Direkter Zugang ohne Mandat
Direkter Zugang zur Infrastruktur der Mobilfunkanbieter ohne gesetzliches Mandat: Vodafone offenbart in einem Bericht, was Geheimdienste von den Telekom-Konzernen fordern.
Direkter Zugang zur Infrastruktur der Mobilfunkanbieter ohne gesetzliches Mandat: Vodafone offenbart in einem Bericht, was Geheimdienste von den Telekom-Konzernen fordern.
Taiwans Geheimdienst warnt vor einen Bombenanschlag an diesem Wochenende. Flüge zwischen dem chinesischen Festland und Hongkong sollen gefährdet sein.
Vor einem Jahr begann der NSA-Skandal. Er brachte die Internetbranche in Amerika in Erklärungsnot, sie geht seither auf Distanz zur Regierung. Aber eine unangenehme Wahrheit bleibt.
„Ionosphäreninstitut“ und „Fernmeldweitverkehrsstelle der Bundeswehr“ sind Geschichte. Der Bundesnachrichtendienst verzichtet auf Tarnnamen für etliche seiner Abhöreinrichtungen – um Vertrauen bei der Bevölkerung aufzubauen.
Mit seinem vergeblichen Anruf bei Kanzlerin Merkel hat es der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach jetzt bis in die amerikanischen Medien gebracht. „Vielleicht kochte sie gerade selber Essen in der Waschmaschine“, scherzte etwa der Sender ABC.
Der Friedenspreis für Jaron Lanier ist ein politisches Signal: Was wäre optimistischer als die Hoffnung, dass Menschen, Gesellschaft und Politik imstande sind, die normative Kraft von Technologien zu regulieren?
Staatsmedien haben sich auf amerikanische Konzerne eingeschossen, weil die zu eng mit Geheimdiensten gearbeitet haben sollen. Das neueste Betriebssystem von Microsoft ist nicht mehr gern gesehen.
Staatsmedien haben sich auf amerikanische Konzerne eingeschossen, weil die zu eng mit Geheimdiensten gearbeitet haben sollen. Das neueste Betriebssystem von Microsoft ist nicht mehr gern gesehen.
Er ist einer der entscheidenden Wegbereiter digitaler Entwicklung - und zugleich einer der scharfsinnigsten Kritiker der Machtakkumulation von Geheimdienst und Industrie: Jaron Lanier erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Der Untersuchungsausschuss des Bundestags zur NSA-Abhöraffäre will noch vor der Sommerpause ein informelles Gespräch mit Edward Snowden in Moskau führen. Die Grünen sprechen von einer „Kaffeefahrt“.
Ranges Ermittlungen wegen des abgehörten Mobiltelefons der Kanzlerin sind ein Signal. Denn Deutschland behauptet damit seine Rechtsordnung. Die amerikanischen Partner müssen spüren, dass etwas schiefgelaufen ist.
Generalbundesanwalt Range will die Kanzlerin aus dem Ermittlungsverfahren heraushalten. Auch eine Befragung von Edward Snwoden stehe „nicht zur Debatte“. Die Vereinigten Staaten reagieren dennoch verstimmt.
Google stellt „End-to-End“-Verschlüsselung vor, und selbst Facebook arbeitet an Datensicherheit. Die „Prism“-Unternehmen stellen ihre Konkurrenten wieder in den Schatten.
Die Redaktionen schrumpfen, die Repressionen nehmen zu, die Zeit läuft davon - den deutschen Redakteuren fällt es schwer, gegen das Diktat von Wirtschaft und Internet anzuschreiben. Eine Umfrage bringt ans Licht, wie stark sie unter Druck stehen.
Ein Jahr nach Snowdens Enthüllungen über die Abhörpraxis der NSA hat Generalbundesanwalt Range Ermittlungen aufgenommen. Aber nur im Fall der belauschten Kanzlerin. Viel herauskommen wird wohl nicht dabei.
Jetzt ist es offiziell: Generalbundesanwalt Range wird in der Abhöraffäre um Merkels Handy ermitteln. Justizminister Maas sagt, die Regierung habe auf die Entscheidung keinen Einfluss genommen.
Seit der Annexion der Krim geht die russische Regierung mit neuer Härte gegen Kritiker vor. Präsident Putin schwimmt derweil auf einer Woge nationaler Begeisterung.
Im Fall des abgehörten Handys von Kanzlerin Merkel will Generalbundesanwalt Range nach Medienberichten offenbar doch ermitteln. Ein Verfahren wegen der massenhaften Ausspähung von Bürgerdaten soll es aber nicht geben.
Die NSA-Affäre liefert Bürgerrechtlern reichlich Munition für einen Angriff auf die Bundesregierung. Bei der Vorstellung des Grundrechte-Reports sagte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, um den Grundrechtsschutz in Deutschland sei es schlecht bestellt.
Ist die Ausspähung durch die NSA schlimm? Leben wir in Demokratien? Glenn Greenwald, der für den „Guardian“ die Snowden-Dokumente aufarbeitet, stellt sich in der F.A.Z. vom Dienstag den naiven Fragen von Tilo Jung.
Der mutmaßliche Attentäter auf das Jüdische Museum in Brüssel fiel deutschen Behörden bereits bei seiner Rückkehr aus Syrien im März auf. Frankreichs Polizei war informiert. Warum konnte sich der Dschihadist trotzdem entziehen?
Mit dem Aufkommen der Internetkonzerne sind die Anfänge einer neuen Klassengesellschaft zu beobachten. Wird dieser Wandlungsprozess nicht gestoppt, droht die Entstehung einer Plutokratie.
Neue Enthüllungen von Edward Snowden: Unter dem Codenamen „Tundra Freeze“ sammelt der amerikanische Geheimdienst NSA täglich Millionen Bilder aus dem Internet. Mittels Gesichtserkennung sollen Personen besser aufgespürt werden.
Bei der Ausstattung gibt es beim BND keinen Vorsprung durch Technik. Der amerikanische Geheimdienst NSA ist den deutschen Spionen weit voraus beim Ausspähen im Internet. Nun wird für viel Geld modernisiert.
Der deutsche Auslandsnachrichtendienst wird die Kommunikation auf Facebook, Twitter und anderen Plattformen künftig live auswerten. Bei den Progammen will sich der Geheimdienst laut einem Medienbericht an der NSA orientieren.
Ein Land, das seine digitale Souveränität nicht vehement verteidigt, wird von seinen Partnern schnell nicht mehr ernst genommen: Im Fall Snowden wandelt sich die Bundesregierung zur politischen Marionette Amerikas.
Der russische Geheimdienst FSB hat auf der Krim vier Männer festgenommen. Man wirft ihnen vor, „Kämpfer“ der ukrainischen Vereinigung „Rechter Sektor“ zu sein. Ihnen drohen Anklagen wegen terroristischer Aktivitäten.“
Es bedürfe mehr „als Gerüchte und Spekulationen“: Der Vorsitzende des NSA-Ausschusses, Patrick Sensburg, versteht, warum Generalbundesanwalt Range in der NSA-Affäre vorerst nicht ermitteln will. Sein Fraktionskollege Bosbach warnt aber vor einem „Signal der Hilflosigkeit“.
Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter hat im NBC-Interview gesagt, er habe seine Vorgesetzten mehrmals intern kritisiert. Sein früherer Arbeitgeber widerspricht prompt. Als Beweis präsentieren die Agenten eine E-Mail.
Für die einen ist es der Abgrund, für die anderen Versuchung und Versprechen. Das Deep Web ist um ein Vielfaches größer als das World Wide Web - wie gefährlich ist es? Eine neue Buchveröffentlichung kapituliert vor dieser Frage.
Der frühere Armeechef hat die Abstimmung klar für sich entschieden. Allerdings holte er deutlich weniger Stimmen, als er angekündigt hatte. Die Wahlbeteiligung war gering.
Was können die NSA und andere Geheimdienste mit Mobiltelefonen machen? "Wenn Sie es einschalten, gehört es denen." Interessante fünf Minuten aus Snowdens erstem amerikanischen Fernsehinterview.
Der ehemalige NSA-Mitarbeiter würde gerne wieder in Amerika leben, sagt er in einem Interview mit einem TV-Sender. Ob er ohne Strafe zurückkehren dürfe, müsse die Öffentlichkeit entscheiden.
Im zweiten Teil der ZDF-Dokumentation über globale Überwachung beschuldigt der ehemalige CIA-Chef Porter Goss Kanzlerin Merkel, sie habe ihre Empörung über die Abhörung ihres Handys nur vorgetäuscht.
In der von Georgien abtrünnigen Region Abchasien haben Anhänger der Opposition den Präsidentenpalast gestürmt. Ein Umsturzversuch sei aber gescheitert, erklärt Präsident Ankwab im Staatsfernsehen.
Seit einem Jahr lebt der Enthüller der NSA-Abhöraktivitäten in Moskau. Nun hat Edward Snowden in seinem ersten Interview im amerikanischen Fernsehen klargestellt, dass er ein Spion war, kein „unwichtiger Systemadministrator“.