Berlin braucht Rom
Deutschland und Italien können sich gegenseitig stärken. Zusätzlich zur Verbindung nach Frankreich
Deutschland und Italien können sich gegenseitig stärken. Zusätzlich zur Verbindung nach Frankreich
25 Jahre wurde verhandelt, jetzt entsteht bald die größte Freihandelszone der Welt zwischen EU und vier südamerikanischen Staaten. Das soll US- Machtspiele und Chinas Aufstieg durchkreuzen. Wir fragen: Wie wandelt sich so Europas Rolle in der Welt?
Rom gilt für Berlin nicht nur als Türöffner zu Trump. Auch in wirtschafts- und verteidigungspolitischen Fragen will man enger zusammenarbeiten.
Die Schriftstellerin Leïla Slimani hat gerade ihren neuen Roman „Trag das Feuer weiter“ veröffentlicht, zu dessen Lektüre wir in unserem Projekt „Gemeinsam Lesen“ einladen. Was hat sie noch geschrieben?
In Abu Dhabi wird es Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA geben. In Rom treffen sich die deutsche und die italienische Regierung. Und in Taipeh kommt es zu einem brandgefährlichen Spektakel. Der F.A.Z. Frühdenker.
Der Bau von Windparks auf See wird immer teurer. Eine Umstellung der Förderung und ein Gipfel in Hamburg sollen jetzt die Wende bringen.
Als Zehnmannbetrieb gestartet, hat sich Fermob als Marktführer im Geschäft mit Outdoormöbeln etabliert. Im zentralisierten Frankreich ist der Hersteller eine Ausnahmeerscheinung.
Ubisoft kommt aus der Krise nicht raus – nun wird die Entwicklung mehrerer Spiele abgeblasen. Die Aktie verlor in den vergangenen fünf Jahren 90 Prozent, nun notiert sie abermals 35 Prozent im Minus.
Einen Angriff von außen kann die Allianz abwehren, einen von innen nicht. Die Europäer müssen sich schneller und gründlicher unabhängig machen, als sie dachten.
Amerikas Finanzminister Bessent rät den Europäern, keine Vergeltung für Trumps Zolldrohungen zu üben. Frankreichs Präsident Macron und EU-Kommissionspräsidenten von der Leyen rufen zu Mäßigung im Grönland-Konflikt auf.
Vor 50 Jahren hob das Überschallflugzeug erstmals zum Linienflug ab. Wirtschaftlich ist die Bilanz dürftig. Aber die Vision vom schnellen Fliegen bleibt.
Was in Neapel begann, macht Schule in Belgrad, Paris und Deventer: Sorgen Präfekten und Polizeipräsidenten für das Ende der Reisefreiheit im Europapokal? Und wie reagieren die UEFA und die Klubs?
Die Welt schaut auf Trumps Rede in Davos, das Europäische Parlament könnte das Mercosur-Abkommen verzögern, und Eintracht Frankfurt muss ohne Dino Toppmöller in der Champions League gewinnen.
Für französische Luxuskonzerne wie LVMH und andere ist die Lage nach der Androhung von Einfuhrzöllen über 200 Prozent besonders delikat. Die Börsenreaktion fällt deutlich aus.
Weil Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine Einladung der USA in deren sogenannten „Friedensrat“ abgelehnt hat, droht US-Präsident Trump Frankreich nun mit exorbitanten Zöllen auf Wein und Champagner.
Der französische Präsident wollte Russland und die G-7-Staaten kurzfristig zu einem Gipfel in Paris einladen. Doch Donald Trump sprengte die gewagte Initiative – mit einem einzigen Post.
Premierminister Lecornu kann im Ringen um den Staatshaushalt auf Unterstützung der Sozialisten hoffen. Nach Zugeständnissen der Regierung deutet sich eine Einigung an.
Andere Länder, andere Musik? Da ist schon was dran. Frankreichs HiFi-Szene etwa liebt den formidablen Auftritt.
Vor drei Monaten erbeutete eine Gruppe Einbrecher wertvolle Juwelen aus dem Louvre. Nun sind die Szenen des Überfalls erstmals öffentlich zu sehen.
Nach Trumps Zolldrohungen reagiert die EU. In Davos beginnt das Weltwirtschaftsforum. Und: In London startet der dritte Prozess von Prinz Harry gegen die Boulevardmedien. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die EU-Spitzen warnen Washington vor einer „gefährlichen Abwärtsspirale“. Einige bezweifeln die Gültigkeit des Zollabkommens mit den USA.
In Paris entscheidet ein Gericht darüber, ob Marine Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen antreten darf. Das zeigt, wie gut die rechtsstaatlichen Abläufe trotz politischer Blockaden funktionieren.
Der US-Präsident will den Grönland-Kauf mit Zöllen erzwingen. Es geht zunächst um zehn Prozent – mit der Option auf mehr. Am Sonntag treffen sich Vertreter der EU-Staaten zu einer Sondersitzung.
Die EU zeigt Flagge auf dem einzigen Feld, auf dem sie so etwas wie eine Weltmacht ist – der Handelspolitik. Es bleiben aber Zweifel daran, wie handlungsfähig sie wirklich ist.
Mehrere europäische Länder schicken militärische Trupps nach Grönland. Das ist nötig.
In Frankreich hat das Geschäft der Kunstversteigerer zuletzt wieder Fahrt aufgenommen, und mit Sammlerautos lassen sich die Bilanzen noch rasanter gestalten. Ein Rückblick auf die wichtigsten Verkäufe des vergangenen Jahres.
Iran steht nach tagelangen Protesten und einem brutalen Vorgehen des Regimes unter massivem Druck. Warum das Regime trotzdem hält – und weshalb gerade wirtschaftliche Machtstrukturen einen Sturz verhindern.
Marie Antoinette blieb acht Jahre kinderlos und suchte vergeblich nach Freunden am Hof. Ihre innere Leere betäubte sie mit Luxus. Die Aufzeichnungen ihrer Kammerfrau zeigen eine Königin als tragische Figur.
Schon einmal kauften die Vereinigten Staaten ein gewaltiges Territorium. Die Zustimmung der Bewohner war zweitrangig. Auch damals spielte Großmachtpolitik eine zentrale Rolle.
57 Millionen Mal eröffnet: Das Livret A ist der Bestseller für Frankreichs Sparer. Der staatliche festgelegte Zinssatz bleibt deutlich über der Inflationsrate.
Frauen, die von einer selbstbestimmten Zukunft träumen: Mit dem Roman „Trag das Feuer weiter“ schließt Leïla Slimani ihre Marokko-Trilogie „Das Land der anderen“ ab.
Im letzten Staffelrennen vor den Olympischen Spielen belegen die deutschen Biathleten Platz drei und sind dabei schnell und treffsicher. Trotzdem wird der Weltcup in Ruhpolding für manche zur Belastungsprobe.
Die Bundeswehr schickt ein Dutzend Soldaten nach Grönland – eine Mischung aus Symbolik und Eigeninteresse. Auch Frankreich beteiligt sich an der Mission, dänische Soldaten bilden eine Art Vorhut.
Frankreichs „Big Four“ der Verteidigungsindustrie verzeichnen starke Kursanstiege. Doch auch andere Titel an der Pariser Börse sind im Aufwind – oft mit einem deutlich günstigeren Kurs-Gewinn-Verhältnis.
Deutschland gehört zu den Ländern, die Erben von Unternehmern besteuern, wobei komplizierte Verschonungsregeln gelten. Wie machen es andere Länder? Einige haben die Erbschaftsteuer abgeschafft.
Das Krisentreffen zu Grönland bringt keine Einigung, die venezolanische Oppositionsführerin Machado besucht Trump, und die deutschen Handballer starten gegen Österreich in die EM. Der F.A.Z. Frühdenker.