Wille zur Macht
Er ist ein ganzer Kerl, der gerne provozierte. Oft stand er mit dem Rücken zur Wand, setzte sich aber durch. Könnte einer wie er heute noch Bundeskanzler werden? Zum 70. Geburtstag von Gerhard Schröder.
Er ist ein ganzer Kerl, der gerne provozierte. Oft stand er mit dem Rücken zur Wand, setzte sich aber durch. Könnte einer wie er heute noch Bundeskanzler werden? Zum 70. Geburtstag von Gerhard Schröder.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel lädt zu einer „Regierungskonferenz“ und verbreitet die positive Botschaft seiner Partei. Leider wollen ihm die Umfragen nicht Recht geben.
Alice Schwarzer, Gerhard Schröder, Helmut Schmidt: Es ist schon eine sonderbare große Koalition der Putin-Verteidiger, die sich da gebildet hat. Das Völkerrecht wird zur Nebensache.
Hitler-Putin, Hitler-Bush: Historische Vergleiche können sich unversehens gegen ihren Urheber richten. Auch Wolfgang Schäuble war vor Versuchungen nicht gefeit.
Der Vorstand der Piraten-Partei löst sich gerade auf, die frühere Geschäftsführerin Marina Weisband ist in den Medien präsenter denn je. Über das schwierige Verhältnis von Politik und Charisma.
Während die Öffentlichkeit auf Uli Hoeneß und die Krim schaut, murkst die Bundesregierung ungeniert im Halbdunkel: Mindestlohn, Frühpensionierung und Ökostromsubventionen drehen all die Reformen zurück, die Deutschland aus der Dauermisere gehievt haben.
Gerhard Schröder und Wladimir Putin bleiben beste Freunde. Sie sind ja beide nur kleine Sünderlein.
Der frühere Bundeskanzler Schröder zeigt sich in der Krim-Krise als Versteher seines Freundes Wladimir Putin. Für den völkerrechtswidrigen Anschlussplan für die Krim hat er einen bemerkenswerten Vergleich aus seiner eigenen Amtszeit parat.
Der frühere Bundeskanzler hält den Rechtsbruch für offensichtlich - will Putin aber dennoch nicht verurteilen: Die EU trage in der Krim-Krise Mitschuld. Eine Vermittlerrolle will Schröder weiterhin nicht übernehmen.
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder kann sich nicht dazu durchringen, die Völkerrechtsverletzungen durch Russland zu verurteilen. Auf einer Veranstaltung in Paris hält er zu seinem Freund Putin.
Reinhold Beckmann hatte diesmal in seiner Sendung nur einen Gast: Gerhard Schröder. Letzterer bewies Charme – und sucht seine Rolle als ehemaliger Bundeskanzler.
Weltweit wächst die Zahl der Geheimdienstskandale. Die staatlichen Reaktionen lassen zu wünschen übrig: In Kanada wird geleugnet während der britische GCHQ die Infrastruktur attackiert.
Dass die NSA auch Kanzler Gerhard Schröder abgehört haben soll, ist keine Überraschung: Wenn aus amerikanischer Sicht einem verbündeten Regierungschef misstraut werden musste, dann war er es.
Die Vereinigten Staaten hätten „keinen Respekt vor einem loyalen Bündnispartner und der Souveränität unseres Landes“, sagt Altkanzler Gerhard Schröder. Er reagiert auf Berichte, dass auch sein Handy abgehört worden sein soll.
Lauschangriffe der NSA auf deutsche Kanzler haben wohl Tradition: Vor Merkel wurde schon Schröder abgehört, ergeben Medienrecherchen. Prompt kommen aus Berlin neue Rufe nach Aufklärung.
Frankreich will Unternehmen entlasten. Aber an seine „teuerste Arbeitslosenversicherung der Welt“ geht es nicht ran.
Franz Müntefering und Gerhard Schröder sind in der SPD zu wichtigen Stimmen der Vernunft geworden. Aber sie sind in der Minderheit. Denn die rot-grün-rote Koalition lockt.
Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem Problemfall geworden. Schon vor dem Beginn steht der neue IOC-Präsident Thomas Bach unter Druck.
Die große Koalition verdrängt, dass die Alterung der Bevölkerung das Wachstum bremst. Notwendig wäre eine weitere Verlängerung der Lebensarbeitszeit, keine Verkürzung.
Bundespräsident und Kanzlerin reisen nicht nach Sotschi: Altkanzler Gerhard Schröder lässt sich die Olympischen Winterspiele indes nicht entgehen.
Der neuen Arbeitsministerin bläst wegen ihrer Rentenpolitik derzeit eisiger Wind entgegen. Auch die Altvorderen ihrer eigenen Partei schimpfen über Nahles. Das scheint sie nicht zu schrecken.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung die schwarz-roten Rentenpläne „als Zeichen der Menschlichkeit“ verteidigt. Zuvor hatte Altkanzler Gerhard Schröder die Koalitionsbeschlüsse als „absolut falsch“ und nicht finanzierbar bezeichnet.
Altkanzler Schröder kritisiert die Milliardenkosten angesichts der schwarz-roten Rentenpläne. Bald stünde die Regierung damit wieder „vor Entscheidungen wie zu Zeiten der Agenda 2010“.
In Meseberg will das Kabinett von Mittwoch an zu einer Klausur zusammenkommen. Um mal ohne Sprechzettel miteinander zu reden. Und in der Hoffnung, ein Geist möge herrschen.
Als sich Gerhard Schröder im März 2003 zur „Agenda 2010“ entschloss, vollzog der Dax eine rasante Wende. Steht französischen Aktien nun ein ähnlicher Aufschwung bevor? Der Bericht von den internationalen Finanzmärkten.
Der französische Präsident François Hollande ist unter die Reformer gegangen. Das deutsche Vorbild Gerhard Schröder zeigt, wohin das führt.
Eine neue Biographie über die präzedenzlos vielseitige Karriere von Oskar Lafontaine wird der unberechenbaren Sprunghaftigkeit des früheren SPD- und heutigen Linken-Politikers gerecht.
Von allen Unionspolitikern ist Verteidigungsministerin von der Leyen derzeit die einzige, die zur Nachfolgerin der Kanzlerin taugt. Dafür muss sie sich aber im neuen Amt erst bewähren.
Einige Bundesländer sind in den Bundesregierungen immer besser vertreten. Hessen gehörte lange dazu. Aber binnen weniger Jahre hat sich alles verändert. Wie gut hat es dagegen Bayern!
Eine kurze Rüge an Moskau genügte, um den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier in Warschau zu rehabilitieren.
Angela Merkel ist zum dritten Mal Kanzlerin, weil den Deutschen Sicherheit über alles geht. Und dem Kanzlerwahlverein CDU Popularität vor Programm. Was aber macht die Partei, wenn ihr Zentralgestirn eines Tages ausbrennt?
Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt nun ihre dritte Amtszeit an. Seit 2005 im Amt hat die Ostdeutsche dieses Land längst verstanden: Lege dich nicht fest, wenn du es nicht musst.
Unternehmer Carsten Maschmeyer gehört zu den reichsten Deutschen: Er hält Anteile an über fünfzig Firmen. Im F.A.S.-Interview verrät er seine aktuelle Glücksformel: Raus aus Aktien, rein in die Ehe!
Die SPD schielt nach links, dabei hat sie ihren Idealpartner nur aus den Augen verloren. Warum ein Bündnis aus Sozialdemokraten und Liberalen das beste aus beiden Welten vereinen würde.
Nach der letzten Verhandlungsnacht steht der Vertrag für die große Koalition. Gefühlige Gesten werden gezeigt, nette Worte ausgetauscht. Dabei steht eine Entscheidung noch aus: Jene der SPD-Basis.
Wo Gerhard Schröder recht hat, hat er recht. Wenn über die Sozialsysteme diskutiert werde, führe kein Weg an Bert Rürup vorbei, lobte der Altkanzler jetzt.