Aufarbeitung in Nimmerland
Australien und Großbritannien arbeiten einen Jahrzehnte währenden Missbrauchsskandal auf: Die Opfer waren nach Übersee verschiffte Kinder. Die Suche nach Verantwortlichen gestaltet sich schwierig.
Australien und Großbritannien arbeiten einen Jahrzehnte währenden Missbrauchsskandal auf: Die Opfer waren nach Übersee verschiffte Kinder. Die Suche nach Verantwortlichen gestaltet sich schwierig.
Der Bundesfinanzminister fordert von den EU-Mitgliedern Geschlossenheit. Großbritannien werde versuchen, „die EU-Staaten mit ihren speziellen Interessen gegeneinander auszuspielen“.
Joe Kaeser will weiter in Großbritannien investieren: Es gebe mehr Gelegenheiten als Risiken, sagte der Siemens-Chef nach einem Treffen mit Premierministerin May.
Der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London ist aus der britischen Hauptstadt kaum wegzudenken. Jetzt wird das Londoner Urgestein gezwungen, einen Standort in der EU einzurichten.
Erstmals tritt mit Großbritannien ein Staat aus der EU aus. Über die unkalkulierbaren Folgen diskutierte auch Sandra Maischberger mit ihren Gästen. Fazit: Auf die Deutschen ist wenigstens noch Verlass.
Auch die drakonischen Anti-Terrorgesetze in England konnten den jüngsten Anschlag nicht verhindern. Kein Wunder, dass Medien nun zur Besonnenheit aufrufen, während Politiker weiter an der Aushöhlung der Grundrechte arbeiten.
Die Regierung ihrer Majestät hat die Unterlagen für den Austritt aus der EU eingereicht. Wirtschaftsvertreter fordern „maximale Schadensbegrenzung“. Die Bundesregierung will vor allem zwei Punkte im Blick behalten.
Die EU und Großbritannien gehen getrennte Wege, die Verhandlungen werden schwierig. Warum beide Seiten auf Drohungen und den Bestrafungsimpuls verzichten sollten – und von Illusionen Abschied nehmen müssen. Ein Kommentar.
Die nun beginnenden Brexit-Verhandlungen werden ein beispielloser diplomatischer Kraftakt. Ein Brite und ein Franzose sollen die Feinarbeit machen.
Der britische Botschafter hat die Scheidungspapiere überreicht. Von nun an haben beide Seiten zwei Jahre Zeit, den Austritt zu regeln. EU-Politiker machen klar: „Ab jetzt zählen nur noch die Interessen der verbleibenden Europäer.“
Der EU-Austritt Großbritanniens hat offiziell begonnen. In einem Gastbeitrag in der F.A.Z. betont Premierministerin Theresa May das enge Verhältnis zu Deutschland. In den Verhandlungen dürften keine unnötigen Schranken errichtet werden.
Die EU-Kommission präsentiert den Briten eine gesalzene Rechnung: Angesichts der Trennung vom Königreich fordert sie rund 60 Milliarden von London. Die Briten allerdings wollen nichts oder viel weniger zahlen – und haben ebenfalls gute Argumente.
Der Markt war einmal das zentrale Ordnungsprinzip der EU. Doch er musste Platz machen für die Sozialunion. Der Abschied der britischen Freihändler könnte nun vor allem zur Niederlage für Deutschland werden.
Premierministerin Theresa May hat am Dienstagabend den EU-Austrittsantrag unterzeichnet. An diesem Mittwoch soll das Trennungsgesuch in Brüssel übergeben werden – für die Briten könnte es teuer werden.
Das schottische Parlament hat für ein neues Unabhängigkeitsreferendum gestimmt. Zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 sollen die Schotten über die Abspaltung von Großbritannien entscheiden – also noch vor dem Brexit.
Großbritannien hat eine neue Ein-Pfund-Münze. Abgebildet sind auf ihr die Nationalsymbole von England, Schottland, Wales und Nordirland. Die alte Pfund-Münze wurde zu oft gefälscht.
Am Mittwoch schickt Theresa May die Austrittserklärung der Briten nach Brüssel. Was bedeutet das für uns? Muss Deutschland künftig mehr zahlen? Und welche Rechte haben Deutsche auf der Insel künftig? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Brexit.
England und Brasilien sind zwei Nationen mit unsterblicher Fußball-Begeisterung. Beide Teams erlebten in den vergangenen Jahren heftige Blamagen – und haben sich zuletzt am Nullpunkt neu erfunden.
Wenn sich Großbritannien und die EU nicht schnell auf neue Handelsregeln einigen, drohen Zölle und andere regulatorische Barrieren. Gerade für Deutschland steht viel auf dem Spiel.
Die britische Premierministerin Theresa May will am Mittwoch den Austritt ihres Landes aus der EU erklären. Eine neue Auswertung zeigt jetzt: Fast jedes zehnte deutsche Unternehmen will Aktivitäten aus Großbritannien zurückverlagern.
Weil die Koalitionsgespräche in Belfast gescheitert waren, sah es nach Neuwahlen aus. Nun hat die britische Regierung eine andere Lösung gefunden – und macht Druck.
Die Europäische Zentralbank will den Banken großzügige Übergangsregelungen wegen des Brexits gewähren. „Leere Unternehmenshüllen“ in der EU soll es aber nicht geben.
Spieler mit Problemen in ihren Vereinen drehen im Nationalteam auf. Was sich Joachim Löw noch von ihnen verspricht, und wie er das weitere Jahr plant, verrät der Bundestrainer nach der Partie gegen Aserbaidschan.
Nordirland drohen zum zweiten Mal binnen weniger Monate Neuwahlen. Eine Hypothek für die EU-Austrittsverhandlungen. Zieht London nun Belfasts Kompetenzen vorübergehend an sich?
Im Kampf um Platz zwei hat sich Nordirland ein gutes Stück vorgearbeitet. Deutschland ist noch nicht in Reichweite – Tschechien dagegen lauert auf Platz drei.
Der Anschlag in London löst in Großbritannien eine Debatte über verschlüsselte Botschaften im Kurznachrichtendienst Whatsapp aus. Derweil wurde in Birmingham ein Terrorverdächtiger festgenommen.
Douglas Carswell, der letzte Abgeordnete der EU-feindlichen Ukip im Londoner Unterhaus, hat seinen Parteiaustritt erklärt. Es ist nicht der einzige Tiefschlag für die britische Partei.
Haushaltskommissar Oettinger sagt, die Briten müssten nach dem Brexit noch Milliarden an die EU überweisen. Die Austrittsgespräche könnten sich derweil hinziehen.
Die Nationalmannschaft will in Aserbaidschan die bislang makellose WM-Qualifikation fortsetzen. Julian Weigl kann dabei nicht mitspielen. Unterdessen warnt der Teamnmanager vor Überheblichkeit.
„Voluntourismus“, die Verbindung von Freiwilligenarbeit und Tourismus, ist umstritten. Kritiker sehen sie als eine neue Form des Kolonialismus. Was steckt hinter dieser milliardenschweren Industrie?
Die Deutsche Bank scheint trotz des bevorstehenden Brexits an den Standort London zu glauben. Einem Zeitungsbericht zufolge sucht sie in der britischen Hauptstadt eine größere Bleibe.
Nach dem Anschlag in London haben die Behörden schon vieles aufgeklärt. Offen ist noch, ob der Täter eine Verbindung zum „Islamischen Staat“ und womöglich auch Komplizen hatte. Ein Überblick über die Erkenntnisse.
Ein Mann, ein Schuss, ein Tor. Podolskis Abschiedsvorstellung in der Nationalelf war beeindruckend, fast kitschig. Doch das Spiel gegen England zeigte auch: Die nächste Generation braucht noch Zeit.
Podolski steht beim 1:0 gegen England im Mittelpunkt. Neuer wird im Tor gut vertreten. Kroos gibt dem Spiel Struktur. Die Offensive glänzt kaum. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.
Lange sieht es beim Abschied nach einer stimmungsarmen Party aus. Dann aber lässt der Mann, dem der Abend gewidmet ist, selbst die Korken knallen – mit einem Traumtor gegen England.
Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag im Herzen Großbritanniens erreichen London zahlreiche Botschaften des Mitgefühls und der Solidarität. Auch Amerikas Präsident meldet sich zu Wort.