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In Kasachstan zeigt das Regime Härte und spricht von einer Stabilisierung im ganzen Land
In Kasachstan ist offenbar ein Machtkampf im inneren Führungszirkel des Landes entbrannt. Wo die Frontlinien verlaufen, ist dabei immer noch unklar. Derweil versuchen staatliche Medien, Ausländer für die Gewalt verantwortlich zu machen.
Nach 100 Jahren endet die Geschichte der Opel-Jagdvilla bei Neu-Anspach. Sie spielte bei der Entstehung des deutschen Geheimdienstes eine Rolle.
„King’s Man – The Beginning“ will die Vorgeschichte des geheimsten aller Geheimdienste erzählen, bleibt aber in einem verworrenen Kriegsdrama stecken.
Michel Houellebecq hat einen Politthriller geschrieben. Die Geschichte spielt über weite Strecken im französischen Wirtschaftsministerium, während des Präsidentschaftswahlkampfs im Jahr 2027. Ist „Vernichten“ sein letztes Werk?
„Hau ab, alter Mann!“: In Kasachstan lässt Präsident Tokajew auf Aufständische schießen. Russland soll ihm jetzt helfen. Denn Putin will verhindern, dass das Land Teil des postsowjetischen Revoltenbogens wird.
Politik und Boulevard in Serbien machen aus dem Fall um Novak Djokovic einen zwischenstaatlichen Skandal. Daran lässt sich eine Art Psychogramm des Balkanstaates zeichnen. Es geht auch um dolchstoßähnliche Verschwörungsmythen.
Kasachstans Staatschef kündigt die baldige „Vernichtung“ aller „Terroristen und Banditen“ an. Er behauptet, die Stadt Almaty sei von 20.000 Kämpfern angegriffen worden und sieht Drahtzieher im Ausland.
Eine Frau half Waisenkindern in der Volksrepublik Donezk. Dann kamen die Männer der Staatssicherheit und holten sie ab. Ihr Mann hofft auf einen Gefangenenaustausch. Doch die Aussichten dafür sind unklar.
In Kasachstan zieht sich Langzeitherrscher Nursultan Nasarbajew zurück. Die Verdoppelung des Treibstoffpreise war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Helmut Duckadam pariert gleich vier Elfmeter im Europapokalfinale 1986 und wird danach als „Held von Sevilla“ verehrt. Dann allerdings macht ihm Rumäniens Regime das Leben schwer.
Amerika ist anders - in dieser Hinsicht besonders. Annika Brockschmidt über die enge Verbindung zwischen Politik und Religion. Etwas mehr Tiefenschärfe hätte dem Buch gutgetan.
Die Redaktion „Technik und Motor“ blickt seit mehr als 20 Jahren im Januar auf die Autos vor 50 Jahren zurück. Was kam damals auf den Markt und was hat die Welt bewegt? Die wichtigsten europäischen Neuheiten des Jahres 1972.
Die türkischen Hoffnungen auf großen Einfluss in der arabischen Welt haben sich zerschlagen. Die Wirtschaft liegt am Boden. Präsident Erdogan braucht Hilfe – auch von ehemaligen Feinden.
In Koblenz geht bald der Prozess gegen ein Mitglied des syrischen Regimes wegen Staatsfolter zu Ende. Mit dem Urteil verbinden sich große Hoffnungen.
Mit ein wenig Einsatz, lassen sich Daten gut auf dem eigenen Rechner verstecken und schützen. Gründe, genau das zu tun, gibt es reichlich.
Südafrika hat es auch Desmond Tutu zu verdanken, dass es das Apartheidsregime hinter sich gelassen hat. Für sein Wirken erhielt Tutu 1984 den Friedensnobelpreis – wir veröffentlichen Auszüge aus seiner Nobelpreisrede.
Vor Polens Parlamentswahl 2019 ist das Telefon des Wahlkampfchefs der größten Oppositionskraft mit der Pegasus-Software gehackt worden. Ist die Wahl damit noch als fair zu bezeichnen?
Neue Technologien ermöglichen, die Welt in nie dagewesenem Ausmaß zu analysieren und zu steuern. Während die einen von ungeahntem Wohlstand und Langlebigkeit träumen, fürchten und erleben andere, unselbständig zurückzubleiben.
Die Vorwürfe erschienen selbst offiziellen Gutachtern abwegig. Aber Russlands Justiz schickt Jurij Dmitrijew für 15 Jahre ins Lager. Das Verfahren ist Teil eines Großangriffs auf die Organisation Memorial.
Mehr als dreißig Jahre nach dem Mord an dem schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme ist das Rätsel um den Mörder nicht gelöst. Eine sehenswerte Netflix-Serie folgt der Spur des „Skandia-Manns“.
Informationen wie Gehälter und Telefonnummern von bis zu 700.000 Albanern wurden online veröffentlicht. Auch der Präsident, der Regierungschef sowie Angehörige des Geheimdiensts wurden Opfer des Leaks.
Längst gehören Sicherheitsbehörden rund um die Welt zu den Kunden, aber auch zahlreiche Unternehmen. Gegründet im Jahr 2003/04 und seit 2020 börsennotiert, muss Palantir sich nun darum bemühen, sein Geschäft besser zu erklären.
Dreißig Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat sich Putin Russland untertan gemacht. Doch er will mehr. Die postheroischen Gesellschaften im Westen sind ihm nicht gewachsen.
„Sie machen, was sie wollen“, sagt Russlands Präsident über die Vereinigten Staaten. Er pocht auf schriftliche „Sicherheitsgarantien“ und kündigt an, auf „unfreundliche Schritte“ hart zu reagieren.
Der Telegram-Gründer Pawel Durow wirbt mit Datenschutz. Das nutzen Dissidenten in autoritären Staaten. Doch das Bild von Durow bekommt Risse.
Valérie Pécresse will die erste französische Präsidentin werden. Dafür wirbt die bürgerliche Kandidatin auch um Stimmen am rechten Rand. Ihre erste Reise führt sie deshalb nach Armenien und nicht etwa nach Berlin.
Konflikt mit der Ukraine +++ Verdis "Macbeth" an der Scala +++ Klimaschutz
Fünf Jahre nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt hat sich in der Sicherheitsarchitektur manches geändert. Wie hoch die Terrorgefahr trotzdem ist, zeigen Fälle der vergangenen Monate.
In der Corona-Pandemie ist Israel den anderen Ländern meist einen Schritt voraus – auch, was neue Probleme angeht.
Die Ermordung eines Georgiers im Auftrag des russischen Geheimdienstes mitten in Berlin war ein Anschlag auf die Souveränität Deutschlands. Deutschland muss sich zur Wehr setzen.
Im Prozess um den Tiergartenmord erhält der Täter eine lebenslange Haftstrafe. Das Gericht lässt keinen Zweifel, dass die russische Führung der Auftraggeber ist. Ihr sei es um „Rache und Vergeltung“ gegangen.
Die Strafvollzugsbehörde hatte dem früheren Präsidenten zuvor aus Krankheitsgründen erlaubt, den Rest seiner 15 Monate langen Haft zu Hause zu verbüßen. Nun geht er gegen das Urteil in Berufung.
Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalnyi wird vom EU-Parlament mit dem Menschenrechtspreis geehrt. In ihrer Dankesrede übt seine Tochter Kritik an Russland – und an Europas Umgang mit Autokratien.
Während russische Gerichte über die Auflösung der Nichtregierungsorganisation Memorial verhandeln, beteiligt sich Präsident Wladimir Putin selbst an der Diffamierung der Menschenrechtsschützer.