Ein kämpferischer Präsident
Frank-Walter Steinmeier richtet deutliche Worte an Putin. In der Innenpolitik sollte der Bundespräsident nicht nur Mahner sein, sondern auch Versteher.
Frank-Walter Steinmeier richtet deutliche Worte an Putin. In der Innenpolitik sollte der Bundespräsident nicht nur Mahner sein, sondern auch Versteher.
Anerkennung und einhelliges Lob für Frank-Walter Steinmeier: Reaktionen zur Wiederwahl des Bundespräsidenten.
In Berlin hat die Bundesversammlung Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier mit großer Mehrheit wiedergewählt. Verfolgen Sie Steinmeiers Rede im Livestream.
Frank-Walter Steinmeier ist als Bundespräsident wiedergewählt worden. Auf ihn entfielen 1045 der 1437 abgegebenen Stimmen. Anschließend hielt er eine überaus kämpferische Rede.
Eine Friseurin, ein Feuerwehrmann – und jede Menge Ärztinnen und Virologen: Wen die Parteien als Wahlleute in die Bundesversammlung schicken, sagt auch etwas über unsere aktuelle Lebenssituation aus.
In Berlin ist die Bundesversammlung zur Wahl des neuen Bundespräsidenten zusammengetreten. Die Umstände der Wahl sind diesmal besonders.
Dem einstigen Kanzleramtschef und Außenminister Steinmeier ist die Trennung von der Macht schwergefallen. Doch er hat seine Rolle als Bundespräsident gefunden. Heute soll er wiedergewählt werden.
Wenn wie am Sonntag ein Bundespräsident gewählt wird, ist das eine würdevolle Angelegenheit meist ohne große Überraschungen. Aber manchmal kann man aus ihr doch einiges erfahren.
Was der Bundespräsident in den vergangenen fünf Jahren erreicht hat, wieso der Sozialmediziner Gerhard Trabert kandidiert, obwohl er chancenlos ist – und wie sich die Schauspielerin Sibel Kekilli, die in der Bundesversammlung sitzt, auf die Wahl vorbereitet.
Bei der Bundespräsidentenwahl am Sonntag dürfte Frank-Walter Steinmeier im Amt bestätigt werden, denn er kann auf breite Unterstützung aus der Parteiriege zählen. Der Gegenkandidat der AfD gilt als Provokation.
In der Krise wird nicht das Wahlprogramm abgearbeitet. In der Krise geht es um Haltung, Härte, Konsequenz. Gut möglich, dass Annalena Baerbocks Schwächen ihre eigentliche Stärke sind.
Die Freien Wähler wollen bundesweit bekannter werden. Auch deswegen haben sie eine eigene Kandidatin für die Wahl zum Bundespräsidenten gekürt: die 41 Jahre alte Kommunalpolitikerin Stefanie Gebauer.
Essen feiert das erste Museum der Welt für zeitgenössische Kunst mit dem Bundespräsidenten und einer deutsch-japanischen Begegnung.
Die Kommunalpolitikerin Stefanie Gebauer soll sich in der Bundesversammlung zur Wahl stellen. Sie will mehr Bürgernähe und „echten Dialog“ fördern. Ihrer Nominierung gingen interne Querelen voraus.
Wie der SPD-Innenpolitiker das Thema sexualisierte Gewalt aus der Tabuzone holen will und was eine „Kultur des Hinsehens“ in der Politik bedeuten kann, erläutert Lars Castellucci im Interview.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft dazu auf, die Erinnerung an die NS-Verbrechen aufrechtzuerhalten. Alle Formen von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung müssten entschieden bekämpft werden.
Der CDU-Politiker Max Otte will mit seiner von der AfD unterstützten Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten „Gräben zuschütten“, sagt er. Der AfD-Vorsitzende Chrupalla lobt den Vorsitzenden der konservativen Werte-Union.
Bei der Verleihung des Sterns des Sports erinnert Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an die wichtige Rolle des Ehrenamts. Auch Politik und Wirtschaft seien nun in Zeiten der Krise gefordert.
Er macht aus dem Berliner Flughafen Tempelhof eine riesige Kunsthalle und leitet sie auch gleich. Alle Mächtigen lieben seine Ausstellungen: Wer ist eigentlich Walter Smerling?
Was spricht für, was gegen eine Impfpflicht? Frank-Walter Steinmeier hat Bürger und Wissenschaftler zum Gespräch eingeladen. Einigen fällt es schwer, den Bundespräsidenten ausreden zu lassen.
Ist der Bundespräsident zu unauffällig, wie manche meinen? Nein, er urteilt bloß genau, wo andere um des Effekts wegen zuspitzen.
Frank-Walter Steinmeier soll wieder Bundespräsident werden. Dabei symbolisiert er ein Deutschland, das von Menschen regiert wird, die niemand so richtig wollte. Ein Kommentar.
Angela Merkel hatte keine glückliche Hand bei der Auswahl von Bundespräsidentenkandidaten. Bei der Wiederwahl Steinmeiers geht die Union vielleicht auch deshalb auf Nummer sicher.
Nach SPD, Grünen und FDP sprachen sich auch CDU und CSU für die Wiederwahl von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus. Die Union stellt in der Bundesversammlung die größte Gruppe der Delegierten.
CDU und CSU unterstützen die Kandidatur von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für eine zweite Amtszeit.
Die Präsidien von CDU und CSU empfehlen die Wiederwahl von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet würdigte dessen Verdienste.
Friedrich Merz hätte SPD, FDP und Grüne damit ärgern können, dass ausgerechnet der „Konservative“ so viel Fortschritt wagt: mit Serap Güler als Kandidatin zur Wahl des Bundespräsidenten. Aber daraus wird nichts.
Nun sprechen sich die Grünen doch für eine zweite Amtszeit Frank-Walter Steinmeiers als Bundespräsident aus. Sie haben lange für ihre Entscheidung gebraucht. Gab es womöglich eine Gegenleistung?
Wenn Deutschland und Frankreich kooperieren, geht es allen anderen in Europa besser: Der ehemalige Deutschlehrer und Premierminister Jean-Marc Ayrault stellt sich den Fragen von drei Schülerinnen.
Der SPD-Politiker sei „ein sehr guter und hoch angesehener Bundespräsident, der sich in seiner ersten Amtszeit große Verdienste um unser Land erworben hat“, teilt die Grünen-Parteispitze mit. Steinmeiers zweite Amtszeit ist damit so gut wie sicher.
Trotz drohender Omikron-Welle startet in vielen Schulen wieder der Präsenzunterricht. In Asien gibt es nun die größte Freihandelszone der Welt. Und in London steigt ein umstrittenes WM-Finale. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein Video vom lachenden Kanzlerkandidaten Laschet im Flutgebiet galt als Wendepunkt im diesjährigen Bundestagswahlkampf. Nun wird klar, was genau Laschets Zwerchfell auf und ab tanzen ließ.
Die Kölner Bundestagsabgeordnete Serap Güler spricht sich dafür aus, dass die Union mit einer Frau bei der Bundespräsidentenwahl antritt. Es dürfe allerdings keine „Alibikandidatin“ sein.
In seiner Weihnachtsansprache warnt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor Spaltung und Aggression. „Wir sind ein Land! Wir müssen uns auch nach der Pandemie noch in die Augen schauen können“, sagte Steinmeier.
Die FDP kann gar nicht anders, als Steinmeier im Februar wiederzuwählen. Sie war schon 2017 dabei. Die Grünen wiederum wollen eigentlich nicht, haben aber keine andere Wahl.
In seiner Weihnachtsansprache appelliert der Bundespräsident an das Miteinander der Bürger. Auch nach der Pandemie müsse man noch miteinander leben können. Bei der „stillen Mehrheit“ bedankt er sich.