„Weihnachten haben nur wir“
Leben als Miniminderheit unter zwei Millionen Muslimen – und noch dazu regiert von Islamisten. Für die Hamas sind die letzten Christen von Gaza ein Element ihrer Selbstdarstellung nach außen.
Leben als Miniminderheit unter zwei Millionen Muslimen – und noch dazu regiert von Islamisten. Für die Hamas sind die letzten Christen von Gaza ein Element ihrer Selbstdarstellung nach außen.
Nach dem Rücktritt von Avigdor Lieberman will der israelische Ministerpräsident Netanjahu dessen Amt zusätzlich übernehmen. Gerüchte, er wolle Neuwahlen ausrufen, dementierte Netanjahus Partei als „nicht korrekt“.
Ministerpräsident Netanjahu wollte durch seinen Deal mit der Hamas Zeit und Ruhe erkaufen. Der Rücktritt seines Verteidigungsministers trifft ihn hart. Neuwahlen sind möglich.
Zwischen Israel und der Hamas eskaliert die Gewalt wie seit 2014 nicht mehr, mehr als 400 Raketen wurden aus Gaza abgefeuert – eine dauerhafte Lösung ist nicht in Sicht.
Überraschend hat der israelische Verteidigungsminister sein Amt niedergelegt. Zuvor hatte Israel einer Waffenruhe mit der Hamas zugestimmt. Die Entscheidung bezeichnet Lieberman als „Kapitulation“.
Nach massivem Raketenbeschuss auf israelisches Gebiet und Luftangriffe der israelischen Armee im Gazastreifen haben Palästinensergruppen eine Feuerpause verkündet. Israel hat sich dazu zunächst nicht geäußert.
Israel sieht sich den heftigsten Raketenangriffen seit 2014 ausgesetzt. In Aschkelon wird ein Mann in seinem Haus getötet. Die Luftwaffe bombardiert Dutzende Ziele der Hamas im Gazastreifen.
Während die israelische Luftwaffe Dutzende Angriffe auf den Gazastreifen flog, schoss die Hamas Hunderte Raketen und Granaten Richtung Israel.
Eine Operation israelischer Spezialkräfte im Gazastreifen ist missglückt. Es gab Tote auf beiden Seiten. Militante Palästinenser antworteten mit Raketenbeschuss, Israel erwidert das Feuer aus der Luft.
Bei Gefechten im südlichen Gazastreifen sind sieben Menschen getötet worden. Wegen der eskalierenden Gewalt verkürzt Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu seinen Besuch in Paris.
Bei Gefechten im südlichen Gazastreifen sind sieben Menschen getötet worden. Wegen der eskalierenden Gewalt verkürzt Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu seinen Besuch in Paris.
Im Gazastreifen eskaliert die Gewalt wieder. Bei Protesten kommen mehrere Demonstranten zu Tode. Aus dem Palästinensergebiet werden Raketen Richtung Israel abgefeuert – das Land reagiert umgehend.
Eine palästinensische Rakete sei in einem Wohnhaus eingeschlagen. Israel schloss daraufhin die Grenzübergänge zum Gazastreifen und flog Angriffe gegen „Terrorziele“.
Aus dem Gazastreifen kommt eine gute Nachricht. Doch die hat einen Preis.
Ein Dokumentarfilm begleitet einen Jungen aus dem Gazastreifen, der Hände und Füße verloren hat, durch seine Kindheit in Israel. In seinem Schicksal laufen die großen Linien des Nahostkonflikts zusammen.
Trumps Konflikt mit den Palästinensern spitzt sich weiter zu. Erst kürzt er die Förderung für das Palästinenser-Hilfswerk – nun trifft es Zuwendungen für Krankenhäuser.
Amerika stoppt die Zahlungen für das UN-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge. Dahinter steckt Kalkül – doch die Situation könnte brandgefährlich werden.
Vor einer Woche hat Amerika seine Hilfen für das Palästinenser-Hilfswerk drastisch gekürzt. Nun will Deutschland seine Förderung aufstocken. Bundesaußenminister Heiko Maas will so eine „nicht kontrollierbare Kettenreaktion“ verhindern.
Auf Weisung des amerikanischen Präsidenten sollen mehr als 200 Millionen Dollar in andere Projekte fließen. Palästinenservertreter werfen ihm „Erpressung“ vor.
Die Kürzungen der amerikanischen Regierung für die UN-Zahlungen an die Palästinenser haben jetzt schon Folgen: Im Gazastreifen werden die Medikamente knapp. Die Vereinten Nationen warnen.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen will mehr Beobachter nach Israel und die Palästinensergebiete schicken. Vier Optionen für eine „robustere UN-Präsenz“ legt Guterres in einem Bericht vor.
Die Palästinenser im Gazastreifen haben ein Ende der Kämpfe mit Israel erklärt. Zuvor hatte die israelische Luftwaffe, als Reaktion auf palästinensischen Beschuss, Ziele im Gazastreifen angegriffen.
Die Gewalt im Nahen Osten eskaliert abermals – im Gazastreifen sterben drei Menschen bei Angriffen der israelischen Luftwaffe. Zuvor sind aus dem Küstengebiet Raketen auf Israel abgefeuert worden. Jetzt verkünden militante Palästinenser ein vorläufiges Ende der Gewalt.
Trotz laufender Vermittlungsgespräche ist es über Nacht zum gegenseitigem Raketenbeschuss an der Grenze zum Gazastreifen gekommen. Die israelische Armee sprach von einer „bedeutsamen“ Verschärfung des Konflikts.
Das israelische Militär habe einen Palästinenser erschossen, hieß es aus einem Krankenhaus in Gaza. Seit Beginn der Proteste wurden mindestens 156 Palästinenser getötet.
Ahmad aus dem Jordantal hat Leukämie. Ohne Noam aus Jerusalem könnte er nicht behandelt werden. Sie leben auf verschiedenen Seiten einer Mauer – trotzdem fahren sie jeden zweiten Tag zusammen Auto.
Nach heftigen Schusswechseln hat die radikale Palästinenserorganisation Hamas eine Feuerpause ausgerufen. Auch Israels Armee scheint seine Angriffe gestoppt zu haben. Zuvor hatte sie 60 Ziele bombardiert.
Schon seit mehreren Wochen schwelt der Konflikt zwischen Israel und der Hamas. Jetzt wurde ein israelischer Soldat an der Grenze zu Gaza getötet. Bei der israelischen Reaktion werden vier Palästinenser getötet.
Seit Wochen lassen Palästinenser aus dem Gazastreifen brennende Ballons nach Israel fliegen. Die Bewohner der Kibbuzim müssen sich überwiegend selbst helfen.
Militante Gruppen im Gazastreifen und Israel haben sich laut palästinensischen Angaben auf eine Waffenruhe geeinigt. Durch die Kämpfe kam es auf beiden Seiten zu Verletzten, im Gazastreifen kamen zwei Menschen ums Leben.
Nach einem heftigen Schlagabtausch mit Israel hat die Hamas am Samstagabend eine Waffenruhe verkündet. Was diese Aussage wert ist, ist aber völlig unklar.
Israel solle seine „exzessive, disproportionale und rücksichtslose Gewalt“ gegen Palästinenser beenden, heißt es in der Resolution. Amerika erleidet eine diplomatische Niederlage.
Tausende Palästinenser protestieren am Jahrestag des Sechstagekriegs an der Gaza-Grenze. Israelische Soldaten schießen wieder einmal scharf.
In Gaza verbrennt sich ein junger Mann aus Protest gegen die Hamas. Die Zahl der Selbstmorde nimmt zu. Doch in der muslimischen Gesellschaft sind sie ein Tabu.
Tausende kamen am Samstag zu der Beerdigung von Razan al-Najar, eine 21-jährige Rettungssanitäterin, die an der Grenze zum Gazastreifen erschossen wurde. Das Israelische Militär will den Fall untersuchen.
Die Armee reagierte damit auf den Abschuss von Raketen auf den Süden Israels. Unterdessen nahmen tausende Palästinenser an der Trauerfeier für eine Sanitäterin teil, die am Freitag bei Protesten erschossen worden war.