Exkulpation der Sowjets?
Das Massaker von Katyn vom Frühjahr 1940 steht auch für eine der großen Propagandaschlachten der Geschichte, die im Januar 1943 begann.
Das Massaker von Katyn vom Frühjahr 1940 steht auch für eine der großen Propagandaschlachten der Geschichte, die im Januar 1943 begann.
Die SPD suchte neue Themen. Fündig wurde sie bei NSA, BND und Vorratsdatenspeicherung. Sie weckte große Erwartungen, doch nun fordert der Parteivorsitzende Gabriel Pragmatismus. Das Ergebnis dieser Politik könnte er Ende der Woche präsentiert bekommen.
Willentlich oder nicht: Edward Snowden betreibt mit seinen Enthüllungen das Geschäft der Feinde der westlichen Gesellschaften. Unterstützt wird er dabei im Westen selbst.
Einige Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes galten der Führung des BND als zu amerikanisiert. Deshalb sollten sie wohl überwacht werden. Der Datenaustausch mit der NSA wurde trotzdem weitergeführt.
Die Computer des Bundestags sind angegriffen worden. Noch weiß niemand, wer es war. Was tut die Politik jetzt? Ein Update.
Haben Peking und Moskau Zugang zu den von Edward Snowden entwendeten NSA-Daten? Britische Medien berichten das unter Berufung auf Regierungskreise. Doch es gibt auch Kritik an den Berichten.
Der Bundestag ist ein digitaler Trümmerhaufen. Da will man Firmen zu mehr Sicherheit im Datenverkehr anregen, und steht für Hackerangriffe selbst offen wie ein Scheunentor.
Bei Cyber-Attacken auf die amerikanische Regierung haben Hacker Medienberichten zufolge hochsensible Daten gestohlen. Möglicherweise könnten damit CIA-Agenten enttarnt werden. Die Spur führt nach China.
Der ehemalige BND-Präsident Uhrlau sagt dem NSA-Untersuchungsausschuss, das Kanzleramt schon 2006 über die Spionage des amerikanischen Geheimdienstes informiert zu haben. An einige Details kann er sich aber nicht erinnern.
Hacker haben sich Zugang zum Computersystem des Bundestags verschafft. Seit Wochen schöpfen sie alles ab. Das System ist unrettbar verloren. Können die Abgeordneten überhaupt noch arbeiten?
Bundesinnenminister Thomas de Maizière geht davon aus, dass ein ausländischer Nachrichtendienst der Urheber des schweren Hackerangriffs auf den Bundestag ist. Der Verfassungsschutz könne dem Bundestag Hilfe bei der Aufklärung leisten.
Amerikanische Geheimdienste sollen das Handy der Bundeskanzlerin ausspioniert haben. Die Ermittlungen deswegen hat die Bundesanwaltschaft nun eingestellt - weil sich die Vorwürfe nicht „gerichtsfest beweisen lassen“.
Der Hackerangriff auf den Bundestag soll durch die Unachtsamkeit von Abgeordneten möglich gewesen sein, denn sie hätten Schad-Links in einer E-Mail geöffnet. Hinweise auf die Herkunft der E-Mail zeigen nach Osten.
Der Cyberangriff auf den Bundestag zeigt: In Deutschland wird meist über die falschen Gefahren geredet, wenn es um Datensicherheit und Geheimdienste geht.
Vielen Abgeordneten ist ihre Unabhängigkeit heilig – und ihre Bequemlichkeit. Der Hackerangriff auf das Parlament zeigt nun, wie gefährlich das ist. Bundestagspräsident Lammert warnt, der Angriff sei noch nicht abgewehrt.
Kaum einer wettert so gegen NSA und BND wie Konstantin von Notz. Dabei ist er weder Ideologe, noch fehlt im das Vertrauen in den Staat. Was treibt den Mann also an?
Wer hinter dem vor Wochen begonnenen Cyberangriff auf das Computernetzwerk des Bundestags steckt, ist nicht klar. Der Schaden für die Infrastruktur ist aber offenbar enorm. Die Grünen kritisieren die Informationspolitik der Parlamentsverwaltung.
Dass Hacker Daten von Bundestags-Computern abgezweigt haben, ist bekannt. Doch die Folgen für das Parlament scheinen weitreichender als bisher angenommen.
Sie habe die „selbe Sicht auf die Dinge“, sagt Verteidigungsministerin von der Leyen nach der Stellungnahme ihres Vorgängers De Maizière im Bundestags-Ausschuss. Der heutige Innenminister lässt zur Affäre um das Sturmgewehr G36 aber Fragen offen.
Um Raketenbasen und Waffenlager zu entdecken, wertet der israelische Geheimdienst Satellitenbilder aus. Diese Aufgabe übernehmen nun Autisten – ihre Krankheit prädestiniert sie dafür.
Sie legte nicht nur bei den Mächtigen in Russland die Hand auf: Dschuna, Wunderheilerin und Weissagerin, ist gestorben. Ihrem wichtigsten Patienten konnte sie nicht helfen.
Mit der Eroberung Mossuls durch den IS vor einem Jahr begann auch das Martyrium der Yeziden. Überlebende berichten von Mord, Versklavung und dem Verrat der Nachbarn.
Wo ist Deutschlands Platz, und wie steht es um das Verhältnis zu Amerika? Von Harmonie in der westlichen Wertegemeinschaft konnte bei Frank Plasberg nicht die Rede sein. Dafür wurde dort angesprochen, was bei Gipfeln gerne unter den Tisch fällt.
In der Türkei haben die Parlamentswahlen begonnen. Dass die regierende AKP wieder stärkste Kraft wird, gilt als sicher. Dennoch geht es für Staatspräsident Tayyip Erdogan um viel. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wahl.
Mit der Haltung der Kirche zur Homo-Ehe und der Flüchtlingspolitik standen hoch kontroverse Themen auf dem Programm des evangelischen Kirchentages. Viele Diskussionen verliefen dennoch eher in Slow Motion.
Sensible Daten von bis zu vier Millionen Mitarbeitern der amerikanischen Regierung könnten nach einer Cyberattacke in falsche Hände gelangt sein. China bestreitet Vorwürfe aus Amerika, wonach chinesische Hacker hinter dem Angriff steckten.
Eine Rückkehr Russlands zu den G-8 schließt die Bundeskanzlerin derzeit aus. Vor dem Gipfel auf Schloss Elmau würdigt sie aber die friedlichen Proteste in München. Dort meldet die Polizei eine ruhige Nacht.
Deutschlands wichtigste Behörde für die Spionageabwehr ist bislang nicht daran beteiligt, den schweren Hackerangriff auf den Bundestag aufzuklären. Vor allem die Linkspartei verweigert sich, erfuhr die F.A.Z.
Ein verurteilter russischer Agent, der unter dem Namen Andreas Anschlag in Marburg gelebt hatte, ist aus Hessen in seine Heimat abgeschoben worden. Seine Frau hatte 2014 Deutschland vorzeitig verlassen können.
Seit Wochen gibt es heftiges Gerangel um die amerikanischen Spionagelisten. Nun macht auch eine Kontrollkommission des Bundestags Druck.
Aus seinem russischen Exil beobachtete der NSA-Whistleblower Edward Snowden, wie der amerikanische Senat eine umfassende Reform der Geheimdienste beschloss. Manche sehen im neuen Gesetz einen Wendepunkt in der Überwachungsdebatte - doch viele Fragen bleiben offen.
Die Geheimdienstaffäre wirkt sich offenbar auf die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten aus. Die Amerikaner sollen ihre Hilfe beim Schutz von Bundeswehrsoldaten im Einsatz gegen die Terrormiliz IS herauszögern.
Es ist eine unendliche Geschichte: Geheimdienste wollen, dass man ihnen stetig die Befugnisse erweitert. Nicht einmal die Enthüllungen rund um NSU und NSA konnten daran etwas ändern. Im Gegenteil.
Wieso meinen viele, wir brauchten als Grundlage einer neuen Welt nur Technik? Was läuft in der „Netzgemeinde“ außer „Shitstorms“? Denken wir das Konzept künstlicher Intelligenz und der Herrschaft des Digitalen mal zu Ende: Wo bleibt der Mensch dann, als Wesen aus Fleisch und Blut?
Keine Einigung in letzter Minute: Im Streit über die Befugnisse der NSA verpasst der amerikanische Senat eine wichtige Frist. Der Geheimdienst muss damit das massenhafte Sammeln von Telefondaten einstellen – vorerst zumindest.
Banken und Staaten würden das Bargeld am liebsten abschaffen. Das empört die Deutschen. Aus gutem Grund.