Die Macht der Milliardäre
Auf dem Majdan kämpften die Ukrainer auch gegen die Oligarchen. Doch einer von ihnen wurde Präsident. Der fängt jetzt an, den anderen die Geschäfte zu verderben - und schafft damit Platz für neue Clans.
Auf dem Majdan kämpften die Ukrainer auch gegen die Oligarchen. Doch einer von ihnen wurde Präsident. Der fängt jetzt an, den anderen die Geschäfte zu verderben - und schafft damit Platz für neue Clans.
Drei Anschläge in drei Ländern – und das an einem Tag. Hat der „Islamische Staat“ die Terrorserie organisiert? Eine Analyse.
Nach einem Angriff auf eine Gasfabrik nahe Lyon hat die Polizei eine enthauptete Leiche gefunden. Bei dem Opfer handelt es sich offenbar um den ehemaligen Chef des mutmaßlichen Attentäters.
Erstmals nennt ein amerikanischer Regierungsvertreter China öffentlich als Hauptverdächtigen der jüngsten Cyberattacke: Der Geheimdienstchef äußert zugleich Respekt für die Fähigkeiten der Angreifer.
Mehr als hundert Abgeordnete des französischen Parlaments haben wegen des neuen Geheimdienstgesetzes den Verfassungsrat angerufen. Sogar Präsident François Hollande befürwortet eine Klärung durch die „neun Weisen“ des Gremiums.
Die Liebe zu Hunden und Gärten verbindet Briten und Deutsche. In dieser Zuneigung steckt auch noch eine starke politische Botschaft, befand Neil MacGregor in seiner Berliner Queen’s Lecture, die wir in leicht gekürzter Fassung dokumentieren.
Wikileaks bringt es ans Licht: Die Amerikaner schöpfen Hollande und Sarkozy systematisch ab. Die Enthüllungen sind eher peinlich als gewichtig, treffen aber ein Land, das über Überwachung streitet.
Frankreich will sich künftig besser gegen Spionage schützen und hat seine Kontroll- und Abwehrmaßnahmen intensiviert. Der amerikanische Außenminister Kerry sagte unterdessen, die Vereinigten Staaten hörten Freunde wie Präsident Hollande nicht ab.
Die Abhöraffäre in Frankreich zeigt, dass der politischen Klasse in Washington das Gefühl dafür fehlt, wie man mit Alliierten umgeht. Die Franzosen müssen sich nun fragen, wie eine Zusammenarbeit mit Amerika noch zu rechtfertigen ist.
Paris empört sich heftig über den Lauschangriff der NSA. Das liegt auch daran, dass so allerlei Brisantes ans Licht kommt wie Lästereien über die Bundeskanzlerin.
Ein russisches Hackerkollektiv hat nach Auffassung des Verfassungsschutzes den Angriff auf den Bundestag ausgeübt. Als Drahtzieher wird dahinter ein Geheimdienst vermutet.
Nach Berichten, die NSA habe mehrere französische Präsidenten ausspioniert, herrschen in Frankreich Wut, Empörung – und Enttäuschung. Das geplante Geheimdienstgesetz könnten einige Abgeordnete jetzt mit neuen Augen sehen. Und auch das Außenministerium reagiert auf die Vorwürfe.
Der amerikanische Geheimdienst hat offenbar die französischen Präsidenten Chirac, Sarkozy und Hollande abgehört. Geheimen Wikileaks-Protokollen zufolge waren auch Handys von Ministern Ziel der Amerikaner. Hollande ruft den Verteidigungsrat ein.
Der Chef des ruandischen Geheimdienstes ist in London verhaftet worden. Grund dafür war eine spanischer Haftbefehl aus dem Jahr 2008. Doch möglicherweise spielten auch seine Machenschaften in Südafrika ein Rolle.
Die meisten deutschen Internetnutzer gehen beim Surfen Sicherheitsrisiken ein. Während die einen die Gefahren gar nicht kennen, sind sie den anderen schlicht egal.
Ehrlich währt am längsten: Welcher Habitus könnte einem deutschen Liberalen besser zu Gesicht stehen als eine schöne Sause im krisengeschüttelten Italien, während die FDP daheim um Notopfer betteln muss.
Wie lebten diejenigen, die sich als „sozialistische Persönlichkeiten“ gerieren sollten, privat, zu Hause im Wohngebiet, gegebenenfalls in der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis? Was haben die DDR-Tschekisten verdient?
Deutschland steht ein heikles juristisch-politisches Verfahren bevor: Ahmed Mansur, einer der bekanntesten Journalisten der arabischen Welt, sitzt weiter in Auslieferungshaft. Zunächst entscheidet das Berliner Kammergericht.
Für Zehntausende Flüchtlinge ist die drittgrößte Insel Griechenlands das Tor zu Europa. Dort sieht man, was die EU erwartet, falls der griechische Staat zusammenbricht.
Trevor Paglen macht sichtbar, was nach dem Willen der NSA unsichtbar bleiben soll. Der Frankfurter Kunstverein zeigt sein jüngstes Werk. Es führt uns zu den Urlaubsinseln in der Nordsee.
Einem Bericht zufolge lehnt die Regierung der Vereinigten Staaten auch den Vorschlag ab, dass ein Sonderermittler die NSA-Selektorenliste einsehen darf. Der amerikanische Geheimdienst NSA erwägt, die Kooperation mit Deutschland zu beenden.
Hacker im Bundestag, unkontrollierbare Geheimdienste und Abgeordnete, die auf keinen Fall mit ihren Daten öffentlich werden wollen: Nichts liegt da für die Politik näher, als dem Souverän der Demokratie noch eine Vorratsdatenspeicherung aufzuzwingen.
Welche Wirtschaftsspionage? Innenminister de Maizière beteuert im Untersuchungsausschuss, ihm „liegen keine Erkenntnisse vor, dass US-Dienste deutsche Unternehmen aufklären, um US-Unternehmen Vorteile zu verschaffen“.
Navid Kermani erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Er zeigt uns in seinem Werk, was kritische Intellektualität heute zu leisten hat und was sie bewirken kann.
Im NSA-Untersuchungsausschuss sagen am Donnerstag Staatssekretär Fritsche und Innenminister Maizière aus. Wussten sie schon früher als bisher angenommen von der zweifelhaften Zusammenarbeit des BND mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA?
Die Mehrheit der Deutschen hält geheime Dienste mit Abhörbefugnissen, die mit Amerika zusammenarbeiten, für notwendig. Nüchtern und realistisch. Eine parlamentarische Kontrolle aber bleibt unersetzlich.
Die BND-Affäre hat nicht zu einer breiten Empörungswelle geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Allensbach-Umfrage im Auftrag der F.A.Z. Das bedeutet aber nicht, dass das Ausspionieren unterstützt wird.
Im Streit um die Einsicht in sogenannte Selektorenliste des amerikanischen Geheimdienstes NSA, will die Bundesregierung dem Parlament entgegenkommen. Ein Ermittlungsbeauftragter soll als Kompromiss dienen. Die Opposition droht mit Klage.
Der Rüsselsheimer Soufiani K. steht vor Gericht in Frankfurt. Als Gotteskrieger soll er sich der Terrorgruppe Jabhat Al-Nusra angeschlossen haben. Über sein Facebook-Profil hat er verdächtige Fotos veröffentlicht.
Mit dem Ende der rot-grünen Bundesregierung schien in der deutschen Politik kein Platz mehr für ideologischen Ballast zu sein. Weit gefehlt, wie die Aufregung um die Zusammenarbeit zwischen BND und NSA zeigt.
Ein Ermittlungsbeauftragter soll mit dem Segen der Bundesregierung die Selektorenlisten lesen dürfen. Die rechtliche Konstruktion stößt indes auf Zweifel – und das nicht nur bei der Opposition.
Nato-Generalsekretär Stoltenberg will Russlands Pläne zum Ausbau der Atomstreitkräfte nicht unbeantwortet lassen. Der amerikanische Außenminister Kerry warnt sogar schon vor einem Rückfall in den Kalten Krieg.
Der frühere Sekretär Usama Bin Ladins ist bei einem Angriff im Jemen getötet worden. Nasser al Wuhaischi leitete den Ableger des Terrornetzwerks, der sich der Anschläge auf „Charlie Hebdo“ bezichtigt hatte.
Ein Zeuge im NSU-Ausschuss des Hessischen Landtags vermutet hinter den Morden des NSU ein rechtsextremes Netzwerk. Es drohe eine „rechtsextreme Internationale“. Zudem wurde wegen eines Streit der Ausschuss unterbrochen.
Lange herrschte zwischen Frankreich und Algerien eine diplomatische Eiszeit. Das hat Präsident Hollande nun geändert. Bei seinem Besuch in der ehemaligen Kolonie zieht er alle Register - wobei sich Paris vor allem eines vom neuen Partner erhofft.
Die EU möchte die Privatsphäre von Internet-Nutzern besser schützen. Google, Facebook und Co. drohen Strafen, wenn sie sich nicht an neue Regeln halten. Was müssen Verbraucher sonst noch wissen?