Deutschland lockt französische Bankiers an
PARIS, 20. Juli. Die französische Finanzbranche gewinnt zunehmend Interesse an der Wirtschaft in Deutschland. Selbst eine mittelgroße Bank wie Oddo & Cie wagt ...
PARIS, 20. Juli. Die französische Finanzbranche gewinnt zunehmend Interesse an der Wirtschaft in Deutschland. Selbst eine mittelgroße Bank wie Oddo & Cie wagt ...
General Motors hat Ende Februar für 7 Prozent an PSA Peugeot Citroën noch fast eine Milliarde Euro gezahlt. Heute wäre für die gleiche Summe beinahe die Hälfte ...
Die Budapester Staatsanwaltschaft hat den mutmaßlichen Nazi-Kriegsverbrecher László Csatary festgenommen. Der 97 Jahre alte Ungar soll an der Deportation von beinahe 16.000 Juden nach Auschwitz beteiligt gewesen sein.
Yahoo tritt auf der Stelle, die Credit Suisse verzeichnet ein solides Quartal. Slowenien erwägt einen Antrag auf Bankenhilfe und Finnland einigt sich mit Spanien auf Garantien für dieselbe.
Die Talfahrt von Peugeot an der Börse setzt sich fort: Der Autohersteller ist in den Augen der Anleger derzeit nur noch rund zwei Milliarden Euro wert. Auch eine Herabstufung der Schuldtitel wird erwartet.
chs. PARIS, 15. Juli. Der französische Präsident François Hollande hat den Restrukturierungsplan von PSA Peugeot Citroën als „inakzeptabel“ bezeichnet.
P.O. CALAIS, 12. Juli. Im vergangenen Jahr ist der Versuch der französischen Regierung, die Besteuerung von Ferienhäusern drastisch zu erhöhen, noch ...
SAINT-NAZAIRE, 11. JuliVögel müssen sich an der französischen Loire-Mündung neuerdings in Acht nehmen. Seit einigen Tagen drehen dort die Schaufeln des größten ...
Fraport fertigt im Juni mehr Passagiere und weniger Fracht ab, deutschen Kunden von Crédit Suisse steht der Steuerfahnder ins Haus und Centrotherm stellt einen Antrag auf Insolvenz.
Italien und Frankreich stehen in dem Bemühen, ihre Haushalte zu reformieren, vor gewaltigen Aufgaben: Insbesondere der öffentliche Dienst wird Opfer bringen müssen.
Nike verdient im vierten Quartal weniger, JP Morgan Chase hat bis zu 6 Milliarden Dollar verspekuliert und Carl Zeiss verkauft seine Militäroptik an EADS. Die Eurozone einigt sich auf ein Wachstumspaket sowie eine gemeinsame Bankenaufsicht und der deutsche Einzelhandel setzt im Mai abermals weniger um.
Der Palmölkonzern Felda ist erfolgreich in Malaysia an die Börse gegangen, Linde will den amerikanischen Konzern Lincare übernehmen und Barclays zahlt 290 Millionen Pfund Buße für versuchte Zinsmanipulation. Die Beschäftigung in Deutschland steigt weiter und die Regierung plant eine Zulassungspflicht für Hochfrequenzhändler.
Für Präsident Hollande und Regierungschef Ayrault fangen nun die Mühen der Ebene an: Auch Frankreich wird sparen müssen. Das kann in den europäischen Verhandlungen zu Kompromissbereitschaft führen - oder zu Hartleibigkeit.
Die französische Regierung will die Gewinnausschüttung der Unternehmen besteuern, damit diese mehr investieren oder die Löhne erhöhen. Die französische Arbeitgeber-Präsidentin Laurence Parisot warnt vor einem „Würgegriff“ durch die Regierung.
Nach der gewonnenen Parlamentswahl warten alle darauf, was der Präsident und seine linke Mehrheit mit dieser Machtfülle anstellen werden. Jetzt wird sich zeigen, welche Aussagen Hollandes Taktik waren und was ideologische Fixierung ist.
Bei der Parlamentswahl in Frankreich haben die Sozialisten mithilfe assoziierter Abgeordneter 302 Sitze und damit die absolute Mehrheit erreicht. Damit kann Präsident Hollande als erster sozialistischer Staatspräsident mit Mehrheiten in beiden Kammern des Parlaments regieren.
Das Gehalt von Chefs französischer Staatskonzerne darf 450.000 Euro nicht mehr überschreiten. Präsident Hollande löst damit ein Wahlkampfversprechen ein - allerdings mit Abweichungen.
Weil die Ukraine „nicht einmal ein Minimum an demokratischen Grundsätzen“ respektiere, hat der französische Präsident Hollande die Regierung zum Boykott der EM-Spiele in der Ukraine angehalten.
Mit dem Machtwechsel im Élysée-Palast wächst der Druck auf französische Führungskräfte. Der frühere Chef der Fluggesellschaft Air France-KLM, Pierre-Henri Gourgeon, soll eine 400.000-Euro-Prämie zurückzahlen. Sie sei mit „Anstand“ nicht zu vereinbaren.
Mit scharfer Kritik hat Athen auf die Äußerungen der IWF-Chefin Christine Lagarde reagiert. Die IWF-Chefin habe „die Griechen beleidigt“, sagte der Vorsitzende der Sozialisten Venizelos.
In Frankreichs Regierung sind nun erstmals ebenso viele Frauen wie Männer. Präsident Hollande hat alle wichtigen Stellen mit Sozialisten besetzt - einige mit alten Bekannten.
Der französische Präsident Sarkozy hat den syrischen Präsidenten Assad der „schamlosen Lüge“ bezichtigt. Er forderte die Einrichtung von Korridoren zur humanitären Hilfe für Aufständische. UN-Generalsekretär Ban bestätigte, die Waffenruhe werde „eindeutig unvollständig“ befolgt.
Die Türkei hat ein deutsches Frachtschiff gestoppt, das Waffen für das syrische Regime an Bord haben soll. Damaskus blockiert derweil offenbar die UN-Beobachtermission. Regimegegner berichten, allein am Dienstag seien mehr als 70 Menschen getötet worden.
Knapp zwei Wochen vor der Präsidentenwahl in Frankreich wird dort heftig über die Wirtschaftspolitik gestritten. Grund ist zum einen die steigende Arbeitslosigkeit, aber noch mehr der Verlust der Top-Bonitätsnote. Frankreichs Wettbewerbsfähigkeit ist bedroht.
Mit seinen Kolonien verband Frankreich den Traum, eine große Nation zu sein. Das Ende des Algerien-Krieges vor fünfzig Jahren ließ ihn zerplatzen. Die Folgen spürt das Land bis heute.
Die malische Militärjunta wirft den Rebellen im Norden Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen vor. Die Afrikanische Union schließt sich derweil den Ecowas-Sanktionen gegen Mali an.
In Frankreich ist eine Debatte über mögliche Versäumnisse der Geheimdienste und Pannen beim Einsatz gegen den Serienmörder von Toulouse entbrannt. Geheimdienstchef Squarcini sagte, der Täter „hat sich selbst radikalisiert“.
Der Anschlag in Toulouse wurde möglicherweise vom Täter gefilmt. Der Mann habe „auf seiner blutigen Brust eine Art Kamera“ getragen, sagte der französische Innenminister Guéant. In Frankreich wird heute der Opfer mit einer Schweigeminute gedacht.
Der frühere Geheimdienstchef von Libyens Diktator Muammar Gaddafi ist in Mauretanien festgenommen worden. Abdullah Sanussi wurde am Flughafen der Hauptstadt Nuakchott verhaftet, nachdem er mit einem Flug aus Marokko dort angekommen war.
FMC und Fresenius steigern den Gewinn, die Aareal Bank überrascht mit einem guten Ergebnis, Brenntag verzeichnet ein Rekordjahr. VTG erreicht seine Ziele, Wienerberger kehrt in die Gewinnzone zurück und Cenit beendet 2011 mit einem deutlichen Plus. Frankreich fordert abermals ein EU-weites Verbot von Monsanto-Genmais, ein griechisches Gesetz soll Privatgläubiger zum Verzicht zwingen und der Internationale Bankenverband warnt vor der Regulierung der Rating-Agenturen in der vorgesehenen Form.
Die französische Regierung plant eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke über die bislang geltenden 40 Jahre hinaus. Zudem setzt Frankreich auf eine neue Generation von verhältnismäßig kleinen Atomkraftwerken.
Weiterer Tiefschlag für EADS: Statt des Eurofighters will Indien 126 Jagdflugzeuge bei der französischen Konkurrenz kaufen. Um den derzeit größten Rüstungsauftrag der Welt an Land zu ziehen, soll Paris auch Hilfe beim Ausbau der Atomenergie versprochen haben.
Auch der französische Senat beschließt das Verbot der Leugnung von Völkermorden. Das Gesetz zielt auf die türkische Haltung zum Massenmord an Armeniern. Die Türkei zieht daraufhin den Botschafter aus Paris ab.
Frankreichs Finanzminister Baroin lobt die Bundesregierung für ihr Krisenmanagement über den grünen Klee. Ganz anders sieht es in Bezug auf Griechenland aus: Baroin kündigte an, den Druck auf die Regierung in Athen zu erhöhen.
Während die Ratingagentur Moody’s Frankreich bei der Kreditwürdigkeit weiter in der Top-Kategorie AAA sieht, zweifelt Bundesfinanzminister Schäuble das Urteil des Konkurrenten S&P an.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s verteidigt ihren Rundumschlag gegen die Eurozone. Die Noten für Frankreich und Co. seien trotz Herabstufung noch sehr gut. Kritik, sie mache Politik und verschärfe die Krise, lässt die Agentur abprallen. Das AAA-Rating für den EFSF steht nach der Herabstufung Frankreichs auf der Kippe.