Kein EU-Land hält sich an die Quote
Der Europäische Gerichtshof verhandelt über die Flüchtlingsquoten. Ungarn und die Slowakei haben gegen die Verteilung geklagt. Wie funktioniert das System überhaupt – zwei Jahre nach der Einführung.
Der Europäische Gerichtshof verhandelt über die Flüchtlingsquoten. Ungarn und die Slowakei haben gegen die Verteilung geklagt. Wie funktioniert das System überhaupt – zwei Jahre nach der Einführung.
Wahlsieger Moon Ja In hat seinen Amtseid abgelegt. Der frühere Menschenrechtsanwalt und Sohn nordkoreanischer Flüchtlinge will wieder stärker auf Nordkorea zugehen.
Sieben junge Flüchtlinge zündeten in der Weihnachtsnacht 2016 einen Obdachlosen an. Der Prozess soll nun klären, ob sie ihn töten wollten.
Der Bayerische Rundfunk startet eine Heimatserie der anderen Art: In „Hindafing“ zeigt sich der Freistaat einmal nicht von der schönsten Seite. Hier erpresst jeder jeden und Drogen gibt es auch.
Immer mehr bewaffnete Konflikte werden in Städten ausgetragen - mit verheerenden Folgen für die Einwohner. Auch Flüchtlinge suchen immer häufiger Schutz in urbanen Zentren.
180.000 Flüchtlinge seien mittlerweile in Praktika, Ausbildung oder Arbeit gebracht, sagt der Arbeitgeber-Präsident. „Diese Erfolge werden von der Politik leider nicht so deutlich betont.“ Er nennt einen Grund dafür.
In nur zwei Tagen haben Helfer rund 6000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Ein Schlauchboot mit 129 Menschen an Bord wurde überfallen und seinem Schicksal überlassen.
Die meisten Bundesländer haben es mittlerweile geschafft, ihre Notunterkünfte für Flüchtlinge zu schließen und diese in bessere Wohnsituationen zu vermitteln. Mindestens 80.000 Menschen haben Deutschland im vergangenen Jahr freiwillig wieder verlassen.
Hotelfachmann oder Koch will kaum einer mehr werden. Das trifft auch die Insel Sylt mit ihren vielen Touristen. Ein Flüchtlingsprojekt soll jetzt Abhilfe schaffen.
Die wegen der Flüchtlingskrise eingeführten Kontrollen an der deutschen Grenze sollen noch vor Jahresende aufgehoben werden. Die EU-Kommission hält ihre Außengrenzen für „stärker und sicherer“ als zuvor. Schon regt sich Protest.
Die eigenen Kinder mussten mit ansehen, wie ihre Mutter am Samstag vor einem Supermarkt erstochen wurde. Jetzt rätseln die Ermittler über das Mordmotiv des Afghanen.
Im Irak tobt der Krieg gegen den IS. Nebenan büffeln Flüchtlinge für die digitale Zukunft. Das Konzept einer Amerikanerin will ihnen mit Technologiekenntnissen aus der Arbeitslosigkeit heraushelfen.
Anderthalb Jahre nach „Köln“ sagt jetzt die Kriminalstatistik: Die Zahl der Sexualdelikte durch Flüchtlinge hat zugenommen. Was genau bedeutet so eine Zahl?
Im Mittelmeer haben Helfer ein leeres Schlauchboot entdeckt. Zuvor hatte Italiens Küstenwache ein Boot in Seenot gemeldet. An der libyschen Küste wurden Leichen angespült.
Seit einem Jahr können die Behörden in allen Erstaufnahmeeinrichtungen die Fingerabdrücke von Flüchtlingen nehmen. Das soll Sozialbetrug verhindern. Doch in vielen Fällen fehlen die Daten.
Informationsmangel und bürokratische Hürden erschweren den Migranten den Einzug in die eigene Wohnung. Und die Vermieter sind oft skeptisch.
Zwischen den Schwesterparteien CSU und CDU brodelt es. Doch Angela Merkel und Horst Seehofer müssen eins einsehen: Sie sind auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen.
Der türkischstämmige Gründer von Chobani wird in Amerika wegen seines Einsatzes für Flüchtlinge regelmäßig angefeindet. Jetzt hat er einen berüchtigten Verschwörungstheoretiker verklagt.
Ehemalige Taliban-Kämpfer können einem Bericht zufolge Schutz und Asyl in Deutschland erhalten. Grund sei drohende Folter in Afghanistan.
Deutsche haben das niedrigste Risiko angezeigt zu werden: Der Kriminologe Christian Pfeiffer relativiert den hohen Anteil von Flüchtlingen in der Kriminalstatistik. Die Sprache ist nicht der einzige Grund.
2016 gab es 12,8 Prozent mehr Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung in Deutschland. Bei Mord und Totschlag wurde ein noch deutlicherer Anstieg registriert. Aber es gibt auch gute Nachrichten.
Der Journalist Del Grande hatte das Schicksal syrischer Flüchtlinge im Grenzbereich zur Türkei recherchiert und war dort verhaftet worden. Im Gefängnis war er in den Hungerstreik getreten.
Auf dem Parteitag der AfD in Köln haben sich die Fronten weiter verhärtet: Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Marcus Pretzell hat sich von der Linie der Bundespartei scharf distanziert.
Der israelische Autor Tuvia Tenenbom liebt steile Thesen. Deutschland habe die Flüchtlinge nur aufgenommen, um besser zu sein als andere Nationen, sagt er im Literaturhaus.
In einer Predigt hat Papst Franziskus die unhaltbaren Zustände in überfüllten Flüchtlingsaufnahmezentren mit scharfen Worten kritisiert. Er wählte dabei einen streitbaren Vergleich.
Antisemitische Einstellungen bei muslimischen Flüchtlingen müssten aus Sicht des Zentralrats der Juden gezielter bekämpft werden. Bildungsministerin Wanka fordert mit Blick auf die Integration eine Begrenzung des Migrantenanteils in Schulklassen.
Unter dem Dach der DZ Bank bringt die Reisebank ein reines Handykonto auf den Markt. Eigentlich vor allem für Flüchtlinge. Es könnte aber noch viel mehr Kunden ansprechen.
Seit dem Abkommen mit der Türkei hat kein anderes Land in Europa so viele Flüchtlinge aus türkischen Lagern aufgenommen wie Deutschland.
Gießen hat 13 Bundesländer verklagt, um Kosten für Flüchtlinge erstattet zu bekommen. Mittlerweile fließt das Geld vom Land Hessen. Die Stadt will aber vorerst nicht auf die Klage verzichten.
100.000 Ein-Euro-Jobs sollten durch das Programm entstehen. Doch weil es schlecht läuft, wird das Budget nun merklich gekürzt. Für das Geld ist offenbar schon eine neue Verwendung gefunden.
Architektur der Zuflucht braucht keine Zelte: Ein Handbuch zeigt, wie sich preiswert und dauerhaft für Flüchtlinge bauen lässt. Politische Schwärmer kommen hier nicht auf ihre Kosten, Pragmatiker schon.
Eine neue Flüchtlingskrise will Österreichs Innenminister um jeden Preis vermeiden. Gemeinsam mit den EU-Partnern. Die Zahl der Asylverfahren will er ohne sie drastisch senken.
Immer wieder unternehmen Flüchtlinge den gefährlichen Fluchtweg übers Meer. Während die Bundeswehr 1200 Migranten aus dem Mittelmeer retten konnte, gerät eine deutsche Hilfsorganisation selbst in Seenot.
Für wirksame Hilfe reichten bestehende Konzepte nicht aus: Alexander Betts und Paul Collier plädieren in „Gestrandet“ überzeugend für eine Neuausrichtung der internationalen Flüchtlingspolitik.
Integration, aber bis auf weiteres bitte ohne Familie: Die Debatte um den Familiennachzug von Flüchtlingen dient als Test für die humanitäre Flüchtlingspolitik.
Angesichts der stark zurückgegangenen Flüchtlingszahlen reduziert das Land die Unterbringungsmöglichkeiten. Von den Neuankömmlingen stammt jeder fünfte aus Syrien.