Die Kosten der Unterdrückung
Es besteht kein Zweifel, dass das russische Regime auf kurze Sicht Nawalnyj besiegen kann. Aber je härter es gegen dessen Anhänger vorgeht, desto mehr schadet es auf Dauer Russlands Zukunft.
Es besteht kein Zweifel, dass das russische Regime auf kurze Sicht Nawalnyj besiegen kann. Aber je härter es gegen dessen Anhänger vorgeht, desto mehr schadet es auf Dauer Russlands Zukunft.
Sacher-Masoch revisited: In Giancarlo de Cataldos neuem Krimi jagt eine wahnsinnige Ermittlerin einen perversen Fetischisten. Weitere Hauptrollen haben das Wetter, erlesenes Essen und gute Musik.
Ein Mann, der aussah wie die rechte Hand von Alexej Nawalnyj, spricht mit niederländischen Abgeordneten. Aber die Parlamentarier werden getäuscht. Steckt der Kreml dahinter?
Behörden-Chef Richard Moore gibt bekannt, dass der britische Geheimdienst Klimaschutz als wichtigstes außenpolitisches Ziel erachtet. Es ist das erste Mal, dass ein MI6-Chef öffentlich über seine Arbeit spricht.
Die Protestbewegung „Hirak“ fordert einen Regimewechsel in Algerien. Vor den Wahlen im Juni erhöht der Staat den Druck – und wirft den Demonstranten Verbindungen zu Islamisten vor. Das folgt einem alten Muster.
In Frankreich herrscht Entsetzen nach dem tödlichen Messerangriff eines Islamisten auf eine Polizistin. Unter ihren Kollegen wächst der Unmut. Und die sozialen Konflikte schwelen weiter.
Westliche Geheimdienste spekulieren über Russlands Motive bei den Truppenübungen: Womöglich wollte Moskau eskalieren um zu deeskalieren – oder droht eine Rückkehr der Soldaten für einen Angriff auf die Ukraine?
Die Bundesregierung stellt Milliarden für einen neuen Mobilfunkstandard zur Verfügung. Open Ran soll Europa wieder souverän machen.
Über Flüchtlinge wird viel gesprochen, aber wenig darüber, wie sie dazu wurden. Statt Menschen in Unrechtsstaaten zurückzuschicken, sollte mehr Energie darauf verwendet werden, das Unrecht der Terrorregime zu bekämpfen.
Anders als die vorherigen Repressionen es vermuten ließen, hielten sich die Sicherheitskräfte bei den Protesten für Nawalnyj in Moskau eher zurück. Doch für die Abschreckung kennt der Kreml noch andere Mittel.
Im Camp Hassan Scham im Nordirak leben Tausende irakische Binnenflüchtlinge. Sie warten darauf, dass sie wieder frei leben können. Manche schon seit vielen Jahren. Eine Reportage.
Die kulturelle Überlieferung in Afrika ist doppelt bedroht: von der allgemeinen Vernachlässigung der Archive - und vom Unwillen ehemaliger Kolonialmächte, sich zu erinnern.
Nach der gegenseitigen Ausweisung tschechischer und russischer Diplomaten stellt Tschechiens Außenminister ein Ultimatum zur Rückkehr der Botschaftsmitarbeiter in Moskau. Russland reagiert mit einer Drohung.
In seiner Rede zur Lage der Nation schweigt Präsident Putin zu seinem Widersacher Nawalnyj und beklagt das angeblich russophobe Verhalten des Westens. Wer Brücken abreißen wolle, müsse mit einer harten Antwort rechnen.
Die Geheimdienste von Belarus und Russland haben in Moskau angebliche Verschwörer gegen den Minsker Machthaber Alexander Lukaschenka festgenommen. Oppositionelle sehen darin Propaganda im Sinne des Regimes.
Die Tschechische Republik zeigt sich wegen der Ausweisung von 20 Botschaftsmitarbeitern in Moskau überrascht. Zugleich erstaunt, dass Prag die Explosion eines Munitionsdepots im Jahr 2014 erst jetzt aufarbeiten will.
Die Tschechische Republik hat 18 russische Diplomaten ausgewiesen, die als Geheimdienstmitarbeiter gelten. Damit reagiert das Land auf einen Anschlag im Jahr 2014, der Russland angelastet wird.
Zwei amerikanische Kabinettsmitglieder dürfen nicht mehr nach Russland einreisen. Zudem wies Moskau mehrere Diplomaten aus Amerika und Polen aus. Damit reagiert der Kreml auf die Ausweisung von zehn Diplomaten aus Amerika.
Bryan Fogels Dokumentation „The Dissident“ über die Ermordung Jamal Khashoggis ist wichtig und sehenswert. Doch sie tappt auch in die Falle des True-Crime-Genres.
Weil sie sonst wenig vorzuweisen hat, setzt Kubas Regierung die Hoffnung auf seine Impf-Forscher und ein paar Reformen: Raúl Castro gibt die Parteiführung ab – an einen Hardliner. Doch der eigentliche starke Mann ist ein anderer.
Biden legt mit seiner Ankündigung, die Truppen aus Afghanistan abzuziehen, den Finger in die Wunde: Es war nicht mehr klar, was die Nato am Hindukusch erreichen will und kann.
Kiew schlägt abermals Alarm: Moskau wolle einen Teil des Schwarzen Meers für ausländische Kriegsschiffe sperren. Russlands Militärübungen an der Westgrenze gehen derweil weiter. Und die Armee der Ukraine probt die Abwehr eines Vorstoßes von Panzern.
Russlands Justiz leitet immer mehr Verfahren gegen Journalisten ein – nun trifft es eine Studentenzeitung. Den jungen Redakteuren drohen mehrjährige Haftstrafen.
Der amerikanische Präsident erklärt die russische Bedrohung zu einem nationalen Notstand. Zehn russische Diplomaten müssen das Land verlassen. Der Handel mit russischen Staatsanleihen wird verboten.
Präsident Bidens Ankündigung, aus Afghanistan abzuziehen, stellt die Nato-Partner vor vollendete Tatsachen. Aber aus amerikanischer Sicht ist das Zeitalter der Antiterrorkriege vorbei. Die strategischen Interessen liegen woanders.
Nach dem Verlust ihres Ehemanns empfindet die Queen ihrem Sohn Andrew zufolge „eine große Leere“. Nun nimmt Elisabeth II. ihre royalen Pflichten wieder auf – und verabschiedet einen ihrer wichtigsten Beamten.
Über Faschismus darf man in Belarus nicht reden, weil das Regime sich mitgemeint fühlt. Doch im Gefängnis werden Madonna, Kiss und Freddy Mercury gehört. Der aus der Haft entlassene belarussische Aktivist Igor Banzer berichtet.
In der Tschechischen Republik sind neue Hinweise auf eine Agententätigkeit des Ministerpräsidenten Babiš aufgetaucht. Die Dokumente seien eindeutig, sagt der Leiter des Nationalen Erinnerungsinstituts.
Wie der saudi-arabische Geheimdienst in höherem Auftrag Jamal Khashoggi umbrachte: Der Regisseur Bryan Fogel spricht im Interview über seinen Dokumentarfilm „The Dissident“.
Der Geheimdienstdirektor und Außenminister unter Donald Trump will bei dem konservativen Sender die Politik erklären. Manche vermuten darin nur einen Zwischenschritt.
Für das syrische Regime ist der Drogenschmuggel zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Nachbarländer sind alarmiert, und auch in der Bevölkerung regt sich Unmut.
Schon lange wird gerätselt, wer der Kopf von „QAnon“ ist. Nun hat sich einer der Verschwörungstheoretiker verplappert. Der entscheidende Beweis fehlt aber weiter – und die Bewegung ist längst größer als eine Person.
Seit einer Woche befindet sich der Kreml-Kritiker im Hungerstreik. Laut seiner Anwältin erhält Nawalnyj weiterhin keine ärztliche Betreuung – trotz Taubheit in den Händen, starkem Gewichtsverlust und Rückenproblemen.
Man habe ihm 38,1 Grad Fieber sowie „starken Husten“ attestiert, schrieb Alexej Nawalnyj auf Instagram. Seinen Hungerstreik will der in einem Straflager inhaftierte Kreml-Kritiker fortsetzen.
Der Westen muss den Syrern helfen, darf sich aber nicht an das Regime annähern. Sonst folgt auf Straflosigkeit eine schleichende Anerkennung.
Mit dem neuen 50-Pfund-Schein setzt die britische Notenbank ein starkes Zeichen: Sie erinnert an Wahnsinn. Und an den Fortschritt, der heute Erfolg von Misserfolg trennt.