Friedrich Merz in Quarantäne
Nach einem Besuch beim sächsischen Kabinett, in dem es einen positiv getesteten Minister gibt, zieht sich Merz für einige Tage zurück - sicherheitshalber.
Nach einem Besuch beim sächsischen Kabinett, in dem es einen positiv getesteten Minister gibt, zieht sich Merz für einige Tage zurück - sicherheitshalber.
Biden-T-Shirts und Kappen mit Trump-Sprüchen sah man vor der Wahl an vielen Amerikanern. Doch was trug man am Ende für den Gang zum Wahllokal?
In dieser Woche konnte Norbert Röttgen als gefragter Gesprächspartner zur Präsidentenwahl in Amerika glänzen. Nun bekennt er sich in den Wirtschaftsthemen als Ordoliberaler. Damit will er Anhänger seines Konkurrenten Merz von sich überzeugen.
In Chemnitz trafen am Freitag die Kandidaten für den CDU-Bundesvorsitz aufeinander – es gibt leichtere Aufgaben, als im Livestream die Basis begeistern zu müssen.
Christian Lindner spricht mit Friedrich Merz über dessen neues Buch. Als Vorboten schwarz-gelber Selbstverständlichkeit präsentieren die beiden sich dabei nicht.
In schwieriger Mission: Der hessische CDU-Parteichef Volker Bouffier stellt sich gegen Friedrich Merz. Aber dessen Anhänger beeindruckt das nicht. Ein Stimmungsbild.
In Amerika ist die Frage, wer das Land künftig regieren wird, weiter offen, im Bundestag wird eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes beraten und in Italien treten schärfere Corona-Maßnahmen in Kraft. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Zweite Welle +++ Verschiebung CDU-Parteitag +++ Friedrich Merz +++ Rundfunkmacht +++ Schachkolumne
Entweder ist die Junge Union eine ziemlich verschlafene Truppe. Oder ihre Mitglieder wollen weder Merz noch Röttgen noch Laschet.
Friedrich Merz geht als Favorit der Jungen Union in die Abstimmung über den CDU-Parteivorsitz. Derweil gibt es Mutmaßungen über einen vierten Kandidaten.
Eigentlich haben sich die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz geeinigt, doch die Probleme eines digitalen Parteitags bleiben bestehen. Scheitert die Partei am Wahlgesetz?
Friedrich Merz rechnet damit, dass die CDU angesichts hoher Infektionszahlen auf einen digitalen Parteitag Anfang kommenden Jahres zusteuert. Den Streit um die Verschiebung hält er für beendet.
Der CDU-Parteitag soll nun Mitte Januar des kommenden Jahres stattfinden. Darauf haben sich Merz, Laschet und Röttgen geeinigt.
Die CDU solle „klug genug sein, das zu unterlassen“, sagt die Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer. Andere hätten schon gezeigt, wie fruchtlos interner Streit sei. Diskussionen nützten der Partei nicht.
Eigentlich schien alles in Ordnung in der CDU. Einstimmig hatte der Vorstand den Parteitag verschoben. Doch einer war wütend: Friedrich Merz. Auf Twitter machte er seinem Ärger Luft. Seitdem kocht es in der Partei.
Die Anhänger von Friedrich Merz erwarten, dass er sie in die gute alte Zeit zurückführt. Dabei könnte er eine Politik des Rollback gar nicht kompromisslos durchsetzen.
Studie zu Rassismus bei der Polizei +++ Verschiebung CDU-Parteitag +++ Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg +++ Ludwig II +++ bezahlbarer Wohnraum +++ Pendler +++ Greser&Lenz +++ Pianist Igor Levit +++ Causa Levit/Mauró +++ Schneller schlau
Doch den Friedrich Merz in seinem Lauf hält auch das Establishment nicht auf.
Niemand wolle Friedrich Merz als ihren Nachfolger verhindern, kontert sie dessen Kritik. Es gebe schon genug Verschwörungstheorien derzeit in Deutschland, sagt die CDU-Vorsitzende.
Im aktuellen Podcast sprechen wir unter anderem über Wertungswidersprüche und Legitimationsfragen rund um die neuen Corona-Maßnahmen
Es geht auch ganz ohne Verschwörungstheorien: Wenn der CDU an einem Wahlsieg bei den Landtagswahlen im März gelegen ist, darf sie den Wahlparteitag nicht verschieben.
Merz keilt aus +++ Essay von Friedrich Merz +++ Greser & Lenz +++ Kritik an Corona-Maßnahmen +++ Schöner Start in den Tag
Die Angriffe von Friedrich Merz gegen das „Partei-Establishment“ nehmen ihm viele in der CDU übel. Bei anderen, die sich schon länger über Berlin und Angela Merkel ärgern, trifft er auf offene Ohren.
Hat Friedrich Merz mit seinem Wutausbruch gegen das CDU-„Establishment“ die Dinge einfach nur beim Namen genannt, wie es sich in Demokratien gehört? Über einen eventuell doch sehr taktischen Gebrauch von Empörung in der Politik.
Es gibt genug Staatsmänner in der Welt, die mit Populismus, Narzissmus, Schaumschlägerei und Verschwörungsdenken glänzen. Will nun auch die CDU einen solchen Mann an ihrer Spitze haben?
Bei seinem ersten Auftritt nach dem Wutausbruch gegen das „Establishment“ der Union spricht Friedrich Merz vor seinen Anhängern – dem Wirtschaftsflügel der hessischen CDU. Dort wird er gefeiert, und er bekräftigt seine Kritik.
2021 soll es zunächst einen digitalen und später einen klassischen Parteitag geben, kündigt der niedersächsische CDU-Vorsitzende Bernd Althusmann an. Die Entscheidung zur Absage des Bundesparteitags verteidigt er – und widerspricht Friedrich Merz.
In der CDU herrscht Unruhe: Die Partei verschiebt ihren Parteitag und damit die Wahl eines neuen Vorsitzenden. Friedrich Merz wirft der Parteispitze vor, sich gegen ihn verschworen zu haben. Was ist dran an diesen Vorwürfen? Wir sprechen unter anderem mit dem CDU-Landesvorsitzenden in Niedersachsen, Bernd Althusmann.
Sich über Friedrich Merz zu empören, ist leicht. Er ähnelt einem SUV zwischen lauter Volkswagen Golfs – und ist die Anti-Greta, der Inbegriff des alten weißen Mannes. Alles Vorurteile? Wir haben alte Weggefährtinnen gefragt.
Die Kanzlerin wirbt laut einem Bericht bei den Ministerpräsidenten für einen begrenzten Lockdown. Offenbar will auch Nordrhein-Westfalen dazu ein Konzept vorlegen. Baden-Württembergs Innenminister plädiert für härtere Maßnahmen.
Die scharfe Kritik von Friedrich Merz an der CDU-Spitze stößt in der Union auf Unverständnis, teils sogar auf Empörung. Und mancher glaubt, das Bewerberfeld für den Parteivorsitz sei nun kleiner geworden.
Die Vermutung, dass „andere Erwägungen“ hinter der Absage des Parteitags stecken, liegt für Friedrich Merz auf der Hand. Die CDU-Führung verwahrt sich gegen seinen Vorwurf einer Intrige.
Friedrich Merz ärgert sich über die Verschiebung des CDU-Parteitages, die deutsche Wirtschaft fürchtet einen zweiten Lockdown und Donald Trump bangt um den „Swing State“ Florida. Was sonst noch wichtig ist, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Friedrich Merz erklärt die Verschiebung zur Schiebung und sich zum Parteivolkstribun. Die Führungskrise in der CDU verschärft sich zur Unzeit.
Der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag verteidigt die Verschiebung des CDU-Parteitags gegen die Kritik von Friedrich Merz. Außerdem spricht Ralph Brinkhaus über die Rolle des Parlaments während der Pandemie.
Mit seiner Äußerung geht Friedrich Merz bewusst auf Konfrontation zu den anderen Kandidaten um den Parteivorsitz. Dafür spielt der neue Zeitplan einem anderen in die Hände.