas nicht fallen - aus guten Gründen.
Wie viele arrivierte Tennisprofis hat Angelique Kerber gehörigen Respekt vor der ersten Runde. Dass das auch in Wimbledon nicht anders ist, hat weniger mit der Gegnerin Laura Robson zu tun.
Ein Austritt aus der EU habe kaum negative Folgen, sagt der frühere Londoner Bürgermeister. Ganz im Gegenteil, es ändere sich eigentlich kaum etwas, und wenn dann nur zum Positiven.
In Großbritannien wird den EU-Migranten die Schuld gegeben an Missständen, für die sie nicht verantwortlich sind. Das Tragische ist: Der Brexit droht alles noch schlimmer zu machen.
Der Dax hat sich nach dem Brexit-Schock am Montag nur anfangs etwas stabilisieren können. Neben Finanzwerten sacken auch die Papiere der Fluglinien deutlich ab. Ebenso der Euro und das britische Pfund.
Keine große EU-Vertragsdebatte beginnen – darüber sind sich Merkel und Steinmeier einig. Ansonsten gehen die Meinungen darüber, wie auf das britische Votum zu reagieren ist, aber weit auseinander.
Chaostage auf den britischen Inseln: Die politische Führungsspitze ist abgetaucht, die Übriggebliebenen sind ratlos, und von vielen Versprechungen vor dem Referendum will niemand mehr etwas wissen. Ein Land in Agonie.
Tokio wird noch mehr Geld in den Markt drücken. Die Angst vor Kapitalflucht steigt, die Kurse fallen.
Er ist der bestbezahlte Manager Europas: der Brite Martin Sorrell. Nach dem Brexit-Votum fordert er Strafen für alle, die nicht abstimmen.
Kaum haben die britischen Wähler abgestimmt, dass das Vereinigte Königreich die EU verlassen soll, tun die beiden Politiker, die für das Referendum und seinen Ausgang maßgeblich verantwortlich sind, so, als fühlten sie sich an nichts gebunden.