Tragisches Ende eines Schüler-Sprachkurses
Eine Schülergruppe und zwei Lehrerinnen aus der Stadt Haltern sind unter den Opfern des Germanwings-Absturzes. Die Gruppe war nach einem Sprachaustausch in der Nähe von Barcelona auf der Heimreise.
Eine Schülergruppe und zwei Lehrerinnen aus der Stadt Haltern sind unter den Opfern des Germanwings-Absturzes. Die Gruppe war nach einem Sprachaustausch in der Nähe von Barcelona auf der Heimreise.
Die französische Hauptstadt kämpft gegen den Feinstaub: Am Montag durften nur Autos mit ungeradem Nummernschild nach Paris. Prompt blühte das Geschäft eines privaten Autoverleihers.
Die französische Regierung will Mager-Models verbieten. Im Gesundheitsgesetz soll festgeschrieben werden, dass ein gewisser Body-Mass-Index nicht unterschritten werden darf. Modelagenturen laufen Sturm gegen die Pläne.
Der jüdische Supermarkt „Hyper Cacher“ in Paris, wo im Januar vier Kunden von dem islamistischen Attentäter Coulibaly erschossen worden waren, hat seine Pforten wieder geöffnet. Doch die Verunsicherung der Juden in Frankreich bleibt.
Frankreichs Widerstand: François Hollande blockiert eine neue Zwei-Euro-Münze. Mit ihr sollte der Schlacht bei Waterloo gedacht werden.
In der Nacht zum Mittwoch sind wieder Drohnen über Paris geflogen. Augenzeugen meldeten rund 20 der rätselhaften Flugobjekte. Diesmal versuchte die Polizei, eines davon mit dem Auto zu verfolgen.
Barack Obama will Amerikas Firmen dazu bewegen, gegen Cyberattacken mit der Regierung zu kooperieren. Doch die IT-Branche vertraut dem Präsidenten nicht mehr. Die Angst vor dem Überwachungsstaat sitzt tief bei Apple und Co.
Nach zwei Krisenjahren wegen der sozialistischen Besteuerungswut kehren reiche Käufer zurück nach Paris. Der schwache Euro und das breite preisgünstige Angebot locken sie wieder an die Seine.
Die französische Regierung hat einen Misstrauensantrag überstanden, mit dem die Opposition auf geplante Wirtschaftsreformen reagiert hatte. Anders als noch zu Beginn der Woche traten die Sozialisten geschlossen auf.
Der Gemeinschaftsgeist der Tage nach den Terroranschlägen von Paris ist verflogen. Hollandes Wirtschaftsreformen finden in Frankreich viele Gegner - und spalten die Partei des Präsidenten.
Die Sozialisten boxen ein Gesetz zur Liberalisierung von Dienstleistungen ohne Abstimmung im Parlament durch. Am Donnerstag entscheiden die Abgeordneten über die Zukunft der Regierung.
In François Hollande hofft der neue griechische Regierungschef Tsipras einen Verbündeten zu finden. Und immerhin: „Wir haben die gleichen Interessen“, sagt Hollande.
Ein Angreifer hat vor dem Gebäude der israelitischen Kultusgemeinde von Nizza drei französische Soldaten attackiert. Die Ermittler prüfen Verbindungen zum Pariser Attentäter Amédy Coulibaly.
Der Zielsetzung der Engländer zum Trotz, Deutschland durch die Zerstörung der Handelsschiffe aushungern zu lassen, entwickelt sich auf hoher See ein Kampf der anderen Art. Die Frankfurter Zeitung schreibt am 02. Februar 2015 über die Kriegführung mit U-Booten.
Die neue griechische Regierung engagiert Investmentbanker für das Schuldenproblem. Ein maßgeblicher Mann heißt Matthieu Pigasse – er beriet Athen schon einmal. Und hat viel Einfluss in Frankreich.
Der Sparplan für das Militär wird überarbeitet, Geheimdienste und Polizei werden gestärkt: Nach den Anschlägen von Paris erhöht die französische Regierung ihre Mittel für den Kampf gegen den Terrorismus. Auch der rechtlichen Rahmen soll verbessert werden.
Marine Le Pen hat die Wiedereinführung nationaler Grenzkontrollen gefordert. Französischen Dschihadisten solle die Staatsbürgerschaft entzogen werden, schreibt die Vorsitzende des Front National.
Was sagen Muslime zum Attentat auf „Charlie Hebdo“? Wie empfinden sie Karikaturen über den Propheten Mohammed? Gläubige von drei Frankfurter Moscheen gewähren Einblick.
„Charlie“ stellt eine Bilanz für die Tage nach dem Attentat auf und unterteilt die Ereignisse in Pro und Contra. Die Zeichner freuen sich, dass Madonna ihnen aus Solidarität ihr Höschen zuwirft – dass Merkel ebenfalls keins trägt, gefällt ihnen weniger. Erfreulich weiterhin, dass die französische Regierung nun eine Million Euro für „Charlie“ „locker macht“. Doch die Ermordeten bringt dies nicht ins Leben zurück. Sonntags, wenn die ganze Welt für „Charlie“ auf die Straße geht und nicht in die Kirche, marschieren auch Marine Le Pen und ihr Vater mit, die die typischen Schilder hochhalten, auf denen jedoch „Ich bin beglückt“ („Je suis ravie“) und „Ich bin Karl Martell“ („Je suis Charlie Martel“) steht – Karl Martell wehrte 732 die einfallenden Araber in der Schlacht von Tours ab. Der Ewigen Flamme unter dem Triumphbogen ist’s egal: Sie bekommt von der allgemein vorgetragenen nationalen Einheit „eine Erektion“.
Hass im Internet hat seine Wurzeln in der Anonymität. Die kultiviert, wer aufgeklärte Öffentlichkeit zerstören und radikal sein will. Kein Extremismus ist seither so verbreitet wie der Schwarmextremismus.
Auch zwei Tage nach dem Gedenkmarsch von Paris mit 1,5 Millionen Franzosen und mehr als 40 Staats- und Regierungschefs reißt in Amerika die Kritik am Fehlen des Präsidenten nicht ab. Jetzt gibt sich Obama zerknirscht.
Die französische Regierung hat zu einer Bildungsoffensive aufgerufen, um Schüler über die Terroranschläge aufzuklären. Anlass der Initiative sind antisemitische und terrorismusverherrlichende Vorfälle an Schulen.
Ein nervenaufreibender Tag endet im Drama: Spezialeinheiten der Polizei stürmen die Druckerei, in der sich die beiden Attentäter von Paris verschanzt hatten – und töten sie. Auch der Geiselnehmer in einem jüdischen Supermarkt in Paris stirbt beim Zugriff der Polizei. Und mit ihm vier Geiseln.
Die französischen Sicherheitsbehörden hatten gerade damit begonnen, sich strategisch neu aufzustellen, als es zu dem Anschlag auf das Magazin „Charlie Hebdo“ kam. Erstmals sollten wie in Deutschland auch Präventionsmaßnahmen ergriffen werden.
Asiem el Difraoui beschäftigt sich seit Jahren mit der französischen Dschihadisten-Szene. In den vergangenen Monaten hat der Wissenschaftler eine zunehmende Radikalisierung beobachtet. Ein Gespräch über die Ursachen des islamistischen Terrors.
Die Zeitschrift „Charlie Hebdo“ hat sich nie damit abgefunden, dass Mohammed und der Islam insgesamt von Karikaturen und Satire ausgenommen werden soll. Schon 2011 kam es zu einem Brandanschlag auf das Verlagsgebäude.
Sie sorgte für viel Aufruhr, brachte aber nur kümmerliche Einnahmen: Jetzt gibt Frankreich seine Reichensteuer von 75 Prozent auf. Nur wenige werden ihr eine Träne nachweinen.
Wem nützt der Krieg gegen den Terror? Warum dauert er immer noch an? Der Journalist James Risen hat ein erschütterndes Buch über Amerikas Krieg geschrieben.
Die Bundesregierung rückt gemeinsam mit Frankreich von dem vor einem Jahr ausgehandelten Kompromiss ab. Neue CO2-Auflagen soll es erst 2030 geben. Streit mit dem EU-Parlament droht auch wegen neuer Testverfahren.
Niederlassungsfreiheit für Notare, kürzere Arbeitsgerichtsprozesse, Geschäftsöffnung am Sonntag: Brechen in Frankreich jetzt andere Zeiten an?
Die Bundeskanzlerin fordert mehr Reformeifer von den Franzosen und erntet heftige Kritik. Der Wortführer der Linkspartei, Jean-Luc Mélenchon, verbittet sich in harschen Worten jegliche Einmischung, auch Finanzminister Sapin legt nach.
Es ist ein Schritt mit Symbolcharakter: Die französische Nationalversammlung will Palästina als Staat anerkennen. Außenminister Fabius erhöht den Druck auf Israel.
Die Deutsche Rentenversicherung feiert 125 Jahre gesetzliche Rentenversicherung und der Verband der Automobilindustrie lädt zur Jahrespressekonferenz.
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger erinnert die Franzosen an ihre Pflicht zur Haushaltskonsolidierung - und erntet Rücktrittsforderungen.
Um die Wirtschaft zu beleben, treibt Frankreich neben mehr verkaufsoffenen Sonntagen auch die Lockerung des Kündigungsschutzes voran. Die Gewerkschaften protestieren lautstark. Für Präsident Hollande wird die Debatte zum Balanceakt.
Sind Mitarbeiter nicht die besseren Unternehmenseigner? Die französische Regierung ist anderer Meinung und streicht die automatische Zuteilung beim Verkauf von Staatsaktien.