BROETCHE
Über den politischen Ehrgeiz von Verteidigungsminister Thomas de Maizière haben wir schon mehrfach berichtet. Wir wollen der Frage, ob er gerne Bundeskanzler, ...
Über den politischen Ehrgeiz von Verteidigungsminister Thomas de Maizière haben wir schon mehrfach berichtet. Wir wollen der Frage, ob er gerne Bundeskanzler, ...
Ist alles Vergangene auch schon Vergangenheit? Der Heidelberger Zeithistoriker Edgar Wolfrum schreibt auf der Überholspur die Geschichte von Rot-Grün und verklärt sie en passant.
In seiner Lippischen Heimat geht Altkanzler Gerhard Schröder für den SPD-Kanzlerkandidaten in die Bütt. Peer Steinbrück rät er, nicht auf die Umfragen zu achten und es lieber mit Heinrich Heine zu halten.
In gewohnter Manier hat die „Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien“ eine vorbildliche Quellenedition über die Sitzungen des Auswärtigen Ausschusses der Jahre 1976 bis 1980 vorgelegt.
Das Mögliche bestimmt die Politik, nicht das Wünschenswerte: Die CDU ist zu einem Kanzlerinnenwahlverein geworden.
Matthias Platzeck hat sich als Oberbürgermeister von Potsdam und später als Ministerpräsident großes Ansehen in Brandenburg erarbeitet. Seine zurückhaltende Art kam an. Nur in seiner Zeit als SPD-Vorsitzender bekam er damit Probleme. Nun zwingt ihn ein Schlaganfall zum Rückzug.
Wichtige Absprachen über den Datenaustausch mit Amerika wurden unter Kanzler Gerhard Schröder getroffen. 2002 vereinbarte er mit George W. Bush, die Zusammenarbeit der Nachrichtendienste zu verbessern. Diese Fundsache dürfte die amtierende Führung im Bundeskanzleramt freuen.
Bei ihrem letzten Auftritt in Berlin vor der Sommerpause zitiert Kanzlerin Merkel ihren Vorgänger. Mit Blick auf die Arbeit des amerikanischen Geheimdienst NSA mahnt sie: „Der Zweck heiligt nicht die Mittel“.
2002 machte Gerhard Schröder den drohenden Irakkrieg zum Wahlkampfthema. 2013 sucht die Union nun, das Gleiche mit der NSA-Affäre zu tun. Auf vielfache Weise bringt Kanzlerin Merkel ihre Differenzen mit Obama zum Ausdruck.
Nach 38 Jahren verlässt Franz Müntefering den Bundestag. Mit ihm werden große Reformen, eine eigene Sprache, aber auch die Krise der SPD verbunden bleiben.
Peer Steinbrück erläuterte am Donnerstagabend in der Sendung von Maybrit Illner brav sein Wahlprogramm. Nur was ist eigentlich Wahlkampf?
Hochwasser hat schon eine Wahl entschieden. 2002 agierte Gerhard Schröder geschickt und gewann später die Bundestagswahl. Doch Peer Steinbrück hält nichts vom „Gummistiefel-Wettrennen“. Ob das klug ist, daran zweifeln auch Genossen.
Mütterrente, Kinderfreibetrag, Mieterschutz. Glaubt Angela Merkel eigentlich selbst an die Versprechen, die sie im Wahlkampf macht? Früher dachte sie, dass man den Wählern am besten die Wahrheit sagt. Sie hat sich eines Besseren besonnen.
Wenn die Wahlbeteiligung höher liegt als achtzig Prozent, dann hat Rot-Grün eine Mehrheit, sagt Matthias Machnig, der „Kampa“-Leiter von 1998 und 2002, Vertrauter Sigmar Gabriels und jetzt im „Kompetenzteam“ von Peer Steinbrück.
Bruderzwist im Hause Well: Die Geschichte der Biermösl Blosn wird jetzt von den drei Beteiligten in zwei Büchern beleuchtet - autobiographisch und als Freundschaftsbuch.
Frau Merkel macht es wie einst Gerhard Schröder: Am Dienstag will die Bundeskanzlerin sich persönlich über die Situation in den Hochwassergebieten unterrichten.
Von Markus WehnerNicolas Berggruen ist wieder in Berlin. Wahrscheinlich wohnt er im feinen „Hotel Regent“ in der Charlottenstraße.
Der Wechsel des Staatsministers von Klaeden zu Daimler hat die Debatte neu entfacht, ob Politiker einfach so in die Wirtschaft gehen dürfen. Dabei findet genau das seit Jahren in großem Stil statt.
Volker Bouffier ist hessischer Ministerpräsident, und er will es auch bleiben. Auf dem Parteitag in Alsfeld gibt er sich kämpferisch und warnt vor einer „Abkassiererei“ von SPD und Grünen.
Angriffsflächen für den Wahlkampf liefert die Union derzeit in Hülle und Fülle. Eigentlich könnten sich die Genossen also in Ruhe aussuchen, wo sie zuerst angreifen - wenn sie sich nicht mit Tempo-120-Diskussionen selbst außer Gefecht setzen würden.
Manch großes Jubiläen der Vergangenheit musste die SPD allein bestreiten, ohne die Spitzen der deutschen Verfassungsorgane. Zum 150. Geburtstag sind alle gekommen: Der Präsident aus Frankreich, der Bundespräsident und die Kanzlerin.
Es ist nicht leicht, sich in eine Reihe mit August Bebel, Kurt Schumacher und Willy Brandt stellen zu müssen. Die SPD hat im Laufe ihrer 150 Jahre alten ...
Die Corporate-Governance-Kommission der deutschen Wirtschaft kommt im eigenen Lager unter Beschuss. „Die Kommission hat sich überlebt“, sagte BASF-Chef Kurt Bock der Sonntagszeitung.
Der Frühling war hart für Klaus Wiesehügel. Seine Bauarbeiter-Gewerkschaft verliert ihre Mitglieder so rasant, dass es den Vorsitzenden körperlich schmerzt.
Die SPD feiert ihren 150. Geburtstag - und steht neben sich. Gabriels Plan, die Partei nach links zu rücken, dies aber durch den Kanzlerkandidaten Steinbrück zu kaschieren, geht nicht auf.
Bundeskanzler umgibt meistens ein Hauch von Ungewissheit. Das gilt auch für Angela Merkel. Im Wahlkampf gewährt sie nun vorsichtige Einblicke in ihr Privatleben.
Auf dem Demographiegipfel betont die Kanzlerin den Wert von Familie. Eine lautlos veröffentlichte Studie für die Regierung zeigt aber: Für viele Deutsche sind Kinder nur noch eine Option unter vielen.
Als die SPD im Jahr 1998 Anlauf nahm, den ewigen CDU-Kanzler Kohl endlich vom Thron zu stoßen, arbeitete sie mit verteilten Rollen.
Peer Steinbrück hat Mitglieder seines „Kompetenzteams“ bekannt gemacht - während er in Polen ist. Es galt, gute Nachrichten zu generieren, nachdem Sigmar Gabriel der Gaul durchgegangen war.
Eggert Voscherau glaubt an die Versöhnung von Arbeit und Kapital. Er hat daran gearbeitet, sein Leben lang. Als Arbeitsdirektor und Aufsichtsratsvorsitzender ...
Vor der Agenda 2010 waren die Gewerkschaften eine tragende politische Kraft - danach nur noch eine Lobby für Arbeitsplatzbesitzer. Die Union weist ihnen wieder ihre alte Rolle zu.
Die Franzosen sind, was Deutschland angeht, immer auf dem vorletzten Stand. Ich rede nicht von den Spezialisten, deren Beruf, Leidenschaft oder praktisches ...
Dieses Gerücht schreckte manchen im politischen Berlin auf: Angela Merkel erwäge bei einer Wiederwahl, 2015 zurückzutreten. Die Kanzlerin dementierte prompt. Ein freiwilliger Rückzug ist nicht wahrscheinlich.
Von Ralph BollmannMan weiß nicht, wozu die Sitze auf der Regierungsbank eine Rückenlehne haben. An Ursula von der Leyen haben die Ausstatter dabei jedenfalls ...
Ursula von der Leyen hat ihrer CDU vorgeführt, wie die Minderheit die Mehrheit dominieren kann. Das Nachgeben der Unionsspitze könnte sich noch rächen.
bie. HOCHTAUNUSKREIS. Mit ihren gerade entstehenden Neubauten wollen die Hochtaunuskliniken das modernste Krankenhaus Deutschlands werden.