Leserbriefe vom 4. August 2023
Lohnangleichungen an Westniveau +++ Kai Wegner und Friedrich Merz +++ russische Attacken auf Odessa +++ Strom- und Gaskostenbremse
Lohnangleichungen an Westniveau +++ Kai Wegner und Friedrich Merz +++ russische Attacken auf Odessa +++ Strom- und Gaskostenbremse
Wegners Intervention nach dem ZDF-Sommerinterview ließ durchblicken, dass er Merz als Kanzlerkandidaten verhindern will. Jetzt legt er so nach, als sei die Entscheidung schon gefallen.
In der CDU-Parteizentrale und in der Bundestagsfraktion sollte Friedrich Merz das Sagen haben. Wie läuft es da für ihn?
Die Ministerpräsidenten Rhein und Wüst wandern durch die Heimat von CDU-Chef Merz. Ohne ihn. Der soll kein Thema sein, schwebt aber über allem.
In der CDU hatten sie einen Plan: Linnemann sollte rechts den scharfen Hund machen, Merz in der Mitte freundlich lächeln. Doch seit Merz’ Äußerungen über die AfD ist klar: Es kommt anders herum. Die Partei ist im Aufruhr.
Wie aus einer christlich-demokratischen Programmatik abzuleiten ist, die CDU wolle ein „anderes Land“, ist ein patriotisches Rätsel. Denn es gibt zu diesem Land keine Alternative, jedenfalls nicht mit Substanz.
Das Frachter-Drama auf der Nordsee dauert an. Fast ganz Deutschland ist in den Sommerferien. Und in der Union kehrt keine Ruhe ein. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Wir sollten wieder mehr über Sachthemen sprechen, nüchtern und pragmatisch. Und den sogenannten „Kulturkampf“ um Sternchen oder Grillfleisch in den Urlaub schicken.
Markus Söder wünschen sich laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa deutlich mehr Unionswähler als Kanzlerkandidaten als Friedrich Merz. Vor dem CDU-Chef liegt auch noch ein anderer CDU-Politiker.
Jan Böhmermann hat die CDU auf Twitter (X) als „Nazis mit Substanz“ bezeichnet. Der Mainzer CDU-Fraktionschef Gordon Schnieder fordert vom ZDF-Intendanten Norbert Himmler, sich zu distanzieren. Eine öffentliche Entschuldigung sei fällig.
Gehört Friedrich Merz in eine Reihe mit Hegel und Marx? Und warum wollen die Grünen „eine Schippe drauflegen“?
Beim Parteitag der AfD ist die Stimmung gut. Das könnte sich am Wochenende ändern – denn dann geht es um Posten in Brüssel.
Tino Chrupalla eröffnet den Bundesparteitag der AfD in Magdeburg – mit Spott für die CDU. Danach beschließt die AfD den Beitritt zur Europapartei „Identität und Demokratie“.
Lesermeinungen zu „Unionspolitiker erinnern Merz an Brandmauer zur AfD“ und dem Leitartikel „Im Kulturkampf“ in der F.A.Z. vom 25. Juli 2023
Habeck trifft einen Punkt, wenn er die CDU „irrlichtern“ sieht. Das kommt ihm aber nur deshalb so vor, weil konservative Gehversuche der CDU aus Habecks linker Grünen-Ecke mit der Böhmermann-Faust beantwortet werden: alles Nazis!
Früher stand Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner nicht gerade für den liberalen Flügel der CDU. Er unterstützte Friedrich Merz. Nun kritisiert er den CDU-Chef für dessen Aussagen über die AfD.
Der NATO-Ukraine-Rat sucht nach Auswegen aus der Getreidekrise am Schwarzen Meer. Der Sohn von Joe Biden hofft vor Gericht auf einen Deal. Und: Die Bayern und der BVB sind auf großer Werbetour. Der F.A.Z. Newsletter.
Früher war Friedrich Merz beliebt dafür, dass er Klartext spricht. Jetzt hat der CDU-Chef damit öfters Probleme. Wie kommuniziert er, und wer berät ihn überhaupt?
Wirklich wichtig sind die CDU-Politiker, die sich am Merz-Bashing nicht beteiligt und sich nicht zu Wort gemeldet haben. In der CDU sind das leider nicht allzu viele.
Boris Rhein will keinen Streit – aber auch keine Überraschungen durch seinen Parteichef Friedrich Merz. Wie Rhein im hessischen Wahlkampf trotzdem die AfD für sich nutzt.
Kretschmer: Lupenreine Trennung auf kommunaler Ebene nicht durchzuhalten
An Klarheit ließ die „klare Ansage“ von Friedrich Merz im ZDF-Sommerinterview tatsächlich nichts zu wünschen übrig. Er selbst verkehrte sie nachher ins Gegenteil.
Die hessische CDU diskutiert nach den Äußerungen von Friedrich Merz über den Umgang mit der AfD – und fragt sich, wieso der Parteivorsitzende ständig missverstanden wird.
Friedrich Merz’ Äußerung zum Umgang mit der AfD ruft weiter Kritik aus den eigenen Reihen hervor. Der CDU-Politiker Tobias Hans attestiert ihm mangelnde Führungsstärke – und spricht vom „Abschied vom Kurs der Mitte“.
Experten des Wirtschaftsministeriums stellen Vorschläge für schnellere Beschaffungen bei der Bundeswehr vor. In Bayreuth eröffnen die Wagner-Festspiele mit dem „Parsifal“. Und was hat Musk mit Twitter noch vor?
Der Verband hält sich in politischen Fragen gerne zurück. Nach den Äußerungen des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz kommt nun aber eine klare Abgrenzung.
Nach zumindest missverständlichen Äußerungen über die AfD stellt der CDU-Vorsitzende klar: Er halte an der strikten Abgrenzung fest. Zuvor war er aus den eigenen Reihen kritisiert worden.
Von der „Brandmauer“, die in der CDU beschworen wird, weiß man derzeit nicht, ob sie zum eigenen Parteivorsitzenden errichtet werden soll oder zur AfD. Das kann nicht gut gehen.
Politiker anderer Parteien, aber auch aus der Union, zeigen sich entsetzt über die Äußerungen von CDU-Parteichef Merz zu einer Zusammenarbeit mit der AfD auf kommunaler Ebene. Merz selbst schwächt seine Aussage ab.
Die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen hat es ohne Streit in die Ferien vor der Wahl im Oktober geschafft. Doch jetzt entsteht auf der nationalen Ebene eine eigene Dynamik.
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hält nichts von einem Verbot der AfD. Das macht er im ZDF-Sommerinterview klar. Und er sagt, die Opposition sei immer eine Alternative zur Bundesregierung.
Die Union geht beim Thema Migration weiter in die Offensive. Die Lage in den Kommunen spricht dafür. Doch ein klarer Kurs der Christdemokraten ist noch nicht zu sehen.
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat die CDU als „Alternative für Deutschland mit Substanz“ bezeichnet. In der SPD wird das heftig kritisiert.
CDU-Chef Friedrich Merz bezeichnete die Union in einer Klausur in Bayern als „Alternative für Deutschland mit Substanz“. Katja Mast ist Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und kritisiert den Oppositionsführer dafür scharf.
Die SPD sieht bei der Union das „Populismusfieber“ ausgebrochen. Nicht einmal die AfD heißt den Vorschlag des CDU-Abgeordneten Thorsten Frei gut. In der CDU gibt es zustimmende Töne, es ist von einem „Denkanstoß“ die Rede.